Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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Krankengymnastik und Pflegedienste in Limeshain

Praxis für Krankengymnastik
Sabine Schmaus
Talweg 4
63694 Limeshain-Rommelhausen
Telefon-Nr.: (0 60 47) 9 87 96 17
E-Mail: info@praxis-schmaus.de
Homepage: www.praxis-schmaus.de

 
Pflegedienst Andrea
Erbsengasse 10
63694 Limeshain-Himbach
Telefon-Nr.: (0 60 48) 95 12 02
Telefax: (0 60 48) 95 12 03
Mobil: (01 71) 84 18 27 04
E-Mail: pflegedienstandrea@onlinehome.de
 

 

Das Thema Demenz aus der Tabuzone holen

Im Wetteraukreis leiden 3.000 Menschen an der Krankheit – Informationstag in Limeshain

Rund um das Thema Demenz ging es am Informationstag, der in der Limeshalle in Himbach stattfand. Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte dazu den Schirmherrn der Veranstaltung, den Sozialdezernenten des Wetteraukreises Oswin Veith, die Vorsitzende der Gemeindevertretung Kirsten Breithaupt, die Kreistagsabgeordnete Brigitte Dietz sowie die zahlreichen Teilnehmer, die den Besuchern zu Fragen über Pflege im Alter mit Schwerpunkt dementiell erkrankter an ihren Informationsständen Rede und Antwort standen.

Es wurden außerdem Vorträge zu ausgesuchten Themen angeboten. In den Pausen sorgten die Konzertpianistin Andrea Reinelt und der Chor „Joyful Voices“ für musikalische Unterhaltung. Die Bewirtung wurde vom Sozialverband VdK organisiert. Ein Gottesdienst zum Abschluss mit Pfarrerin Renate Schubert rundete den Informationstag ab.

„Die Krankheit Demenz stellt ein großes Problem für unsere Gesellschaft dar, dem wir uns stellen müssen“, sagte Ludwig. „Weil es nicht allein mit professioneller Hilfe bewältigt werden kann, ist es wichtig, ehrenamtliche Hilfe zu stärken“. Die Gemeinde Limeshain stellt eine familienfreundliche Politik in ihren Mittelpunkt, die sich auch den Senioren widmet, erklärte Ludwig. So gründete sich eine Gruppe Ehrenamtlicher, die sich mit der Thematik „Senioren – Leben und Wohnen im Alter“ beschäftigt. Mit Tina Möller steht in der Verwaltung eine Mitarbeiterin zur Verfügung, die als Ansprechpartner für die älteren Mitbürger fungiert „und die Wege zu den Ämtern kürzer macht“, sagte Ludwig. Die Errichtung eines Dorfladens im Himbacher Ortskern soll älteren Mitbürgern eine nahe Einkaufsmöglichkeit bieten sowie Kommunikationsmittelpunkt sein. Nicht zuletzt gibt es die Villa Anni in Rommelhausen. Dort werden jeden Mittwoch dementiell Erkrankte von qualifizierten Fachkräften, darunter auch ehrenamtliche Kräfte, durch den Sozialverband VdK betreut. Geplant ist weiterhin eine Pflegeeinrichtung in der Gemeinde in Form eines Dependencemodells gemeinsam mit Nachbarkommunen und mit Unterstützung durch den Main-Kinzig- und den Wetteraukreis unter der Trägerschaft des Alten- und Pflegezentrums des Main-Kinzig-Kreises, berichtete Ludwig.

Schirmherr Oswin Veith erklärte, dass mit der steigenden Anzahl älterer Menschen sich auch die Gesellschaftsstruktur verändert. Gleichzeitig nehmen die altersspezifischen Erkrankungen zu. Gerade die Demenzerkrankungen bedürfen besonderer Maßnahmen. Zurzeit gibt es in Deutschland zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Im Wetteraukreis zählt die Statistik rund 3.000 Erkrankte. „Doch die Dunkelziffer liegt höher“, sagte Veith. „Wir müssen auf die Entwicklung vorbereitet sein und der Kreis tut das gut“, ergänzte er. Mit der Einrichtung des Pflegestützpunktes des Wetteraukreises in Büdingen sei der richtige Schritt getan. Dort gibt vielfältige Hilfe bei Fragen rund um Pflege und Versorgung, sagte Veith. Er bedankte sich beim Arbeitskreis Demenz des Wetteraukreises für die Ausrichtung des Infotag Demenz. „Eine derartige Informationsveranstaltung kann helfen, das Thema Demenz aus der Tabuzone zu holen“, stellte Veith fest und würdigte die Organisation.

Quelle: Kreis-Anzeiger 05.04.2011


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Wie man den Alltag erleichtern kann

Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige standen in der Limeshalle im Mittelpunkt

Informationen über die Krankheit selbst sowie über die Möglichkeiten der Unterstützung für Betroffene und Angehörige gab es beim Informationstag Demenz in der Limeshalle. Claudia Koch von der Freiwilligenagentur Altenstadt-Aktiv, die im Arbeitskreis Demenz des Wetteraukreises mitarbeitet, moderierte eine Podiumsdiskussion. „Das ist der Preis der Langlebigkeit“, sagte Dr. Roger Vanderpuye, ehemaliger Oberarzt der William Harvey-Klinik in Bad Nauheim. Die Medizin habe noch nicht alle Facetten der Krankheit erfasst.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Hilfsangebote. Hannelore Schüssler vom VdK Hessen-Thüringen nannte Beispiele zur halbtägigen Betreuung in Einrichtungen wie der Villa Anni in Rommelhausen. Diese Art der Betreuung könne über die sogenannte Pflegestufe 0 abgerechnet werden. Christa Wirsing vom Pflegedienst Wirsing in Altenstadt berichtete vom Café Malta. In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst werden in der Begegnungsstätte des katholischen Pfarrzentrums in Altenstadt an Demenz Erkrankte jeden Dienstag betreut. Außerdem bietet der Pflegedienst stundenweise häusliche Betreuung an.

Das Seniorenzentrum Am Wannberg in Hirzenhain ist eine Tagesstätte für demenzkranke und pflegebedürftige Personen, stellte die Mitbegründerin des Pflegezentrums Pirja Plock vor. Die Finnin berichtete, dass sich in ihrer Heimat solche Einrichtungen schon seit mehr als 20 Jahren bewährten. Ein Demenz-Café für Betroffene und Angehörige bietet das Freiwilligen Zentrum aktiv Bad Nauheim an. Jeden zweiten Freitag im Monat gibt es Betreuung für die Erkrankten und gleichzeitig einen Erfahrungs- und Informationsaustausch für Angehörige, erklärte Ingrid Schmidt-Schwabe.

Christa Keller vom Pflegestützpunkt des Wetteraukreises gab Einblick in die Arbeit dieser Einrichtung in Büdingen. Der Stützpunkt ist Anlaufstelle für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Menschen mit Behinderung. Auskunft und Beratung zur Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und Hilfsangeboten gehören ebenso dazu wie die Koordinierung einer wohnortnahen Versorgung und Betreuung.

Angesprochen wurde auch die Ausbildung ehrenamtlicher Betreuer. Bürgermeister Adolf Ludwig wies auf das neue Angebot der Gemeinde Limeshain hin, die in Zusammenarbeit mit dem VdK und dem Pflegestützpunkt im Herbst eine Ausbildung zum Demenz/Alltagsbegleiter anbietet. Die Gemeinde übernimmt 50 Prozent der Ausbildungsgebühr. Auch beim Malteser Hilfsdienst kann eine solche Ausbildung erfolgen, ebenso wie bei der FAB, gemeinnützige Gesellschaft für Frauen, Arbeit Bildung. Sie spricht Arbeitslosengeld-Empfänger an, eine Qualifizierung zur Betreuungskraft zu machen, um damit den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

Über seine Angebote informierte auch das Haus Vogelsberg in Gedern. Heimleiterin Annette Göbel hatte die großen Handpuppen Lotte und Otto mitgebracht, um zu demonstrieren, wie auf diese Art der Kontakt zu Dementen vereinfacht werden kann. Vertreten waren auch die Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt, die Seniorenhilfe Zinn aus Limeshain, das Alten- und Pflegeheim Ziegler aus Wölfersheim, die Sanitätshäuser Bußfeld und Schiller sowie Rosenkranz Scherer.

Quelle: Kreis-Anzeiger 05.04.2011

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