Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
x
Bild
AKTUELLES
Bekanntmachungen
Tourismus
Öffentliche Ausschreibungen
Investitionsmassnahmen
Bürgerbroschüre
Seniorenwegweiser
Bild
Bild
DER LIMESWACHTTURM
Limesturm
Bild
Bild
Alten & Pflegezentrum
 
Ab in die Mitte
 
f
Bild
x
Bild
VERANSTALTUNGEN
Veranstaltungskalender
Bild
Bild
INFO FÜR NEUBÜRGER
Mehr Informationen hier!
Bild
Bild
GRUNDSTÜCKE
Gewerbegebiet Limeshain Nord
Interkomm. Gew.Gebiet Limes
Baugebiet Försterahl
Bild
Bild
NOTFALLRUFNUMMERN
Mehr Informationen hier!
Bild
Bild
WICHTIGE LINKS
Homepage des Verein Oberhessen
 
Hessen-Finder
 
 
immobilien-limeshain.de
hessen.de
wetteraukreis.de
radroutenplaner.hessen.de
familienkarte.hessen.de
direktvermarkter-wetterau.de
tourismus.wetterau.de
keltenwelt-glauberg.de
schulwegplaner.de
fruehehilfen-wetterau.de
diakonie-wetterau.de
gewerbegebiet-limes.eu
streuobstwiesenbörse.de
Bild
Bild

Schriftgröße:

x
Bild

"AB IN DIE MITTE!"

image
   
 


Ab in die Mitte!

 

"Menschen begegnen sich - Limeshain macht weiter

AB IN DIE MITTE Abschlussveranstaltung im Hof Paul / Rückblick auf Aktionen / Organisatoren denken über erneute Teilnahme nach

Badische Weine aus Heilbronn und die passende Musik dazu vom Odeon Orchestrion wurden den Besuchern jetzt im Hof Paul in Himbach serviert. Eingeladen hatte die Gemeinde Limeshain. Das Weinfest im Hof Paul war die Abschlussveranstaltung einer Reihe von Aktionen, die in diesem Jahr wieder im Zuge von „Ab in die Mitte“ stattfanden.

Bürgermeister Adolf Ludwig bedankte sich bei Hans-Jürgen und Marei Eisenbarth. Die Beiden hatten, wie schon im Vorjahr, das maßgebliche Konzept für die erneute erfolgreiche Teilnahme an dem Landeswettbewerb ausgearbeitet und für 2013 das Motto „Menschen begegnen sich – Limeshain macht weiter“ ausgesucht. Außerdem würdigte er das Engagement von Uli Wagner und Daniela Baier, die bei den Veranstaltungen hinter der Theke den Überblick bewahrt hätten und dieses Mal Käseplatten und Wurstvariationen sowie deftige Schmalzbrote anboten.

Ludwig erinnerte daran, dass es auch in diesem Jahr wieder den Kulturpass gegeben habe. Für den Besuch einer Ab-in-die-Mitte-Veranstaltung habe es einen Stempel gegeben. Wer mindestens vier Stempel vorweisen könne, nehme auch in diesem Jahr an einer Verlosung teil. Die werde beim Neujahrsempfang der Gemeinde stattfinden, kündigte Ludwig an.

In diesem Jahr standen Aktivitäten in Hainchen im Mittelpunkt. Neben dem Baustellenfest gab es die Veranstaltung „In der Kirche – Limeshain singt“, sowie einen Tanzkurs für Erwachsene im „Haus für alle am Kastanienbaum“, der Kindertagesstätte in Hainchen. Außerdem gab es wieder eine Erlebnisführung mit Markus Karger. Erstmals fand ein Kinderzirkus mit dem „Zirkus Traumzelt“ statt, für den Jugendpflegerin Tanja Felten verantwortlich zeichnete. Die Eröffnung des Limeswachtturms gehörte ebenfalls zum Programm. Lediglich die Generationenolympiade habe abgesagt werden müssen, sagte Marei Eisenbarth bei der Aufzählung der Veranstaltungen. Und mittlerweile liefen die Proben für den nächsten Auftritt der Theatergruppe „Grenzenlos“ im März 2014 auf Hochtouren. Mit der Theatergruppe, die das Ergebnis der ersten Teilnahme Limeshains vor drei Jahren am Wettbewerb „Ab in die Mitte“ war, habe es eigentlich angefangen, erinnerte sich Marei Eisenbarth, die als Regisseurin für die selbst entwickelten Stücke verantwortlich ist.

„Alle guten Dinge sind drei“, bezog sie sich auf ein Sprichwort, dass eigentlich auch im nächsten Jahr eine Teilnahme an dem Wettbewerb erfolgen müsste. Dann könnte der Schwerpunkt auf Rommelhausen liegen. Aber die Entwicklung eines Konzepts sei immer mit viel Arbeit verbunden, räumte Eisenbarth ein.

Dazu komme eine Präsentation vor einer Jury sowie eine abschließende Dokumentation. „Und wir müssen alle, die wir zum Mitmachen bewegen wollen, mit unserer Idee überzeugen“, so Eisenbarth weiter. Wenn alle Arbeiten beendet seien, werde sie sich Zeit nehmen und über eine mögliche erneute Teilnahme am Wettbewerb nachdenken.

Quelle: Kreis-Anzeiger 30.10.2013

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Erlebnisführung mit Markus Karger

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte“ erfolgte nun die vierte, vergnügliche Erlebnisführung mit dem Schauspieler Markus Karger als Landvermesser Konrad Specht und vielen Himbacher Bürgern mit ihren talentierten Schauspielkünsten. Der Rundgang erläuterte spielerisch die jeweils alten Spitznamen, die Familiennamen und alte Flurnamen der Gemeinde, die etwas über die Tradition und alte Sitten und Gebräuche verrieten. Bürgermeister Ludwig begrüßte die Besucher und freute sich, dass trotz unbeständiger Witterung sich wieder so viele Bürger zu dem Rundgang eingefunden hätten.

Ein herankommender Trauerzug (gespielt von Wilfried Engeln, Brigitte Frank, Thea Dörr, Ulrike Wagner und Cilly Hebler) eröffnete den Rundgang. Spontan schloss man sich den Trauernden an. Mit der Stille war es plötzlich vorbei, als man durch die Vermessungsarbeiten von Konrad Specht und seinem Gehilfen (Andreas Heide) schritt. Mit barscher Stimme verschaffte der Landvermesser seinen Unmut Luft. Am Grab angekommen erfuhr Konrad Specht, dass die vermeidliche „Freundin“ eine Ringelwalze sei und am Tag zuvor von den Burschen der Feuerwehr begraben wurde. Beim nächstem Halt fragte Bauer Helmut Frank den Landvermesser: „Na, sie sind mir ja ein komischer Vogel, wie heißen sie denn?“ Er antwortete: „Specht“. Es folgte Gelächter und Applaus. Helmut Frank erklärte  dann seinen Spitznamen Schimmelbauer. Sein Großvater habe nach dem ersten Weltkrieg als es keine Pferde für die Feldarbeit gab einen Schimmel gekauft. Nun gab es eine Rast am Acker mit Kartoffelbrot und Schmalz. Hier zogen Knecht und Magd  (Eric und Nicole Sommer) über die umliegenden Ortschaften her. Die Landfrau (Brigitte Frank) suchte ihr Kätzchen und stellt fest, dass der Nachbar statt Brikett die „Brekkies“ gemeint hat.

Weiter ging es zum Metzger (Thomas Wagner), der bedauerte, dass er für seine Säue fremde Zuchteber brauche, weil sein eigener Eber aus Liebeskummer gestorben sei. Mit dem Spruch: „Wenn die Sau Haken hängt, wird erst einer eingeschenkt“, wurde für alle ein Zwetschgenbrand angeboten. Nun zogen die Akteure und das Publikum in Richtung „Hof Paul“. Unter den Linden, zwischen Rathaus und Dorfladen, verlasen die Kerbburschen(Bernd Richter, Michael und Bernd Frank) die Kerbzeitung mit einigen Anekdoten in Reimform. Bernd Richter klärte den Landvermesser auf: „Den Himbach gebe es nicht, Himbach liege nur hinterm Bach“.

Der Schluss der Veranstaltung wurde wieder im Hof Paul gefeiert. Für die Bewirtung sorgte das bewährte Team der Himbacher Vereine.

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern...

 

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Offensichtlich Freude am Singen

PROJEKTCHOR Unter der Leitung von Michael Habermann gibt die Gruppe „Limeshain singt“ Konzert in Hainchener Kirche

Die Bänke in der evangelischen Kirche Hainchen waren fast bis auf den letzten Platz besetzt. Für eine gute Stunde füllten die herrlichen Melodien des Projektchores „Limeshain singt“ das Gotteshaus. Die Gruppe hatte sich im Zuge der Aktivitäten der Gemeinde beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ unter dem Motto „Menschen begegnen sich – Limeshain macht weiter“ gebildet. So begrüßte Pfarrerin Renate Schubert etwa 60 Zuhörer. Unter anderem waren auch Bürgermeister Adolf Ludwig und Marei und Hans-Jürgen Eisenbarth gekommen. Sie hatten das Konzept für den Wettbewerb entwickelt.

Nicht nur für Chorleiter Michael Habermann sei das Projekt eine Herausforderung gewesen, sondern auch für die etwa 30 Chorteilnehmer, informierte Marei Eisenbarth in einer kurzen Ansprache. Denn der Chor habe sich ein musikalisches Spektrum vorgenommen, das in nur vier Übungssequenzen kaum zu schaffen gewesen sei. So manche Teilnehmer hätten selbst nicht so recht an das Gelingen geglaubt.

Das Gegenteil war allerdings der Fall. So überzeugten die Gesangsvorträge wie „Gib uns Frieden“ oder die berühmte „Hymn“ von Barclay James Harvest weniger durch allerhöchste Perfektion, als durch die offensichtliche Freude am Singen. Da standen Menschen aller Altersgruppen und steckten mit ihrer Begeisterung an, machten das Zuhören zum reinen Vergnügen und zeigten, wie viel Spaß die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Singen machen können.

Großen Mut bewies die kleine Xenia Petermann, die sich als einziges Kind zwischen den Großen sogar an die englische Chorliteratur traute und am Ende auch ein von Habermann komponiertes Gospel-Solo nicht scheute. Doch nicht nur die Lieder verzauberten die Besucher in der Kirche. Eine Mischung aus Gesang, mehreren Orgelpassagen, gespielt von Hans-Jürgen Eisenbarth, mit Titeln wie „Lascia ch‘io pianga von G.F. Händel oder „Amazing Grace“ und eingestreute Ansagen von Marei Eisenbarth gestalteten den Abend kurzweilig und interessant. Und für die Besucher viel zu schnell verabschiedete sich der Chor mit einem frechen Halleluja-Rap, dann ließ die Orgel mit „Trumpet voluntary“ von J. Clarke auch die letzten Töne in der Kirche verklingen. Mit irischen Segenswünschen besiegelte Marei Eisenbarth den Abend.

Bereits zum dritten Mal hat sich die Gemeinde Limeshain erfolgreich am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ beworben. In diesem Jahr stellte die Gemeinde die Aktion unter das Motto „Menschen begegnen sich – Limeshain macht weiter“ und hatte damit Erfolg. Zur Realisierung von neun Projekten, darunter ein Familienfest, ein Kinderzirkus, das Baustellenfest oder die im Oktober stattfindende Weinprobe, erhielt die Kommune eine Förderung von 5.700 Euro. „Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Staat, Wirtschaft, Kommunen und privaten Initiativen. Mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 167.100 Euro werden Projekte gefördert, die zur Vitalisierung der hessischen Innenstädte beitragen und sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen sollen. Insgesamt 28 Projekte hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, darunter elf Kommunen und 17 private Initiativen. Mit dem Konzept „Menschen begegnen sich – Limeshain macht weiter“ gehörte Limeshain auch in diesem Jahr wieder zu den Landessiegern.

Quelle: Kreis-Anzeiger 07.09.2013

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Artisten und Trapezkünstler

„AB IN DIE MITTE“ Zirkus Traumzelt gastiert in Himbach / Inklusions-Gedanke steht im Vordergrund

Beim Kinderzirkus „Traumzelt“ können Kinder Zirkusluft schnuppern. Er gastierte jetzt in der Limeshalle in Himbach und bot den Zuschauern ein flottes und abwechslungsreiches Programm.

„Manege frei für die Akteure“, rief Tanja Felten, Jugendpflegerin der Gemeinde Limeshain, in die gut besuchte Halle und versprach ein „federleichtes und bärenstarkes“ Programm.

Mehrere Monate probte die vielköpfige Gruppe, damit am Tag der Premiere auch alles gelingen konnte. Nach dem aufmunternden Applaus der Zuschauer und dem Auftritt eines „bärenstarken Athleten“, der Gewichte stemmte, die anschließend ein wesentlich kleinerer Junge mühelos von der Bühne trug, purzelten die Laienakrobaten zunächst scheinbar planlos über die Bühne. Doch bald schon war Ordnung hergestellt, die 15 Akteure präsentierten eine Pyramide und bewiesen dabei viel Teamgeist. Seilartistik stand anschließend auf dem Programm und mit nur geringer Unterstützung durch Felten oder einen der „Zirkusartisten“, balancierten die Mädchen und Jungen konzentriert über das gespannte dünne Seil.

Doch was wäre ein Zirkus ohne Trapezkünstler? Deshalb gehörte auch dieses Gerät zum Programm, an dem Mädchen und auch Jungen ihr turnerisches Geschick bewiesen und keine Angst vor der Höhe zeigten. Noch einmal war der Gleichgewichtssinn der Kinder gefragt, als sie einzeln auf einem dicken Ball balancierten. Jonglage mit Tüchern und Bällen sowie Tellern war ebenfalls Teil des Programms.

Tosender Applaus am Ende des knapp einstündigen Programms war der verdiente Lohn der jungen Truppe um Zirkuspädagogin Felten, die bei dem Projekt von Kollegin Romina Potzkat unterstützt wurde.

Das besondere an diesem Kinder-Zirkus war, dass Kinder mit und ohne Behinderung aus der Gemeinde gemeinsam das Programm erarbeiteten. In den vergangenen Monaten, während der regelmäßigen Proben mit Felten und Potzkat, hat sich eine homogen auftretende Gruppe gebildet. „Die Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren respektieren sich und gehen ganz selbstverständlich miteinander um. Sie halfen sich gegenseitig und vertrauten einander“, berichtete Felten. Die jungen Akteure seien gut in die einzelnen Programmpunkte integriert gewesen hätten gezeigt, was sie am besten beherrschen.

Der Zirkus Traumzelt trat im Zuge des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte“ auf. In diesem Jahr – Limeshain hatte unter anderem bereits 2012 erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen – lautet das Motto „Menschen begegnen sich – wir machen weiter“, das federführend in der Hand der Familie Eisenbarth liegt.

Bürgermeister Adolf Ludwig dankte Felten für deren Arbeit in der Jugendpflege wie auch Familie Eisenbarth für ihren Einsatz bei „Ab in die Mitte“. Im Anschluss an die Zirkusvorstellung wartete auf Kinder und Erwachsenen noch ein weiteres Erlebnis. Geraldino und die Bubble Boys rockten die Halle. Ihre Mitmachlieder, Kinder und Erwachsene waren gleichermaßen zum Aktivsein aufgefordert, brachten noch einmal Spaß in die Halle. „Wir wollen nicht den erhobenen Zeigefinger bei unseren Liedern“, betonten sie vor ihrem ersten Auftritt in Himbach. Ihre lustigen Texte beschäftigen sich aber dennoch mit Fragen, die Kinder bewegen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 06.07.2013

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Leben in vertrauter Umgebung

BAUSTELLENFEST Limeshainer können sich über Bauarbeiten in Hainchen informieren

Das Baustellenfest in Hainchen bildete den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen in der Gemeinde Limeshain, die in den kommenden Monaten in den drei Ortsteilen im Zuge der Innenstadtoffensive „Ab in die Mitte“ stattfinden. Die Gemeinde hatte nach einer erfolgreichen Teilnahme am Landeswettbewerb im vergangenen Jahr erneut mit ihrem Konzept überzeugt und als einer der Sieger hervorgegangen. Dank des Preisgeldes habe die Familie Eisenbarth erneut ein attraktives Programm zusammenstellen können, dankte Bürgermeister Adolf Ludwig den Organisatoren.

Mit dem Baustellenfest sollten die Limeshainer über die Fortschritte bei den Bauarbeiten für den Dorfladen, des Dorfgemeinschaftshauses und der Seniorendependance informiert werden. Zudem spielte die Band „Limeshain rockt“ auf, die sich aus Musikern aus den Ortsteilen zusammensetzt und Anfang 2012 gegründet wurde. Sie unterhielten das Publikum mit Rockklassikern. Vor der Halle bewirteten Mitglieder der Interessengemeinschaft Hainchen die Besucher.

Ludwig betonte bei der Begrüßung in der Mehrzweckhalle Hainchen, die in direkter Nachbarschaft zur Baustelle liegt, dass die geplante Seniorendependance mit insgesamt 35 Plätzen, die unter der Trägerschaft der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Limeshain wie auch in den drei benachbarten Kommunen Hammersbach, Ronneburg und Neuberg errichtet werde, „ein in Hessen und vielleicht sogar in Deutschland bislang einmaliges Projekt ist“. Ziel sei, älteren und pflegebedürftigen Menschen in ländlich geprägten Kommunen ein Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Und die Einrichtungen würden in ein städtebauliches Gesamtkonzept eingebettet.

Das „Haus Limeshain“ entstehe in der Ortsmitte von Hainchen und sei verbunden mit dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH), das zurzeit grundhaft saniert und umgebaut werde, damit es später barrierefrei ist.

Gleichzeitig werde auf dem Gelände des DGH ein Dorfladen gebaut, nach dem Vorbild des Himbacher Dorfladens mit integriertem Café unter der Leitung der Behindertenhilfe Wetterau (BHW). Das DGH und der Dorfladen sollen im September fertig sein, kündigte Ludwig an. Dann werde mit dem Bau der Seniorendependance begonnen, die Ende 2014 betriebsbereit sein soll.

„Lebensqualität“

„Für die Hainchener bedeutet das mehr Lebensqualität“, war sich Ludwig sicher und drückte seine Hoffnung aus, dass Hainchen diesen Platz mit Leben füllen werde.

Friedhelm Preis, Heimleiter des Alten- und Pflegezentrums „Stadtteilzentrum an der Kinzig“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in Hanau, würdigte das Engagement der beteiligen Bürgermeister bei dem Projekt. Ludwig sei im positiven Sinne ein „Wadenbeißer“. Während der Vorbereitungen und Planungen habe er nie locker gelassen und immer nachgehakt, erinnerte sich Preis. Er erklärte den Sinn eines Dependance-Modells, bei dem vier Einheiten mit jeweils etwa 35 Plätzen als eine wirtschaftliche Einheit betrieben werden sollen. „Ziel ist, eine ‚schwarze Null‘ zu schreiben“. Einziehen könne, wer über 65 Jahre alt sei und möglichst über eine Pflegestufe verfüge, sagte Preis. Zum Pflegesatz selbst wollte er noch keine genauen Angaben machen. Die Bewohner würden in Lebensgemeinschaften zu durchschnittlich je zehn Personen betreut. Dort werde täglich gekocht. Geplant sei, die Pflege möglichst in den Hintergrund und die Beschäftigung der Menschen, je nach Bedarf, durch die Betreuer und das Pflegepersonal in den Vordergrund zu stellen.

Architekt Ulrich Heitzenröder erklärte, dass die Einzelzimmer zwischen 23 und 25 Quadratmetern groß seien. Reinhold Medebach, Chef der BHW, bedankte sich, dass die Menschen mit Handicap auch im geplanten Dorfladen in Hainchen eine Chance erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen. Er wünschte sich außerdem, dass diese Menschen in gewisser Weise auch den Bewohnern in der Dependance mit kleinen Hilfsdiensten zur Seite stehen können, wenn diese etwas aus dem Dorfladen benötigten. Dabei könne eine Symbiose entstehen zwischen Menschen, die Hilfe benötigen und Menschen, die ihren Fähigkeiten entsprechend arbeiten.

Quelle: Kreis-Anzeiger 04.07.2013

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…

 

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Limeshain erneut Landessieger bei "Ab in die Mitte"

Staatsekretär Steffen Saebisch im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung konnte am Dienstag, dem 30. 04.2013 in Biedenkopf alle Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs „Ab in die Mitte! Die Innenstadtoffensive Hessen“ begrüßen.
Die angereisten Delegationen präsentierten schon am Vormittag die letztjährigen Projekte und die neuen Bewerber  warteten gespannt auf das Urteil der Jury, das erst ab 14.30 Uhr bekannt gegeben werden sollte.

Zwischenzeitlich nahmen Bürgermeister Adolf Ludwig und Monika Simon-Fenner auf dem „Roten Sofa“ Platz zu einem Interview über den Himbacher  Dorfladen , der bei dem Besuch der Jury im letzten Jahr als besonders interessantes Beispiel für die Entwicklung der Dorfläden  aufgefallen war.

Endlich war es dann so weit, Limeshain wurde aufgerufen und die Delegation aus Limeshain mit Marei und Hans-Jürgen Eisenbarth, Bürgermeister Adolf Ludwig,  Ernst Zinn und Monika Simon-Fenner konnte den Preis entgegen nehmen.

Über die neuen Projekte wird wie im letzten Jahr über Plakate und Presse informiert, Sie können gespannt sein!

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Große Freude in Limeshain: Landessieger

Bürgermeister Ludwig und vier Mitstreiter bei der Preisüberreichung in Biedenkopf – 5.700 Euro für gelungenes Konzept

„Das ist eine große Freude und eine Riesenbestätigung für unsere Bemühungen.“ Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig war schier aus dem Häuschen.

Denn bei der hessenweiten Aktion „Ab in die Mitte“ wurden am vergangenen Dienstag in Biedenkopf die Preisträger bekannt gegeben, wobei Limeshain unter den Gewinnern weilte und dafür eine Landesförderung von 5.700 Euro einstreicht.

„Dieses Geld können wir wirklich gut gebrauchen“, freute sich vor Ort Rathauschef Ludwig, den weitere vier Mitstreiter begleitet hatten, weil sie in der Vergangenheit hautnah das Geschehen mitgestalteten. Wie die beiden Konzeptentwickler Hans-Jürgen und Marey Eisenbarth, Ernst Zinn vom Gemeindevorstand sowie Monika Simon-Fenner, Geschäftsführerin des Himbacher Dorfladens, die in einem Interview des HR über Dorfläden Akzente setzen konnte.

Alle fünf waren dann mächtig stolz, dass die Limeshainer Konzeption „Menschen begegnen sich – Limeshain macht weiter“ in der Bewertung so gut angenommen wurde, was aktuell zur Folge hatte, dass Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch in Anwesenheit von über 200 Gästen dem Quintett aus dem Wetterauer Ostkreis den Geldpreis und die Urkunde überreichte. Die glücklichen Gewinner erfuhren erst am Tag der Preisverleihung, dass sie sich „Landessieger 2013“ nennen dürfen. Andere Anwesende machten dagegen lange Gesichter.
Bürgermeister Adolf Ludwig verkündete indes, dass die 5.700 Euro für die künftigen Veranstaltungen des Limeshainer Konzepts Verwendung finden werden.

Mit Fördergeldern in Höhe von insgesamt 167.100 Euro werden bei „Ab in die Mitte“ Projekte gefördert, die zur Vitalisierung der hessischen Innenstädte beitragen und sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Insgesamt 28 Projekte hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt: elf Kommunen und 17 private Initiativen. Sechs Kommunen und neun private Initiativen gehören jetzt zu den Landessiegern.

Der Staatssekretär dankte allen Wettbewerbsteilnehmern, den Kommunen und den privaten Initiativen für ihr großes Engagement. „Innenstädte tragen Geschichte und Geschichten in sich. Sie und die Ortszentren sind die Visitenkarten unserer Städte und Gemeinden. Deshalb muss es unser gemeinsames Ziel sein, Innenstädte und Ortskerne in eine starke Position zu bringen“, sagte Saebisch.

Quelle: Kreis-Anzeiger 02.05.2013

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Poetische Feuerschau unter hohen Bäumen

Zauberhafte Aufführung der Theatertruppe Sancto Petrolio im Georgenwald in Limeshain zum Abschluss von „Ab in die Mitte“ begeistert Zuschauer

Der Magie des Feuers konnte sich niemand entziehen. Mit einer zauberhaften Aufführung unter dem Titel „Feuer und Balladen“ zog die 15-köpfige Feuertheatertruppe „Sancto Petrolio“ ein großes Publikum zur Abschlussveranstaltung bei „Ab in die Mitte“ der Gemeinde Limeshain in ihren Bann. Die poetische Feuershow unter hohen Bäumen des Georgenwaldes am Tennis- und Sportplatz in Himbach war aus einer Zusammenarbeit von Marei Eisenbarth und Anja F. Drescher-Parré, Regisseurin und Leiterin von „Sancto Petrolio“, entstanden.

Marei und Hans-Jürgen Eisenbarth hatten das Limeshainer Konzept „Kultur in allen Ecken“ entwickelt, mit dem die Gemeinde als einer der 16 Landessieger im vorigen Jahr beim hessischen Wettbewerb „Ab in die Mitte“ zur Entwicklung der Innenstädte und Ortskerne hervorging. So war auch Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig ganz begeistert von der hervorragenden Revue mit Feuerspuckern, Feuerjonglage und Feuerrädern - in Tanzformationen immer passend zu den vorgetragenen Balladen und immer unter den wachsamen Augen der Feuerwehr.

„Damit hat das Jahr einen sehr würdigen Abschluss gefunden“, hob der Rathauschef hervor. Erzählerin der Balladen war Marei Eisenbarth. Sie trug „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff, „Belsazar“ von Heinrich Heine, „Füße im Feuer“ von Conrad Ferdinand Meyer, Eduard Mörikes „Feuerreiter“ und Goethes Gedicht „Willkommen und Abschied“ vor.

„In allen Texten spielt das Feuer eine Rolle: unheimlich lodernd, warm und heimelig, gefährlich und alles zerstörend, und am Ende brennt das Feuer der Liebe. Tauchen Sie ein in den Zauber des Feuers und der Worte!“ lud sie die große Gästeschar ein.

Die von Drescher-Parré erstellte Choreographie ließ keine Wünsche offen, die Charaktere der einzelnen Balladen wurden romantisch, leidenschaftlich und dramatisch dargestellt, gewissermaßen übersetzt in ein einmaliges Gesamtkunstwerk aus Theater, Musik und Tanz mit Feuer.

Die zauberhaften Bilder, die dabei entstanden, werden den Zuschauern sicherlich unvergesslich sein.

Durch die Bewegung der Feuerseile und -stangen und der unterschiedlichen Elemente, die die Darsteller schwangen und mit denen sie tanzten, entstanden vor den Augen der Zuschauer große Feuerringe. Pyrotechnische Effekte sorgten für hellaufleuchtende Überraschungen. So war es zum Beispiel sehr ergreifend, als Otto Löber, Pfarrer in Nidderau und Mitinitiator der 1996 entstandenen Truppe, als König Belsazar mit großer Kerzenkrone, funkelndem Mantel und langen Feuerreifen langsam und majestätisch aus dem Dunkel trat.

Auch die Feuerspucker der Truppe wurden mit lauten „Ahs“ und „Ohs“ bedacht, wenn die riesigen Flammen aufloderten. „Sancto Petrolio“, die unter anderem des öfteren auf der Ronneburg zur Walpurgisnacht Feuertheater aufführten, besteht aus fast 25 Leuten, die äußerst kreativ die Magie des Feuers in Szene setzen. „Mittlerweile alle in Berufe und Familien eingebunden, waren wir schon fast vor der Auflösung, doch die Leidenschaft für diese Art Theater hielt uns zusammen und nun realisieren wir eben kleinere Projekte“, verdeutlichte Drescher-Parré.

Dazu gehörte auch die knapp einstündige Aufführung „Feuer und Balladen“ auf Anregung der Eisenbarths. Rathauschef Ludwig zeigte sich angetan von der „beeindruckenden Abschlussveranstaltung von ‚Ab in die Mitte’“. Die Feuershow hatte eigentlich schon im Oktober stattfinden sollen, war da aber wegen Dauerregens buchstäblich ins Wasser gefallen.

Insgesamt ist Ludwig sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltungen im Rahmen des hessischen Wettbewerbs, unter dessen Preisträgern Limeshain nach 2010 im Jahr 2012 mit einem schlüssigen Konzept bereits zum zweiten Mal gelandet war. „Wir hatten bei allen Veranstaltungen in unseren Ortsteilen immer einen guten Zuspruch und heute ja auch wieder ‚volles Haus’ hier am Wäldchen. Bei uns ist das Ziel von ‚Ab in die Mitte’, Belebung der Ortskerne und Zusammenführung aller Generationen voll erreicht worden. Die Einwohner der einzelnen Dörfer und der Ortsteile untereinander wurden durch das Konzept „Kultur in allen Ecken“ zusammengebracht und zusammengeschweißt“.

Auch habe „Ab in die Mitte“ geholfen, das Himbacher Ortszentrum am Hof Paul mit dem Hofladen als Laden, Café und Treffpunkt weiter auszubauen.

Der Erlös der jetzigen Veranstaltung fließt nun in den Ausbau der dortigen Kulturscheune. Ludwigs Dank „geht an alle Teams, die beim Konzept und deren Realisierung mitgearbeitet haben. Sie sind alle zusammen eine tolle Mannschaft“.

Quelle: Kreis-Anzeiger 04.01.2013

Durch anklicken lässt sich das Bild vergrößern …

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Hof Paul als Veranstaltungsort akzeptiert

Bürgermeister würdigt Bürgerengagement - Jetzt soll eine „Kulturscheune“ entstehen

Der Erfolg gab den Veranstaltern recht. Die Erlebnisführungen in Himbach mit Markus Karger sind ein wahrer Besuchermagnet. Wie in den beiden Vorjahren bereits stieß die Veranstaltung im September wieder auf eine große Resonanz in der Bevölkerung. Organisiert wurde der Rundgang durch den alten Ortskern Himbachs, in diesem Jahr stand die „Quetsche“ im Mittelpunkt, wieder von einer Vereinsgemeinschaft, die sich in das Geschehen außerdem selbst mit einbrachte.

Die Erlebnisführung fand, wie schon beim ersten Mal, im Rahmen des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte“ statt. Im Anschluss an den Rundgang wurde im Hof Paul zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Den Erlös aus der Führung wie auch aus einer weiteren „Ab in die Mitte“-Veranstaltung, als das Odeon-Orchestrion im Hof Paul auftrat, spendete die Vereinsgemeinschaft für den weiteren Ausbau der ehemaligen Hofreite.

Den symbolischen Scheck über die Summe von 1.527,66 Euro überreichten die Vereinsvertreter im Schützenhaus in Himbach an Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig. Gleichzeitig gratulierten sie nachträglich mit einem Präsentkorb zum zehnjährigen Dienstjubiläum als Bürgermeister der Gemeinde.

Ludwig zeigte sich überzeugt von dem Konzept, die Hofreite zum Treffpunkt für die Bürger auszubauen. Nicht nur der Erfolg des Dorfladens, der im Dezember auf sein einjähriges Bestehen zurückblicken kann, mache deutlich, dass die Idee richtig gewesen sei. Mittlerweile würde der Hof von zahlreichen Vereinen genutzt. „Der Hof ist als Veranstaltungsort angenommen worden“, sagte Ludwig und erinnerte an die anderen Veranstaltungen unter dem Motto „Ab in die Mitte“. In dem Zusammenhang verwies er auch auf die Veranstaltung „Feuer und Balladen“, die kürzlich wegen Regens ausfiel, und die am 29. Dezember nachgeholt werden soll.

Als nächsten Schritt beim Projekt Hof Paul werde der Ausbau der Scheune als Kulturscheune in Angriff genommen. Allerdings müsste erst die Finanzierung sichergestellt werden, erklärte der Bürgermeister. „Wir müssen erst einmal sehen, wo wir Zuschüsse beantragen können“, gab er die Richtung vor.
Auch die Einrichtung sanitärer Anlagen im Hof Paul werde notwendig. Im nächsten Jahr werde außerdem das Gartenprojekt hinter der Scheune weiter verfolgt. Fest stehe außerdem, dass im kommenden Jahr im September wieder eine Erlebnisführung mit Markus Karger stattfinden wird. Hausnamen, Gassennamen und Flurnamen würden dann voraussichtlich Thema des Rundgangs sein, kündigten Helmut Frank und Wolfgang Siebert von der Vereinsgemeinschaft an.

Quelle: Kreis-Anzeiger 06.11.2012

Durch anklicken lässt sich das Bild vergrößern …

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Sternanis, Pfefferkörner und dazu Zimt

Als Spezereihändler begeistert Markus Karger über 200 Teilnehmer der Erlebnisführung bei „Ab in die Mitte“

Viele Überraschungen enthielt die Erlebnisführung durch Himbach mit dem Schauspieler Markus Karger für die Teilnehmer bereit. Nach den Erfolgen der vergangenen beiden Jahre sammelten sich wieder mehr als 200 Interessierte nahe dem Schützenhaus in Himbach und warteten gespannt, was sich Karger dieses Mal überlegt hatte. „Von der Quetsche bis zum Latwerge“ war das Thema der Führung, die erneut im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ stattfand. Limeshain war als einer der Sieger aus dem Wettbewerb mit dem Motto „Limeshain - Kultur in allen Ecken“ hervorgegangen.

Karger schlüpfte in die Rolle eines Spezereienhändlers und bot eine Vielfalt an duftenden Gewürzen feil, deren Wirkungen er zwischendurch erklärte und das Publikum an Sternanis, Pfeffer- und Senfkörnern oder Zimt riechen ließ. Während seiner Erzählungen nahm er sein Publikum mit in die Vergangenheit, ließ seinen Weg auf der Hohen Straße von Frankfurt nach Leipzig - „die ist Euch sicher eher als Reffenstraße bekannt“ - Revue passieren und berichtete von dem Schicksal, das ihn ereilte.

Denn sein Esel, auf dem er einige Etappen geritten sei, habe die Strapazen der Reise nicht überstanden, gab er zu, führte das aber zurück auf die schweren Säcke voller Gewürze, und bewies dabei eine gehörige Portion Selbstironie. Nun sei er unterwegs, um seine Gewürze zu verkaufen. Von dem Geld wollte er dann einen neuen Esel erstehen.

Der Rundgang durch Himbach führte ihn vorbei an Bauern, Landfrauen und jungen Leuten - die Rollen wurden von Himbacher Bürgern gespielt - die weniger an Gewürzen interessiert waren, sondern eher mit der Verarbeitung und dem Genuss von Quetschen.

Der gewichtige Gewürzhändler beobachtete Helmut Frank und Wilfried Engeln beim Latwergerühren. Er hielt die beiden Männer irrtümlich für Apotheker, was diese wiederum erstaunte. Rasch klärte der Spezereienhändler sie auf. Zu seiner Zeit sei Latwerge der Begriff für eine Medizin gewesen, von gelehrten Herren „Electuarium“ genannt. Je nach Region sei daraus Latschmiere, Leckmerich, Laksem oder Lattwerje geworden. Oftmals sei das Arzneipulver unter Honig oder Sirup gemischt worden, damit die Medizin nicht so bitter schmeckte.

Auch ein Gedicht von Süßkind von Trimberg, das der „Lattwerg“ huldigt, zitierte er. Dem wiederum seien die fünf Gewürze Zucht, Treue Männlichkeit und Milde beigefügt. Bauer Helmut Frank war „das gekochte Latwerge aber lieber“ und schickte den Gewürzhändler fort. Der zitierte rasch noch Goethe, dessen Reime über Latwerge eher darauf hinwiesen, dass die Menschen an dessen Genuss gestorben seien.

Doch daran dachte anschließend niemand mehr als es bei den Landfrauen Brigitte Frank, Charlotte Reibert und Cilly Hebler frischen Quetschekuchen am Backhaus gab. Ihnen wollte der Gewürzhändler noch Zimt anbieten. Doch vergeblich, die Landfrauen kannten das Gewürz schon.

Vom frischen Kuchen führte der lehrreiche Rundgang hin zum Haltbarmachen von Obst und Gemüse. Das erlebte die Gruppe im Hof von Anja und Joachim Heuser. „Bauer Heuser“ war von seiner Frau dazu angehalten worden, das Dörren oder Trocknen der verschiedenen Obstsorten zu übernehmen und hatte viel zu tun. Doch es blieb noch Zeit, dem Händler die Vorgehensweise zu erklären. Margit Bopp und Thomas Wagner waren mit Keltern und Sauerkrauteinmachen beschäftigt.

Auch die Quetschemännchen spielten eine Rolle, die Mark Schneider, Ruben Pauly und Stefan Schaaf zeigten. Die hätten eine lange Tradition, berichtete Karger. Früher hätten die Burschen ihrer Angebeteten ein aus getrockneten Quetschen gebasteltes Männchen geschenkt. Zur Herkunft des Quetschemännchens erzählte Karger noch einige Geschichten. In Sachsen hätten Mitte des 17. Jahrhunderts Waisenkinder als Gehilfen des Schornsteinfegers gearbeitet.

Sie waren klein und hätten deshalb besser durch die engen Schornsteine gepasst. Sie hätten die Zwetschgenmännchen in der Figur eines Schornsteinfegers verkauft. In Franken hätten Kinder einem armen Mann geholfen, der ihnen aus Dank ein Zwetschgenmännchen schenkte. Selbst in Österreich gebe es den „Pflaumentoffel“, ebenfalls in der Gestalt eines Schornsteinfegers, eines Glückssymbols, erklärte Karger. Am alten Rathaus entdeckte der Gewürzhändler einen jungen Mann (Eric Sommer). Der wurde von seiner Ehefrau (Nicole Sommer) beschimpft, weil er zu tief ins Glas geschaut und zuviel vom Zwetschgenschnaps getrunken habe. Im Hof Paul fand der Rundgang ein gemütliches Ende. Hier erlebten die Zuschauer Karger, der hessische Anekdoten zum Besten gab.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.09.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern ...

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Überraschende Entdeckungen in den Limeshainer Ortsteilen

Rundgang mit Musik durch die Geschichte der Gemeinde - Abschluss mit bunten Cocktails

An einem Tag durch alle drei Ortsteile von Limeshain wandern und dabei eine Menge Überraschungen erleben, Wissenswertes und Historisches erfahren - das konnten Teilnehmer an einem Rundgang der Veranstaltungsreihe „Limeshain- Kultur in allen Ecken“, dem Limeshainer Beitrag für den Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“.

Petrus meinte es gut mit den Organisatoren und Stine Kockrick begrüßte vor der Bücherei in Rommelhausen, dem Startpunkt der Wanderung, rund 40 Teilnehmer. Der Chor „Joyful Voices“ hieß die Gruppe musikalisch willkommen und hatte extra einen Text mit dem Titel „Ab in die Mitte“ vertont. Dann startete die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein ihren Rundgang. Beim Wandern durch die Straßen wurde sie von Marco Lingen von den Pfadfindern aus Rommelhausen auf der Gitarre und weiteren Mitgliedern der Pfadfinder begleitet.

Erstes Ziel war der jüdische Friedhof, der einst an der Straße zwischen Himbach und Hainchen lag. Inzwischen stehen am Weg zwischen Rommelhausen und Hainchen einige eingezäunte Grabsteine, die an das jüdische Leben in den Orten erinnern. Bärbel Kremling vom Geschichts- und Kulturverein Limeshain hatte für ihre Erläuterungen auf Recherchen der ehemaligen Altenstädter Archivarin Elisabeth Johann zurückgegriffen. Beim Kartoffelfest des Gymnastikvereins Hainchen an der Mehrzweckhalle in Hainchen kehrte die Wandergruppe ein.

Die nächste Überraschung wartete bereits im „Haus für alle am Kastanienbaum“. In der Kindertagesstätte erfreute Hiltrud Bäcker, Mitglied der Limeshainer Theatergruppe „Grenzenlos“ mit Beiträgen in Mundart. Ihre Erinnerungen an das Hainchen vor 50 Jahren und der Vortrag zur Backordnung aus dem Jahr 1900 in Hainchener Platt machte den Zuhörern viel Spaß. Bäckers Angebot, ihren selbstgebackenen Kuchen zu probieren, wurde gerne angenommen.

Nach einem Lied, gemeinsam mit den Pfadfindern unter dem großen Kastanienbaum auf dem Freigelände des Kindergartens gesungen, wurde die Quelle zwischen Hainchen und Himbach angesteuert. Dort erfuhren die Teilnehmer, dass es zwar Hinweise auf ein Kloster und Mönche in Hainchen gegeben habe, immerhin gibt es eine Klostergasse. Doch bislang seien diese Vermutungen nie bewiesen worden.

Der Klangbaum vor der Limeshainer Verwaltung stand anschließend im Mittelpunkt. Gefertigt wurde er von Frederic Egold, dem mittlerweile verstorbenen behinderten Künstler aus Himbach. Er stelle die aufstrebende Gemeinde dar, erklärte Margit Bopp. Und für die drei Ortsteile seien symbolisch drei Glöckchen vorhanden, die von den Teilnehmern mit Holzklöppeln zum Klingen gebracht wurden. Während die Gruppe den Klangbaum bewunderte, wies eine der Teilnehmerinnen auf ein weiteres Highlight in der Gemeinde hin: den römischen Wachtturm, der zurzeit im Wald bei Rommelhausen - dort steht er auf Himbacher Gebiet - rekonstruiert wird.

Die Wanderung führte die Teilnehmer danach auf die Streuobstwiese am Wilhelmsbrunnen in Rommelhausen. Dort informierte der Vorsitzende der örtlichen Natur- und Vogelschutzgruppe, Manfred Vogt, die Wandergruppe über die Wasserversorgung, den Naturschutz und den Nutzen der Streuobstwiesen. Zum Probieren gab es dann auch noch einige Äpfel.

Schließlich kamen die Teilnehmer wieder an der Bücherei in Rommelhausen an. Dort servierten ihnen die Pfadfinder durstlöschende, bunte, Cocktails, deren Zutaten ein örtlicher Supermarkt gespendet hatte, sagte Kockrick. Viele aus der Gruppe stellten am Ende fest, dass sie unerwartet viel Neues über ihre Gemeinde erfahren und entdeckt hätten, und lobten das reizvolle Angebot.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.09.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern ...

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Limeshain "Kultur in allen Ecken"

Beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ erneut erfolgreich - Engagement in Limeshain mit 5.000 Euro gewürdigt

Limeshain und der Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ sind eine Erfolgsgeschichte. Nach der gelungenen Teilnahme vor zwei Jahren mit dem Slogan „Limeshain - grenzenlos gut“, bewarb sich die Kommune in diesem Jahr erneut und wurde, gemeinsam mit 14 weiteren hessischen Kommunen, zum Sieger gekürt. Diese Mal hieß das Motto „Kultur in allen Ecken“. 5.000 Euro erhielt die Gemeinde für ihre Projekte. Die Resonanz auf die verschiedenen Veranstaltungen zeigt, dass das Team um Marei und Hans-Jürgen Eisenbarth - das Ehepaar war bei der Konzepterstellung federführend - mit seinen Ideen bislang den Geschmack der Bürger traf.

In dieser Woche machte nun die Jury, die über den Erfolg der eingereichten Konzepte entscheidet, Station in Himbach. „Sie waren zum zweiten Mal erfolgreich. Da wollten wir schauen, wer und was hinter dem Erfolg steckt“, sagte Karin Jasch vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte die Gruppe im Hof Paul, der bei einigen Veranstaltungen im Rahmen von „Ab in die Mitte“ im Mittelpunkt stand.

Nach einer kurzen Vorstellung der Gemeinde mit ihren drei Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen kam er auf die Bewerbung zu sprechen. Entsprechend dem Motto sollen mittels dieser Kultur bereits vorhandene Kooperationen der einzelnen Ortsteile und die Einbeziehung noch brachliegender Ressourcen fortgeführt werden, unterstützt durch die Einbindung der Vereine. Die Idee zu der diesjährigen Teilnahme sei von den Mitgliedern des Laientheaters „Grenzenlos“, das aus der ersten Wettbewerbsteilnahme entstanden ist, gekommen, erklärte Ludwig.

„Dann macht mal“, sei die Antwort des Bürgermeisters auf ihre Frage gewesen, an dem Wettbewerb wieder teilzunehmen, berichtete Marei Eisenbarth. „Wir haben daraufhin alle Vereine angesprochen, Treffen durchgeführt“. Dann sei alles sehr schnell gegangen. „Denn plötzlich erfuhren wir, dass wir auch ein Konzept abgeben müssen“, erinnerte sich Marei Eisenbarth. Innerhalb weniger Tage war es dann soweit und das Konzept sei im April eingereicht worden. Nun hieß es, zu warten, und im Mai habe Limeshain in Offenbach erfahren, dass es unter den Preisträgern ist.

Marei Eisenbarth stellte der Jury, die sich aus Vertretern der Sponsoren des Landeswettbewerbs zusammensetzt, zunächst die Ziele der Teilnahme vor. „Was wollten wir erreichen?“, fragte sie. Oberste Prämisse sei die Gemeinschaft. „Und wie können wir die Menschen zusammenbringen?“ fragte sie und gab darauf die Antwort. Über Sprache, Essen und Trinken, Theater, Literatur, Musik, Religion, Bewegung und Geschichte. Außerdem stellte sie die bislang durchgeführten Veranstaltungen anhand von Plakaten vor. Neben der Zirkusvorstellung der Kindergartenkinder war das eine Wanderung zum Keltenmuseum mit Führung und Verköstigung auf dem Glauberg, eine Veranstaltung in der Kirche in Hainchen, „Orgel und Psalmen“, Kaffeehaus-Musik mit dem Odeon-Orchestrion im Hof Paul und zuletzt am Wochenende ein Jazz-Frühschoppen mit dem Ensemble „Jazz Partout“.

Bis Oktober findet noch ein Rundgang durch alle Ortsteile statt, bei dem die Teilnehmer einige Überraschungen erwarten. Eine Erlebnisführung mit Markus Karger in Himbach unter dem Motto „Von der Quetsche zur Latwerge“ folgt am 23. September. Am 6. Oktober schließlich heißt es „Feuer und Balladen“, ein ganz besonderes Erlebnis mit Feuermagiern und Texten. Und im Frühjahr nächstes Jahr findet wieder eine Theateraufführung von „Grenzenlos“ statt.

Im Zusammenhang mit den Veranstaltungen sei der Kulturpass entwickelt worden, erklärte Eisenbarth den Jurymitgliedern. Wer die Veranstaltungen besucht, erhält einen Stempel. Wer mindestens vier Stempel in seinem Kulturpass hat, nimmt am Ende an einer Verlosung teil, bei der als erster Preis ein Buffet für zehn Personen winkt.

Ludwig verwies einmal mehr auf den Zusammenhalt der Vereine - ein großer Koordinator sei in dem Zusammenhang Wolfgang Reibert - im Rahmen der Projekte. Doch auch die Verwaltung. und damit auch er, seien in die Planungen stets mit eingebunden, sagte Ludwig. So könne „Ab in die Mitte“ funktionieren, stellte Karin Jasch fest. „Das braucht das Team einen guten Bürgermeister und der Bürgermeister ein gutes Team. Sie haben das, was zu Ihnen passt, entwickelt“, lobte sie angesichts der positiven Entwicklung. Es entstand noch eine angeregte Diskussion über die Identität der Ortsteile. Gewürdigt wurde auch der Dorfladen, der im Hof Paul untergebracht ist. Das Team um die Leiterin der Geschäfts, Monika Simon-Fenner, sorgte während der Präsentation für die Bewirtung.

Viel zu lachen hatte die Jury beim Auftritt von Markus Karger alias Landfrau Ursula Kraft. Sie sei als Repräsentantin für den Landrat gekommen. Weil der Landrat zu viele Temine habe, sei sie als Durchschnittsbürgerin ausgewählt worden. „Ja, und nun stehe ich als Repressalie vor Ihnen“.

Die hessische Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“ wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen, geht aus einem Bericht anlässlich des diesjährigen Wettbewerbs hervor, der vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ausgelobt wird. 126 Städte und Gemeinden haben bis heute mit insgesamt 305 Bewerbungen, einige Kommunen nahmen bereits mehrmals teil, mitgemacht. 140 Projekte erhielten eine finanzielle Förderung. Mit rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern konnten seit 2003 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als fünf Millionen Euro angestoßen werden. Mit noch einmal 1,5 Millionen Euro unterstützten die Sponsoren aus Wirtschaft und Verbänden den Wettbewerb.

Quelle: Kreis-Anzeiger 31.08.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern ...

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Mit Jazz Gäste auch von weither gelockt

Schlagzeuger Thomas Wolf und „Jazz partout“ bieten abwechslungsreiches Programm

„Das ist ein traumhaft schöner Rahmen. Für die Musik gibt es nichts Besseres“, schwärmte Thomas Wolf, Schlagzeuger der Jazzformation, die im Hof Paul in Himbach auftrat. Das sechsköpfige Ensemble spielte anlässlich der Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Landwettbewerbs „Ab in die Mitte“ in der Gemeinde Limeshain in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm bietet. Mit Swing und Dixie unterhielten die Musiker die zahlreich erschienenen Besucher. Der Ruf ihrer Musik lockte selbst Bürger aus Schlüchtern in den idyllischen Hof im Himbacher Ortskern, der die passende Kulisse bot.

Marei Eisenbarth, federführend bei der Konzeptentwicklung für die Teilnahme an dem Landeswettbewerb, war sehr zufrieden mit der Resonanz der Bürger. Immerhin hatte der Sommer ausgerechnet an diesem Tag eine vorübergehende Pause eingelegt, und die Regenwolken überwogen. Doch unter dem als Schutz vor Wind und Regen aufgebauten Zelt ließen sich die Besucher nicht beeindrucken und genossen Musik und Ambiente. Die Bewirtung hatte dieses Mal das Team des Dorfladens um Monika Simon-Fenner übernommen.

Das Kuchenbuffet wiederum war, organisiert von Uli Wagner, von Mitgliedern der Himbacher Ortsvereine bestückt worden. Bürgermeister Adolf Ludwig war ebenfalls erfreut über den großen Zuspruch. „Es ist ja auch schön hier“, sagte er und verwies darauf, dass der Erlös der Veranstaltung dem Hof Paul zugute komme.

Seit dem Jahr 2000 treten die Musiker überwiegend gemeinsam auf. Doch nicht jedes Mal habe jeder der Akteure Zeit, so dass sich das Ensemble durchaus auch mit anderen Musikern aushelfe, berichtete Wolf, der einst in Himbach wohnte. „Das ist bei unserer Musik so“. Treibende Kraft bei der Entstehung des Ensembles „Jazz partout“ - Jazz für alle - sei Krista Haller gewesen.

Die Sängerin war früher in Bad Nauheim Lehrerin und widmet sich nun engagiert der Musik. „Ich habe schon immer gerne gesungen“, gibt sie zu. „Bei mir bist du scheen“, „Dream a little dream“, Sunny sight of the street“ - die bekannten Titel luden durchaus zum Mitsummen und -swingen ein.

Krista Haller, Thomas Wolf, Holger Dürr (Kontrabass), Jörg Gunst (Piano), Andreas Jamin (Posaune) und Valentin Huber (Saxofon) spielen nicht unbedingt vom Blatt. Für jeden der Musiker bleibt während der Auftritte genügend Gelegenheit, sein Können mit solistischen Einlagen zu zeigen und ein bisschen zu improvisieren, was vom Publikum mit reichlich Szenenapplaus belohnt wird. „Wir spielen nach unserer Stimmung und reagieren auf das Publikum“, sagte Krista Haller. Initialzündung für das Singen am Mikrofon vor Publikum sei bei ihr ein Karaokewettbewerb in Frankreich gewesen. Dabei habe sie gespürt, dass ihr das viel Spaß machte. Und es gelingt ihr, dass auch ihren Zuhörern zu vermitteln.

„Ich lass mich gerne engagieren“, gibt sie außerdem lachend zu. Vielleicht wird das Ensemble auch im nächsten Jahr wieder zu hören sein. „Wir sind durchaus geneigt, den Auftritt zu wiederholen“, sagte Wolf.

Damit wäre ein Ziel des Wettbewerbs erreicht. Denn die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen, die in der Gemeinde stattfinden, sollten nicht einmalig bleiben.

Quelle: Kreis-Anzeiger 29.08.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern ...

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Caféhausflair im Hof Paul

„Ab in die Mitte“: Odeon Orchestion unterhält die Limeshainer mit nostalgischen Melodien

Veranstaltungsort war zwar der Hof Paul in Himbachs Ortsmitte, doch bei der Musik des Odeon Orchestrions kam etwas von Caféhausflair auf. „Nostalgie mit Musik im Hof Paul“ hieß es am Sonntagvormittag. Eingeladen hatte eine Vereinsgemeinschaft aus Himbach, die zu Petrus offensichtlich einen guten Draht hat. Der nämlich ließ die Sonne auf den gut besuchten Hof scheinen. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Limeshain - Kultur in allen Ecken“, mit der die Gemeinde Limeshain sich erfolgreich um Fördermittel im Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ beworben hatte.

Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte die Gäste, die auch aus den umliegenden Kommunen nach Himbach gekommen waren. Denn die Musiker erfreuen sich in der Region großer Beliebtheit.

Heinz Wasserhess (Piano), Reinhold Melzer (Bass), Birgit Lusky (Violine) Heiner Seikel (Schlagzeug) sowie Monika Maurer nahmen ihre Zuhörer mit auf eine musikalische Reise. Typische Caféhausklänge wechselten sich ab mit Tango und Filmmusiken. Bekannte Klänge, darunter auch die „Tulpen aus Amsterdam“, ließen manchen Gast von vergangenen Zeiten träumen. Zwischen den musikalischen Beiträgen unterhielt Monika Maurer ihr Publikum mit Frankfurter Mundart. Sie machte sich Gedanken, warum bei Liebesgeschichten auf das Happy End immer der Abspann folgt. Außerdem widmete sie sich ausführlich in Reimform dem Hals, „der eingewickelt in die Haut ist“, welche Aufgaben er hat und was er kann. Als Frankfurterin gab sie schließlich noch den Handkästango zum Besten: „Meine große Leidenschaft, mein Handkäs, bist Du“.

„Wir hätten auch gerne Klezmer-Musik gespielt“, erklärte Monika Maurer, „doch die Klarinette ist im Urlaub.“ Gemeint war damit der sechste Musiker des Odeon Orchestrions, Jürgen Vogt.

Marei Eisenbarth, die maßgeblich das Konzept für die Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte“ entwickelt hat, zeigte sich mit der Resonanz auf die Veranstaltung sehr zufrieden.

„Nostalgie mit Musik“ war bereits die vierte Veranstaltung der Reihe „Limeshain - Kultur in allen Ecken“. Eisenbarth verwies noch einmal auf ein Schmankerl für die Besucher der unterschiedlichen Angebote: In einem Kulturpass können sie sich ihren Besuch der Veranstaltungen per Stempel absegnen lassen. Und wer mindestens vier der insgesamt acht Veranstaltungen geht, nimmt an einem Gewinnspiel teil, bei dem als erster Preis ein Buffet für zehn Personen winkt.

Für die Bewirtung im Hof Paul sorgten Mitglieder der verschiedenen Himbacher Vereine, organisiert von Wolfgang Reibert, die von Bürgermeister Adolf Ludwig ein Lob für ihr Engagement erhielten. Der Erlös soll dem Ausbau des Hofes zugute kommen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 27.07.2012

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Salbeiwürste und dazu noch Käseballen in Sesam und Mohn

Keltenmahl als kulinarischer Höhepunkt einer Wanderung zu Kulturschätzen des Glaubergs

Die Gemeinde Limeshain wurde beim Landeswettbewerb des hessischen Wirtschaftministeriums „Ab in die Mitte“ mit dem Motto „Kultur in allen Ecken“ erneut einer der Landessieger. Dafür gab es eine finanzielle Zuwendung für eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen in Limeshain.

Zu der ersten Veranstaltung der geförderten Art luden die Limeshainer Sozialdemokraten in diesen Tagen zu einer Wanderung zur Keltenwelt auf dem Glauberg ein. 40 Limeshainer Bürgerinnen und Bürger starteten von der Mehrzweckhalle Hainchen auf ausgebauten Wegen in Richtung Glauberg. Nach einer einstündigen Wanderung gab es zur Stärkung in schöner Umgebung mit wunderbarem Blicks in das Seemenbachtal ein zünftiges Keltenmahl mit den damaligen Speisen, zubereitet von Ernst Zinn und seinem Team. Geboten wurden Wildschweinbraten, Salbeiwürste, Grünkernbrätlinge, Schafskäsebällchen in Sesam und Mohn. Ebenso war auch für Getränke und Sitzgelegenheiten gesorgt.

Nach der Stärkung ging es weiter zur Keltenwelt. Dort gab es Informationen aus erster Hand über die Kelten auf dem Glauberg im Rahmen einer Museumsführung. Walter Gasche und Wolfgang Wefers schilderten eindrucksvoll die Arbeit der Archäologen und die Vorgeschichte der sensationellen Funde und die daraus entstandenen Rückschlüsse über die Lebensweisen der Kelten.

Nach der Museumsführung ging es mit vielen neuen Erkenntnissen und Wissen zurück nach Limeshain, wobei ein Teil der Wanderer von dem organisierten Fahrdienst Gebrauch machte. Die Rückwanderer wurden unterwegs von Ernst Zinn und seiner Ehefrau Monika mit gekühlten Getränken überrascht, so dass die Strecke leichter bewältigt werden konnte. Die weiteren Veranstaltungen sind dem Kulturpass der Gemeinde Limeshain zu entnehmen. Der Kulturpass ist für einen Euro im Dorfladen Himbach, in der Gemeindeverwaltung Limeshain, beim Bürofachhandel Hacker in Hainchen und in der Esso-Tankstelle sowie in der Bücherei in Rommelhausen zu haben.

Quelle: Kreis-Anzeiger 21.06.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern ...

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Psalmen mit Orgelklängen beeindruckend kombiniert

„Ab in die Mitte“ bietet Konzert in Hainchener Kirche

In der Kirche in Hainchen fand jetzt vor einem interessierten Publikum die dritte Veranstaltung des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ statt. Das Motto der diesjährigen Teilnahme, mit der Limeshain zu den Landessiegern zählte, lautet: „Kultur in allen Ecken“. Und zu der Kultur einer lebendigen Gemeinde gehört die kirchliche Gemeinde in besonderem Maße.

Nicht zuletzt haben sich viele Kulturelemente aus kirchlichem Brauchtum entwickelt. Und so wurden einige der ältesten Gedichte des Kulturkreises, die Psalmen, mit den Klängen der beeindruckenden Orgel der Hainchener Kirche kombiniert.

Der Klang dieser Orgel wurde erst im Jahr 2006 vervollständigt. Nicht zuletzt auf Wunsch der Organistin Margraf, die damals ihr dreißigjähriges Dienstjubiläum feierte, wurde im Dezember 2007 nach fast 100 Jahren das fehlende Trompetenregister eingebaut. Von der Klangfülle der Orgel konnte man sich dann während der gesamten Veranstaltung in besonderem Maße überzeugen.

In den drei Sprachen der Psalmen hebräisch, lateinisch und deutsch wurden die Psalmen vorgetragen und von Psalmtönen und dem Kanon von Pachelbel unterlegt. Anschließend gab es für die Gäste zu den Klängen von Händels Largo eine Bildmeditation mit Bildern aus Israel und dem Psalm 19.

Es schloss sich ein Wechselgesang an. Zum Abschluss wurden noch einmal alle Register gezogen: Trumpet Voluntary von Jeremiah Clarke war eine überzeugende Demonstration der Klangfülle dieser besonderen Orgel.

„Ich hätte gerne noch viel länger zugehört“, brachte eine Zuhörerin das Urteil des Publikums zum Ausdruck. Bei Brezeln und Getränken klang die Veranstaltung aus.

Quelle: Kreis-Anzeiger 23.06.2012

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Zirkusschau der Extraklasse begeistert das Publikum

Mädchen und Jungen zeigen auf der Bühne in Hainchen, was sie schon alles können

„Wenn die Akteure auf die Bühne kommen, müsst Ihr so richtig ausflippen“ - der Aufforderung der Jugendpflegerin der Gemeinde Limeshain, Tanja Felten, hätte es nicht bedurft. Denn jubelnder Applaus brandete auf, als die Vorstellung begann. „Limeshain macht Zirkus“ hieß es am Mittwochvormittag. Auf der Bühne in der Mehrzweckhalle in Hainchen standen die Vorschulkinder der drei Kindergärten der Gemeinde. Sie alle machten mit bei einem Projekt, das im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte“ entstand.

Bei dem Wettbewerb hatte Limeshain einen mit 5000 Euro dotierten Preis mit dem Motto „Kultur in allen Ecken“ gewonnen. Verschiedene Veranstaltungen werden in diesem Jahr in Limeshain unter diesem Thema stattfinden. Eine war nun die Zirkusvorstellung mit den Jüngsten der Gemeinde.

Marei Eisenbarth, die sich schon als Regisseurin beim Theater „Grenzenlos“ einen Namen machte, war im Anschluss an die Vorführung mitgerissen. „Es wäre schön, wenn das Projekt nachhaltig ein Bestandteil in der Jugendarbeit bleibt“, gab sie ihrer Hoffnung Ausdruck.

Eisenbarth, die maßgeblich an der Ausarbeitung des Programms für die Teilnahme am Wettbewerb „Ab in die Mitte“ beteiligt war, spendete viel Lob an Tanja Felten und deren Team. „Das war einfach toll“.

Felten, die auch Zirkuspädagogin ist, hatte in nur fünf Tagen eine wunderschöne Zirkusschau mit den Kindern auf die Beine gestellt, wobei sie Unterstützung von weiteren Zirkuspädagogen erhielt.

Auch Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig war begeistert über das, was die Jungen und Mädchen während der 45 Minuten dauernden kurzweiligen phantasievollen Vorstellung zeigten. Er hatte in seiner Begrüßung von einer „ganz besonderen Veranstaltung“ gesprochen, „die es so noch nicht in Limeshain gab“ und damit Recht gehabt.

„Manege frei“, kündigte Felten als ersten Programmpunkt die Tellerdreher an und sogleich betraten Mädchen und Jungen mit Stäben in den Händen, auf denen sie drehende Plastikteller balancierten, die mit einer bunten Zeltplane überdachte Bühne. Es folgten die „stärksten Kinder der Welt“. Konzentriert stemmten die Jungs schwere Gewichte.

Die bestanden zwar aus bemalten Fußbällen, die mit einer Stange verbunden waren, sahen aber täuschend echt und ziemlich schwer aus. Anschließend durfte das Publikum versuchen, eine Kartoffel mit bloßen Händen zu zerquetschen. Die Testpersonen waren leider erfolglos.

Doch die Kinder zeigten auf der Bühne, wie es geht und zerquetschten die (gekochten) Kartoffeln spielend. Und auch gegen Pipi Langstrumpf hatten die Erwachsenen beim Seilziehen keine Chance. Tänze und eine Jonglage mit bunten Tüchern folgten. Gleichgewicht und viel Selbstvertrauen waren gefragt, um auf einem großen Plastikball zu balancieren. Auch diese Aufgabe meisterten die Kinder mit Bravour, bevor kleine Katzen und Schornsteinfeger über einem Dachfirst balancierten.

Auch hier hatte Tanja Felten mit Unterstützung der Erzieherinnen mit viel Liebe zum Detail eine Turnbank als Dach verkleidet. Auch die Kostüme der Kinder waren mit einfachen Mitteln fantasievoll gestaltet. Viel Mut und Vertrauen in ihre Altersgenossen brauchten die jungen Akteure beim Pyramidestellen. Zum abschließenden Finale zeigten alle Darsteller noch einmal einige Purzelbäume, bevor sie sich winkend von ihrem Publikum verabschiedeten und Tanja Felten sich bei allen Helfern bedankte.

Quelle: Kreis-Anzeiger 15.06.2012

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern…

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Auszeichnung für den Einsatz von Bürgern

Gemeinde Limeshain gehört bereits zum zweiten Mal zu den Landessiegern beim Wettbewerb „Ab in die Mitte“

Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch hat die Landessieger der hessischen Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“ für das Jahr 2012 ausgezeichnet. 163.300 Euro an Preisgeldern gab es für 15 Landessieger und einen Sonderpreis zum Jubiläum des Wettbewerbs.

Zehn Jahre gibt es die Innenstadt-Offensive Hessen „Ab in die Mitte“. Der Festakt fand mit dem Wirtschaftsminister im Capitol in Offenbach statt, wo die Landessieger bekanntgegeben und die Geldpreise und Urkunden überreicht wurden. Insgesamt 29 Projekte hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt: 13 Kommunen und 16 private Initiativen. Mit den Fördergeldern werden auch in diesem Jahr Projekte gefördert, die zur Vitalisierung der hessischen Innenstädte beitragen und sich durch besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnen. Erst bei der Preisverleihung erfuhren die Teilnehmer, wer sich Landessieger 2012 nennen darf. Mehr als 200 Gäste, vor allem Vertreter der Städte und der privaten Initiativen, waren gespannt auf die Bekanntgabe. Sieben Kommunen und acht private Initiativen gehören zu den Landessiegern von „Ab in die Mitte.

„Klar sein muss, wenn wir eine lebendige Innenstadt wollen, die zugleich Wohn- und Arbeitsstandort ist, die Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen bietet und über Einkaufs- und Gastronomieangebote verfügt, müssen wir auch ‚Ja‘ sagen, zur Innenstadt - sie als gewachsenen Standort mit ihren Eigenarten wertschätzen. ‚Ja‘ gesagt, haben die Kommunen und private Initiativen, die sich an unserem Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ beteiligt haben. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank“, sagte Posch. In zehn Jahren sind mehr als 300 Bewerbungen aus hessischen Städten, Gemeinden und von Privatinitiativen eingegangen. „Wir haben in dieser Zeit 140 Landessieger gekürt. Das sind 140 erfolgreiche Projekte, die dieses Land nachhaltig mitgestaltet haben“, so Posch. Fördergelder gehen an folgende Preisträger: Biedenkopf (9.000 Euro), Dietzenbach (10.000 Euro), Lauterbach (15.000 Euro), Limeshain (5.000 Euro), Neu-Anspach (8.000 Euro), Offenbach (10.000 Euro), Solms (8.000 Euro).

Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig freute sich: „Wir haben erst zweimal mitgemacht in den vergangenen Jahren und wir haben auch zweimal einen Landessieg errungen.“

Quelle: Kreis-Anzeiger 24.04.2012

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern …

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Limeshain macht wieder bei "Ab in die Mitte" mit

Ehepaar Eisenbarth präsentiert das Konzept zum Thema „Kultur in allen Ecken“

Schon einmal vor zwei Jahren nahm die Gemeinde Limeshain erfolgreich am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ teil. In diesem Jahr wollen es die Limeshainer wieder versuchen. Stand in 2010 das Motto „Limeshain - grenzenlos gut“ im Fokus wollen sich die Teilnehmer jetzt unter dem Slogan „Limeshain - Kultur in allen Ecken“ bewerben. Die Idee dazu hatten Marei und Hans-Jürgen Eisenbarth.

Das Ehepaar, erst seit wenigen Jahren in der Gemeinde heimisch, trat mit seinen Überlegungen an Bürgermeister Adolf Ludwig heran. „Sie kamen zu mir und sagten: wir machen wieder mit“. Innerhalb weniger Wochen schrieben die Eisenbarths ein Konzept, sprachen die Vereine aller Ortsteile an. Inzwischen liege das Vorhaben bei der Kommission. „Und am 20. April werden wir in Offenbach bei der Preisverleihung erfahren, ob wir wieder erfolgreich waren“, so Ludwig.

So einfach, wie es sich jetzt darstellt, sei es aber dann doch nicht gewesen, räumte Marei Eisenbarth bei der Vorstellung des Projekts im Rathaus in Himbach ein. „Als ich überlegte, bei „Ab in die Mitte“ wieder mitzumachen, dachte ich an ein einziges Projekt“, so Eisenbarth. „Bis mir Adolf Ludwig dann sagte, dass ein ganzes Programm dazu gehört.“ Doch die ehemalige Lehrerin ließ sich dadurch nicht beirren und schritt sogleich zur Tat, informierte sich, was zu einer Bewerbung an dem Wettbewerb dazu gehört, wie das Konzept auszusehen habe und wie die Gemeinde vor zwei Jahren die Teilnahme vorbereitete. „Nach 14 Tagen stand das Konzept fest“.

Marei Eisenbarth bewies bereits als Regisseurin des Theaters „Grenzenlos“ ihre Kreativität und Phantasie wie auch organisatorisches Talent. Das Theater ist eines der Projekte, das aus der Teilnahme an dem Wettbewerb vor zwei Jahren entstand und deshalb auch den Namen „Grenzenlos“ trägt. Zwei Theaterstücke kamen bereits zur Aufführung. Außerdem sorgten Mitglieder der Laienschauspielgruppe bei Veranstaltungen in der Gemeinde für humorvolle Unterhaltung.

Mit der neuerlichen Teilnahme an dem Wettbewerb wolle sie sich dafür einsetzen, dass eine Weiterentwicklung stattfinde. Immerhin soll die Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“, die in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgeschrieben ist, eine „nachhaltige Vitalisierung“ leisten, wie es in den Zielen offiziell formuliert wird. „Dem wollten wir mit unserer erneuten Teilnahme entsprechen“, bekräftigte Marei Eisenbarth. Und was ist in diesem Jahr geplant? „Das Theaterprojekt wird mit einer neuerlichen Aufführung weitergeführt“, sagte Eisenbarth. Die historische Erlebnisführung mit Markus Karger, die ebenfalls im Rahmen der Teilnahme am Landeswettbewerb in 2010 ins Leben gerufen wurde, gehöre ebenso dazu. Thema sei dieses Mal „Von der Quetsche zum Latwerge“. Auch der Termin stehe mit dem 23. September schon fest. Für die Jüngsten in der Gemeinde soll ein Zirkusprojekt mit der Jugendpflegerin Tanja Felten stattfinden, an dem alle Kinder teilnehmen werden, die nach den Sommerferien eingeschult werden. Am Ende stehe eine Aufführung in der Limeshalle. Auch die Musik soll nicht zu kurz kommen. In den Hof Paul werde zu einem Jazzführschoppen am 26. August eingeladen. Zu einem weiteren Termin soll das Odeon Orchestrion dort auftreten. Feuer stehe im Mittelpunkt eines weiteren Projekts, das in Hainchen auf der Pfingstweide stattfinden soll. Feuerspucker und Jongleure gäben sich dort ein Stelldichein. Eine Wanderung nach Glauberg zur Keltenwelt mit historischer Gastronomie und einer Führung durch die Ausstellung im Museum werde angeboten. Geplant sei außerdem ein literarischer Rundgang durch die drei Ortsteile der Gemeinde, der in Rommelhausen starte und dort auch wieder ende, stellte Marei Eisenbarth vor.

Mit einbezogen sei auch die Kirche. „Orgel und Psalmen“ heiße es am 17. Juni in der evangelischen Kirche in Hainchen. Ein Schmankerl haben sich die Organisatoren ausgedacht. So soll ein Kulturpass erstellt werden. „Wer mindestens vier der angebotenen Veranstaltungen besucht, kann an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt“.

Quelle: Kreis-Anzeiger 02.04.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern …

Pfeil nach obenzum Seitenanfang