Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
x
Bild
AKTUELLES
Bekanntmachungen
Tourismus
Übernachtungen
Investitionsmassnahmen
Bürgerbroschüre
Seniorenwegweiser
Bild
Bild
IMAGEFILM LIMESHAIN
Bild
Bild
DER LIMESWACHTTURM
Limesturm
Bild
Bild
Alten & Pflegezentrum
Bild
Bild
f
Bild
x
Bild
VERANSTALTUNGEN
Veranstaltungskalender
Bild
Bild
INFO FÜR NEUBÜRGER
Mehr Informationen hier!
Bild
Bild
GRUNDSTÜCKE
Gewerbegebiet Limeshain Nord
Interkomm. Gew.Gebiet Limes
Baugebiet Försterahl
Bild
Bild
NOTFALLRUFNUMMERN
Mehr Informationen hier!
Bild
Bild
WICHTIGE LINKS
Homepage des Verein Oberhessen
 
Hessen-Finder
 
 
immobilien-limeshain.de
hessen.de
wetteraukreis.de
radroutenplaner.hessen.de
familienkarte.hessen.de
direktvermarkter-wetterau.de
tourismus.wetterau.de
keltenwelt-glauberg.de
schulwegplaner.de
fruehehilfen-wetterau.de
diakonie-wetterau.de
gewerbegebiet-limes.eu
streuobstwiesenbörse.de
Bild
Bild

Schriftgröße:

x
Bild

JUGENDPFLEGE DER GEMEINDE LIMESHAIN

image
   
 

Die Jugendpflege der Gemeinde Limeshain

 

 

Frau Tanja FELTEN
 
Herr Jens HEIN
     

Postanschrift:
Gemeinde Limeshain
- Jugendpflege -
Am Zentrum 2
63694 Limeshain

Frau Tanja FELTEN
Herr Jens HEIN
Zimmer: 15

Telefon-Nr.: (0 60 48) 96 11 - 38 oder (01 70) 9 92 84 49
E-Mail: Jugendpflege@Limeshain.de

     



Treffs der Jugendpflege

„Sport mit Jens“ ... für alle ab 8 Jahren
Dienstag ab 15.00 Uhr
„Limeshalle“ (Seiteneingang)
Am Zentrum
Ortsteil Himbach

„Sport mit Jens“ ... für alle ab 8 Jahren
Freitag 14.00 – 16.00 Uhr
Mehrzweckhalle
Am Sportplatz
Ortsteil Hainchen

 



Sprechstunden nach Vereinbarung.



Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Auch ein bisschen Heimatkunde

FERIENSPIELE In Limeshain haben die Kinder Spaß und lernen ihre Gemeinde kennen

Einfach mal abhängen, das tat bei der schwülen Witterung den Kindern gut. Doch nicht nur faul sein ist bei den Ferienspielen der Gemeinde Limeshain während der ersten beiden Ferienwochen angesagt. Jugendpflegerin Tanja Felten und ihr Team beschäftigen die Kinder im Grundschulalter zwei Wochen lang auf vielfältige Weise. Neben dem Jugendraum am Bauhof kann die Gruppe auch wieder die Limeshalle in Himbach nutzen. Zwar stehen Wasserspiele bei sommerlichen Temperaturen ganz oben auf der Liste des Programms. Viel genutzt wird trotzdem auch die Limeshalle. Dort kann die gemischte Gruppe, in der auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen Platz finden, ihren Bewegungsdrang ausleben oder Zirkusluft schnuppern bei Balancier- und Jonglageübungen, beim Pyramiden stellen oder Turnen am Trapez. Ruhige Augenblicke sind nur selten, wenn die Jungen und Mädchen T-Shirts in Batiktechnik färben und Tontöpfe bemalen.

Eingebunden ist einmal mehr die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde, die jedes Jahr engagiert einen Tag des Betreuungsangebots während der Ferien mit gestaltet, wie Felten dankend betont. Mit dabei auch der Geschichts- und Kulturverein Limeshain, der die Jungen und Mädchen samt Betreuerteam in dieser Woche am Limeswachtturm begrüßte.

Felten freute sich, dass sich die Vereine anbieten: „Mir ist es wichtig, die örtlichen Angebote zu nutzen und den Kindern vorzustellen“, sagt sie.

Deswegen ist die Gruppe auch jeweils einmal während der beiden Wochen zur „Eis-Gisela“ von Himbach nach Hainchen marschiert. Jeweils freitags spazieren Kinder und Betreuer zum Hof Paul in der Himbacher Ortsmitte, um dort zu essen. An den anderen Tagen sorgt der Partyservice Erich Zinn aus Hainchen für das leibliche Wohl.

Unterstützung erhält die Jugendpflegerin von Studentin Rebecca Horn, Victoria Galic, die derzeit ein vierwöchiges Praktikum bei der Gemeinde absolviert, Jan Hackenmüller, der für ein Jahr als Praktikant im Kindergarten und on der Jugendpflege tätig ist, Schülerin Juliana Münch und Alicia Kugele, die bereits als Kind die Ferienbetreuung nutzte.

Seit fünf Jahren ist Felten Jugendpflegerin in Limeshain und hat nahezu freie Hand bei der Gestaltung ihrer Aufgabe. „Ich habe das Vertrauen von Bürgermeister Adolf Ludwig “, hebt sie hervor. Wichtig war ihr von Anfang an die Inklusion, also das Einbeziehen von Kindern mit Beeinträchtigungen in die Betreuungsangebote. Das ist auch so geblieben. Die Angebote außerhalb der Ferien für Kinder und Jugendliche gibt es dagegen nicht mehr. Die seien kaum noch genutzt worden, was Felten auf die verlängerten Schulzeiten zurückführt. Vielmehr nimmt sie nun eine beratende Funktion für Jugendliche und Eltern ein, die sich in Problemsituationen an sie wenden. Daneben ist sie auch in die Betreuung der Flüchtlinge in der Gemeinde eingebunden und erhält auch dabei Unterstützung von Rebecca Horn.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.07.2016

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Zwei Wochen lang Spaß und Abwechslung

FERIENSPIELE Vereine und Jugendpflegerin Tanja Felten betreuen 60 Kinder

Zwei abwechslungsreiche Wochen genossen die Jungen und Mädchen jetzt während der Ferienspiele der Gemeinde Limeshain. Viele Vereine der Gemeinde waren in das Geschehen einbezogen worden.

Für deren Engagement bei der Unterstützung und der Betreuung der Kinder bedankte sich Jugendpflegerin Tanja Felten. Mit dabei waren die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain, der Handballclub HC Altenstadt/Limeshain zusammen mit der HSG Oberhessen, der Kenko Karate Dojo Limeshain, der Schützenverein Himbach, der Geschichts- und Kulturverein Limeshain und der Tennisverein TSG Himbach, die den Kindern in den zwei Wochen die Zeit verkürzten.

Jeweils am Freitag, dem Abschlusstag einer an Aktivitäten reichen Woche, gab es im Hof Paul für alle ein gemeinsames Essen. Während der Woche sorgte unter anderem Ernst Zinn für die Verpflegung oder es wurde selbst etwas organisiert. Und bei „Eis-Gisela“ in Hainchen war für eine willkommene Abkühlung während der Schnitzeljagd gesorgt, erzählte Felten. Neben den Vereinsangeboten wurden die Kinder mit einem vielfältigen Programm in der Limeshalle unterhalten, dort stand vor allem Bewegung im Mittelpunkt, rund um Limeshain gab es Entdeckungstouren. Jeweils 30 Kinder nahmen in jeder Woche an den Ferienspielen teil, sagte Felten, die in den beiden Wochen tatkräftige Unterstützung erhielt. Traditionsgemäß dabei waren die Lehramtsstudentin Rebecca Horn, Paul Kühle, der Sozialpädagogik studiert, und die 16 Jahre alten Laura Ursprung, die früher selbst als Kind die Betreuung bei den Ferienspielen genoss, großartige Helfer hatte.

Quelle: Kreis-Anzeiger 13.08.2015

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Manege frei im "Zirkus Traumzelt"

INKLUSION Jugendpflegerin Tanja Felten erarbeitet mit Kindern mit und ohne Behinderung ein artistisches Programm

Eine leere Bühne, als Kulisse ein buntes Banner mit dem Aufdruck „Zirkus Traumzelt“ – noch rutschten die Zuschauer ungeduldig auf den Stühlen hin und her, unterhielten sich leise. Dann setzte sich Musiker Dirk Kilian auf seinen Platz neben der Bühne und nahm eine Trommel in die Hand. Plötzlich waren alle in der Limeshalle in Himbach mucksmäuschenstill und eine gewisse Spannung baute sich auf. Während Kilian mit rhythmischen Trommelschlägen begann, liefen und tanzten Kinder nacheinander über die Bühne und verschwanden wieder hinter den Kulissen. Plötzlich ein Rufen, „Sascha“, und aus dem Foyer kam das letzte der „Traumzelt“-Kinder in die Halle gelaufen, mit Polly an der Leine. Die mit einem Rüschenumhang um den Hals geschmückte Polly ist eine einjährige Bordercollie-Hündin und gehört Tanja Felten, der Frau, die für den „Zirkus Traumzelt“ verantwortlich zeichnet.

Jetzt waren endlich alle Akteure da und die Veranstaltung konnte beginnen. „Manege frei“ rief Felten, Jugendpflegerin der Gemeinde Limeshain und Initiatorin des inklusiven Projekts „Zirkus Traumzelt“ für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung (der Kreis-Anzeiger berichtete).

Und los ging es, zunächst mit zwei schläfrigen Clowns mit roter Nase, die kaum die Augen offen halten konnten. Doch die folgenden Zirkusnummern waren alles andere als ermüdend. Gebannt schauten Jung und Alt dem Treiben auf der Bühne, auf dem dünnen Seil und am Trapez zu, das sich am Können der jungen Akteure orientierte. Bunte Tücher wurden geschwungen, Bälle jongliert und menschliche Pyramiden gebildet. Balanceakte auf einem großen Ball und einem dünnen Drahtseil mit anmutigen Seiltänzerinnen gehörten dazu. Hier ging Silke Marquardt den Mädchen im Bedarfsfall zur Hand. Sie und ihr Freund Dirk Kilian, der das Geschehen mit seinen mittelalterlichen Instrumenten untermalte, unterstützten Felten bereits bei den Proben für den großen Auftritt der Jungen und Mädchen.

Am Trapez zeigten Mädchen gewagte Übungen in schwindelerregender Höhe, hielten sich nur mit den Füßen an den Tauen fest oder ließen sich kopfüber und ganz entspannt zwischen den Tauen hin- und herschwingen. HulaHoop-Reifen kreisten um die Hüften der kleinen Artisten, Tücher und Stäbe wurden jongliert. Eine Vorführung auf dem Einrad rundete eine gelungene und kurzweilige Vorstellung ab. Mehrfach mussten sich die Akteure, auch Polly war jetzt wieder mit dabei, verbeugen.

Sichtlich erleichtert nach ihren sehenswerten und gelungenen Auftritten nahmen die Mädchen und Jungen den Applaus des Publikums gerne entgegen. Von den Eltern der Kinder gab es noch ein Dankeschön an Felten und ihr Team, die sich über sehr viel Lob freuen konnte. Sie bedankte sich ebenfalls bei den Eltern für deren vielseitige Hilfe wie auch bei Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig und seiner Frau Elvira, die ihr Projekt immer unterstützen, und ebenfalls unter den Zuschauern waren.

Quelle: Kreis-Anzeiger 15.04.2015

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern...

 

Bild
Bild
Bild
 

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Grenzen erfahren und erweitern

PROJEKT Kinder und Jugendliche präsentieren am Samstag im „Zirkus Traumzelt“, was sie gelernt haben

„Wenn mal was schiefgeht: Nicht anfangen zu diskutieren, einfach weitermachen.“ Das ist der vielleicht wichtigste Rat, den Tanja Felten den Kindern, die in dieser Woche intensiv für ihren Auftritt beim „Zirkus Traumzelt“ am Samstag proben, gegeben hat. „Beim Verbeugen müsst Ihr aufeinander achten, nehmt Euch an den Händen, ein kleiner Händedruck genügt, dann verbeugt Ihr Euch. Danach wieder in das Publikum schauen, den Applaus aushalten, lächeln, nicht gleich von der Bühne rennen.“

Die Proben in der Limeshalle, die am Dienstag in die heiße Phase gingen, verlaufen sehr organisiert. Die Mädchen und Jungen nehmen den Auftritt ernst und sind konzentriert. Was könnte noch besser gemacht werden, was kann bleiben – das alles wird mit Tanja Felten besprochen. Pausen zwischendurch sorgen für die nötige Erholung, um danach wieder frisch den nächsten Programmpunkt trainieren zu können.

Felten hat sich für die Proben und den Auftritt Verstärkung geholt. Dirk Kilian, Zirkuspädagoge und Kopf einer Mittelalterfolkband, und seine Freundin Silke Marquardt unterstützen Felten und die Kinder. Vorführungen am Trapez, Tücherjonglage, kleine Clownnummern, Balanceakte auf dem Einrad und Akrobatik werden Bestandteil der Aufführung sein, an der Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen ihr Können präsentieren.

Für Felten, seit 2012 Jugendpflegerin der Gemeinde Limeshain, eine ganz normale Situation. „Ich bin eher erstaunt, dass das Thema Inklusion auf dem Gebiet in anderen Gemeinden noch längst nicht so weit ist“, stellte sie fest. Mit ihrer Idee, die Jugendarbeit in Limeshain ohne Schranken für alle Kinder und Jugendlichen – ob mit oder ohne Behinderung – anzubieten und zu gestalten, stieß sie bei Bürgermeister Adolf Ludwig damals auf offenen Ohren. Er unterstützte ihre Projekte. Das „Bespaßen“ der Kinder ist ihr Ding nicht. Felten, die mit ihren beiden Töchtern in Schwickartshausen lebt, hat sich der Zirkus- und Theaterpädagogik verschrieben und wurde darin 2004 in Freiburg ausgebildet. Eine Ausbildung zur Erzieherin setzte sie noch obendrauf, außerdem ist sie Traumapädagogin.

Die schillernde und fantasievolle Welt des Zirkus mit einem Hauch von Exotik fasziniere Kinder ebenso wie Erwachsene seit jeher und mache sie neugierig. Die Motivation von Kindern und Jugendlichen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, Zirkuskünste zu erlernen, diese vor Publikum zu zeigen und in die geheimnisvolle Zirkuswelt einzutauchen sei deshalb groß, sagt Felten. Der hohe pädagogische Wert der Zirkusarbeit sei mittlerweile in Fachkreisen anerkannt. Zirkusprojekte könnten eine Art „Lebensschule“ ein, denn die von den Teilnehmern dort gemachten Erfahrungen lassen sich laut Felten auf andere Lebenssituationen übertragen. Gefördert werden die Persönlichkeit gleichermaßen wie das soziale Miteinander, Kreativität und Phantasie, Konzentration und Disziplin. Aufgrund der großen Vielfalt der Zirkustechniken finde jeder Teilnehmer seinen Platz in dem Projekt, „ob dick oder dünn, klein oder groß, stark oder schwach“, so Felten. „Während des Trainings erfahren die Kinder ihre eigenen Grenzen und erweitern diese. Grob- und Feinmotorik werden ebenso wie das Gefühl für den eigenen Körper geschult.“ Nicht zuletzt werden bei den jungen Artisten das Selbstvertrauen, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gestärkt.

Quelle: Kreis-Anzeiger 10.04.2015

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Unterstützung für Zirkusprojekt

SPENDENBAUM Beim Naujahrsempfang 900 Euro für die Limeshainer Jugendpflege gesammelt

Mit einer Spende in Höhe von 923,70 Euro überraschte Elvira Ludwig die Jugendpflegerin der Gemeinde Limeshain, Tanja Felten. Das Geld hatte die Ehefrau von Bürgermeister Adolf Ludwig beim Neujahrsempfang der Gemeinde mit ihrem Spendenbaum zusammengetragen. Der ist seit vielen Jahren Tradition und Idee der Bürgermeistergattin. Während des Neujahrsempfangs können die Besucher gegen eine Geldspende einen Anhänger für den Baum erwerben. Das Geld kommt regelmäßig einem guten Zweck in der Gemeinde zugute.

In diesem Jahr hatte sich Elvira Ludwig die Jugendarbeit in Limeshain als Empfänger ausgesucht. Tanja Felten freute sich sichtlich über das unverhoffte Präsent. Seit drei Jahren ist Felten verantwortlich für die Jugendarbeit, die bei ihr ganz im Zeichen der Inklusion steht. Dazu rief sie ein Zirkusprojekt ins Leben, bei dem Kinder mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam engagiert sind. Entstanden ist daraus inzwischen die Gruppe „Zirkus Traumzelt“ mit 14 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 16 Jahren. „In diesem Miteinander entwickeln sich soziale Strukturen, das Anderssein wird entdeckt und die Kinder lernen problemlos damit umzugehen“, berichtete die gelernte Zirkuspädagogin aus ihrer Arbeit.

Auftritt am 11. April 2015

„Längst haben alle erkannt, dass jeder Stärken und Schwächen hat, dass jeder jeden braucht.“ Dankbar ist sie für die Unterstützung vieler engagierter Eltern. Auch die Resonanz der Lehrer sei mehr als positiv, so Felten.

Immer, wenn ein Auftritt bevorsteht, holt sie sich fachkundige Unterstützung. Auch in diesem Jahr wird an den Tagen vor der Zirkusvorstellung intensiv geprobt. Am Samstag, 11. April 2015, hat der „Zirkus Traumzelt“ ab 15.00 Uhr in der Limeshalle in Himbach dann seinen großen Auftritt.

Quelle: Kreis-Anzeiger 26.03.2015

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild

Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Fußball geht immer

FERIENSPIELE Jugendpflegerin Tanja Felten und ihr Team setzen auf Inklusion und Zusammenarbeit mit Vereinen

Jungen und Mädchen toben in der Limeshalle in Himbach über Matten, klettern über Hindernisse oder unter ihnen hindurch. Sie balancieren Fußbälle durch einen Parcours. Andere üben Handstände an der Wand. Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen sechs und 16 Jahren alt und genießen die Ferienspiele der Gemeinde Limeshain, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien jeweils von montags bis freitags angeboten werden.

„Jeder der zehn Tage ist vorgeplant“, sagt Tanja Felten und zeigt zwei tabellarisch bedruckte Blätter. Felten ist seit mehr als zwei Jahren Jugendpflegerin der Gemeinde und organisiert seitdem auch die Ferienspiele. Ungeachtet des Wochenplans werde flexibel auf die Gegebenheiten, das Wetter und die Launen der Kinder reagiert. „Ich bin nicht unbedingt durchstrukturiert“, gibt die gelernte Zirkus- und Theaterpädagogin sowie Erzieherin zu, „ich mache viel nach Gefühl“. Dennoch gebe es Gesetze, Regeln und Grenzen, an die sich jeder halten müsse.

Das Konzept scheint aufzugehen. Waren es vor zwei Jahren zwölf und im vergangenen Jahr 18 Kinder, nehmen in diesem Jahr 32 Kinder das Angebot der Gemeinde wahr. „Damit gelangen wir an unsere Grenzen.“ Felten hat sich deshalb Unterstützung geholt. Mit dabei ist Stefanie Haendel, Sozialpädagogin aus Erlensee. Außerdem helfen Paul Kühle, der gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr im Hanauer Albert-Schweitzer-Kinderhaus absolvierte und Sozialpädagogik studieren will, und Lehramtsstudentin Rebecca Horn sowie Isabell Herrmann, die zwar ein Studium im Finanzbereich anstrebt, aber zwei Wochen lang ein Praktikum macht und viel Spaß mit den Kindern hat.

Felten hat sich der Inklusion verschrieben und erhält bei diesem Vorhaben Unterstützung von Bürgermeister Adolf Ludwig. Längst sei es für alle selbstverständlich, dass Kinder mit und ohne Handicap in Limeshain in ihrer Freizeit gemeinsam etwas unternehmen. Etabliert haben sich in diesem Zusammenhang das Zirkusprojekt und die Ferienspiele. Für die Jungen und Mädchen sei es nichts Ungewöhnliches mehr, gemeinsam etwas zu unternehmen. „Sie haben gelernt, sich gegenseitig zu respektieren“, stellt Felten fest, „die Kinder mit Behinderung sind ein Teil der Gruppe“. Für sie seien die Ferienspiele dennoch „ein Jahres-Event und sie fühlen sich wohl“.

„Viele kennen sich auch vom Zirkus“, ergänzt Rebecca Horn. „Für die Kinder ist die Unterschiedlichkeit kein Problem.“ Das sieht auch Paul Kühle so. „Es gibt keine Hemmschwelle.“ Er findet, alle zusammen bildeten eine „super Gruppe“.

Bei so vielen Kindern gebe es natürlich auch hin und wieder Auseinandersetzungen. „Zickenkrieg gibt es erstaunlicherweise kaum. Vielmehr sind es die Jungen, die sich gerne mal beweisen wollen“, erzählt Kühle. „Was mich mehr stört, sind die Kinder ohne Motivation.“ Doch er habe eine Lösung parat: „Fußball geht immer.“

Neben der Inklusion legt Felten Wert auf die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Der Karate-Club aus Rommelhausen wirkte an einem Tag mit. Und auch die Jugendfeuerwehr aus Limeshain engagiere sich in hohem Maße. Die Vernetzung und Kooperation der Vereine mit der Jugendarbeit, aber auch Untereinander liege ihr am Herzen, nennt Felten ein Ziel ihrer Arbeit.

Und noch etwas ist ihr wichtig: Sie möchte die Kinder für ihre Umgebung interessieren. „Ich will Ihnen die Augen öffnen für den Ort, in dem sie leben, ihnen zeigen, was es hier gibt.“ Deshalb würden erstmals während der Ferienspiele keine Busfahrten in Freizeitparks angeboten. „Die ein- bis zweitausend Euro für die Fahrten kann ich sparen und dafür Material für die Jugendarbeit kaufen“, sagt Felten. „Die Kinder sind voll mit Medienkram. Bei uns sollen sie eigene Ideen entwickeln“. Es sei schon schwer genug, denn die Erwartungshaltung sei groß, „und die Kids wollen eigentlich beschäftigt werden“.

Felten gehen die Ideen nicht aus, und sie legt Wert auf Rituale. Der Vormittag beginnt mit einer Morgenrunde und die Kinder können erzählen, es folgen gemeinsame Spiele in der Halle. Malen, einen Steckbrief herstellen oder die Sinne schärfen gehören dazu. Nach dem gemeinsamen und selbst gekochten Mittagessen wird der Teich am Jugendclub, der sich neben dem Bauhof befindet, gesäubert, es gibt einen Funparcours. Mit den Bauhofmitarbeitern wird einmal gegrillt und freitags marschiert die Gruppe zum Dorfladen in Himbach. Dort gibt es dann Pizzabrötchen. „Ich möchte, dass die Kinder nach den Ferienspielen froh weggehen und sie erzählen können, wie gut es ihnen gefallen hat“, sagt Felten.

Quelle: Kreis-Anzeiger 06.08.2014

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Balance auf dem Drahtseil

MANEGE FREI Zirkus Traumzelt Limeshain unter Leitung von Tanja Felten zeigt artistisches Programm

Manege frei hieß es in der Mehrzweckhalle in Hainchen. Dort trat der „Zirkus Traumzelt Limeshain“ auf. Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren, mit und ohne Beeinträchtigungen, zeigten ihr Können Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten. Der Zirkus ist ein Projekt der Jugendhilfe Limeshain unter Leitung von Limeshains Jugendpflegerin Tanja Felten, die sich bei ihren Aufgaben verstärkt dem Thema Inklusion widmet. Bereits im vergangenen Jahr hatte der erste Auftritt der Jungen und Mädchen großen Erfolg, so dass Felten beschloss, das Projekt fortzuführen.

Mittlerweile hat sich aus der Gruppe der Kinder, die sich auch im Rahmen der Ferienspiele trifft, eine eingeschworene Gemeinschaft gebildet, die sich gegenseitig vertraut, hilft und ganz ungezwungen miteinander umgeht. Gerade bei derartigen Auftritten, die gemeinsam bewältigt werden müssen, war das Miteinander gefragt, ob bei den akrobatischen Übungen oder auf dem Seil.

Tanja Felten, Zirkuspädagogin, hatte sich für die Vorstellung mit Jürgen Abt alias „Juri“ aus Kassel, der mit Zirkusprojekten aus der eigenen Arbeit vertraut ist, professionelle Hilfe geholt. Juri war für die witzige Unterhaltung zwischen den Auftritten der Kinder verantwortlich. Er jonglierte zusammen mit Tanja Felten mit bunten Keulen, zauberte ein kleines Tuch weg und zeigte, warum er „Weltmeister“ im Klobürsten-Halten ist, was aber nicht ganz ernst gemeint war. Dazu brauchte er Marina aus dem Publikum, die ihm die nötige Energie auf mystische Weise übertrug. Für die Auftritte der Jungen und Mädchen waren außerdem Geräte und Matten nötig, die er mit Hilfe kräftiger junger Männer aus dem Publikum rechtzeitig herbeiholte und bereitlegte.

Die Tücherkinder machten den Anfang mit einer leichten Jonglage und verwendeten dazu bunte, seidige Tücher. Es folgten weitere Nachwuchsjongleure, die mit einem Diabolo, Reifen und Bällen ihr Geschick bewiesen. Lebende Statuen gab es anschließend zu bewundern. Mit gewagten Pyramiden zeigte die Gruppe, dass sie im wahrsten Wortsinn aufeinander bauen kann. Mut brauchten die kleinen Zirkuskünstler am Trapez. Für ihre anmutigen Übungen erhielten sie ebenfalls reichlich Beifall. Balance mussten dann auf dem Drahtseil die „Seilkätzchen“ beweisen. Zur Sicherheit lief neben jedem Akteur ein Helfer mit, doch nur selten musste die dargebotene Hand als Hilfe genommen werden.

Viel Applaus war am Ende der etwa einstündigen Aufführung der Lohn für die jungen Artisten, die mit viel Spaß und der nötigen Konzentration bei der Sache waren und sich verstärkt in den Tagen vor ihrem Auftritt noch einmal intensiv vorbereitet hatten.

Felten dankte abschließend allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen, insbesondere auch Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig, der für ihre Belange in der inklusiven Jugendarbeit immer ein offenes Ohr habe.

Quelle: Kreis-Anzeiger 02.05.2014

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

INKLUSION Erfolgreiche Projekte der Gemeinde Limeshain mit attraktiven Finanzzuschüssen gewürdigt

Die sogenannte Inklusion wird bei der Jugendarbeit der Gemeinde Limeshain großgeschrieben. Ob Ferienspiele für alle, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung, oder ein großangelegtes Zirkusprojekt: Jugendpflegerin Tanja Felten geht das Thema mit viel Elan an und weiß nicht nur die Teilnehmer dafür zu begeistern.

Bei Bürgermeister Adolf Ludwig stößt sie dabei auf offene Ohren, der sich ja bekanntlich das Ziel eines barrierefreien Limeshains gesetzt hat. Nach dem Erfolg mit dem Zirkusprojekt im vergangenen Jahr und der vielbeachteten Aufführung im Sommer geht sie nun gemeinsam mit Lili Schwethelm und Georg Crostewitz ein weiteres Vorhaben an: Die Theaterwerkstatt „Traumbaustelle“ mit dem Motto „Anderssein ist unser Treffpunkt“.

Helfende Hände

Zur Teilnahme an diesem Projekt sind Jugendliche ab 13 Jahren mit und ohne körperliche Beeinträchtigung eingeladen. Weil aber die Arbeit mit beeinträchtigten jungen Menschen viele helfende Hände benötigt, bewarb sich Felten mit Unterstützung durch Bodo Sporleder vom Verein „Your place“, der unter dem Leitsatz „Gemeinsam handeln – Inklusion ermöglichen“ arbeitet.

Das Konzept mit einem festgelegten Kostenplan überzeugte die Jury bei der Aktion Mensch, die vielversprechende inklusive Projekte finanziell unterstützt. Lohn der Arbeit war ein Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro.

„Das ist toll“, begeisterte sich Felten, die sich mit dem Geld vor allem fachlich geschultes Personal holen möchte, das sie bei dem Projekt in der Arbeit unterstützen soll.

„Wenn man so etwas gut machen will, sind genügend Leute wichtig“, stimmte ihr Sporleder zu. Felten freute sich über den Zuschuss und sah das auch als Bestätigung ihrer Arbeit. „Das Zirkusprojekt im vergangenen Jahr hat Aktion Mensch als Vorzeigeprojekt verwendet“, berichtete sie stolz.

Das macht natürlich Mut für weitere Vorhaben. Denn auch im vergangenen Jahr gab es von der Aktion Mensch einen Zuschuss für den Zirkus in der gleichen Höhe.

„Solche Projekte machen mir Freude“, stimmte auch Ludwig zu. Die Gemeinde tue viel für die Barrierefreiheit. Und dazu gehörten nicht nur ein abgesenkter Bürgersteig oder barrierefreie Zugänge zu den Dorfgemeinschaftshäusern. Ihm sei viel daran gelegen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen, ob jung oder alt, sich in Limeshain wohlfühlen. Und dazu gehöre eben auch die Jugendarbeit.

„Aber Inklusion kostet eben auch Geld, weil dazu mehr Zeit und mehr Personal benötigt wird“, räumte der Rathauschef ein. Deshalb seien Zuschüsse von außen immer eine willkommene Unterstützung. Ausdrücklich würdigte er Tanja Feltens großartiges Engagement und betonte gleichzeitig die gute Zusammenarbeit mit dem Verein „Your place“.

In dem Theaterprojekt sollen mit Musik und Liedern, mit kreativem Sprech- und Bewegungsspiel Theaterszenen entwickelt werden, in denen das Anderssein im Mittelpunkt steht, erklärte Felten. Es gehe dabei nicht um Perfektion, sondern darum, mit viel Spaß den Mut zu entwickeln, etwas Neues auszuprobieren.

Das Projekt startet am Donnerstag, 20. März 2014, mit zwölf wöchentlichen Treffen jeweils von 17.00 bis 18.30 Uhr in der Turnhalle in Hainchen. Am 5. Juli 2014 findet dann eine Präsentation statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 24,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. Anmeldungen nimmt Tanja Felten unter Telefon (01 70) 9 92 84 49 entgegen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 15.02.2014

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…
 
Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

Inklusionsgedanke steht im Vordergrund

FERIENSPIELE Jugendpflegerin Tanja Felten zieht erstes positives Fazit / Teichbau und Ballspiele

Die Ferienspiele der Gemeinde Limeshain sind nach Aussage von Jugendpflegerin Tanja Felten bisher ein „Selbstläufer“. Das Interesse sei sehr groß. Jeweils von Montag bis Freitag habe sie 22 Kinder in ihrer Obhut gehabt. Zur Seite standen ihr die beiden jungen Frauen Marie Mauer und Rebecca Horn, die in der Ferienbetreuung bereits Erfahrungen gesammelt hätten.

Das herrliche Sommerwetter sei hilfreich gewesen, sagte Felten. „Die Kinder waren eigentlich nur im Freien rund um das Gelände des Jugendclubs unterwegs, der hinter der Feuerwache und dem Bauhof in Himbach sein Domizil hat.

„Wir haben gespielt und einen Teich gebaut“, berichtete Jesper. Der Achtjährige aus Altenstadt hatte zusammen mit seinen Spielkameraden viel Spaß. Beim Teichbau hätten einige Schlammschlachten stattgefunden. Ein kleines Zelt auf dem Gelände sorgte für ein schattiges Plätzchen, wohin sich der eine oder andere zurückziehen konnte, wenn es dann doch einmal zu turbulent zugegangen sei. Auch mit Ballspielen hätten sich die Kinder die Zeit vertrieben.

Wichtig sei, dass auch Jungen und Mädchen mit Beeinträchtigungen in die Gruppe integriert seien, erklärte Felten. Außerdem habe sie während der beiden Wochen den Kontakt zu anderen Einrichtungen gesucht. So seien die beiden Ausflüge, einer führte die Gruppe in die Fasanerie nach Klein-Auheim und der andere in das grüne Meer bei Laubach, mit Kindern aus der Hortgruppe der Kindertagesstätte in Hainchen unternommen worden. Der Bauhof habe die Gruppe bei den Teicharbeiten unterstützt. „Und deshalb haben wir die Männer des Bauhofs zum Grillen eingeladen“, erzählte die engagierte Jugendpflegerin, die die beiden Wochen als „sehr entspannt“ beschrieb.

Freitags sei die Gruppe zum Hof Paul marschiert und dort von der Leiterin des Dorfladens, Monika Simon-Fenner, bekocht worden. Marie Mauer, die in diesem Jahr ihr Abitur machte, zeigte sich begeistert von dem Projekt. Sie komme aus Erlensee und habe dort bereits als Betreuerin bei Ferienspielen gearbeitet, berichtete sie. An den Ferienspielen in Limeshain habe sie der Inklusionsgedanke neugierig gemacht.

Quelle: Kreis-Anzeiger 27.07.2013

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern...
Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

"Jugendliche können viel für den Alltag mitnehmen"

Jugendpflegerin Tanja Felten und Marei Eisenbarth planen Theatergruppe in Limeshain

Theater spielen - das bedeutet nicht nur auf der Bühne stehen und dem Publikum etwas bieten. „Die Jugendlichen können dabei für den Alltag ganz viel mitnehmen“, sagte Tanja Felten, Jugendpflegerin in der Gemeinde Limeshain, bei einem Treffen, zu dem sie junge Leute aus der Gemeinde und der Umgebung in den Jugendclub nach Himbach eingeladen hatte. Hintergrund ist der Plan, ein Jugendtheater ins Leben zu rufen.

Mit dabei war auch Marei Eisenbarth, die sich bereits als Regisseurin in der Limeshainer Theatergruppe „Grenzenlos“ als Ideengeberin und Regisseurin engagiert. Während der ersten Begegnung, zu der vier Mädchen gekommen waren, stand das Kennenlernen im Mittelpunkt. „Wir wollten erst einmal sehen, wer und wie viele kommen“, sagte Felten, die selbst gerne Theater spielt und den Spaß daran anderen gerne vermitteln möchte. „Noch steht überhaupt nichts fest. Weder, was für ein Stück aufgeführt werden soll, ob es vielleicht unterschiedliche Szenen sein könnten, noch - ganz wichtig - welches Thema aufgegriffen werden soll.“ Nur eines der vier Mädchen, die zu dem ersten Treffen gekommen waren, gab an, bereits Erfahrungen bei einer Musicalaufführung gesammelt zu haben.

Marei Eisenbarth machte während des Treffens aber bereits deutlich, dass sie ernsthaft hinter dem Projekt stehen werde. Beim nächsten Treffen möchte sie verschiedene Möglichkeiten einer Aufführung vorstellen.

Das könne zum Beispiel auch etwas Pantomimisches sein, Themen, die Jugendliche betreffen oder etwas aus der Literatur. „Dann werden wir anfangen, Texte zu lesen“, sagte sie. „Wir wollen eure Stimmen hören, damit wir auch Rollen zuordnen können.“ Außerdem gehöre die Schulung der Stimme, wie auch das Erlernen schauspielerischer Grundlagen dazu. Felten erklärte, dass die Teilnehmer daraus auch ein selbstsicheres Auftreten in der Öffentlichkeit lernten. „Das bringt euch sogar was für die Schule, bei Präsentationen zum Beispiel“, erklärte sie.

Feltens Plan sieht eine Aufführung Ende Mai oder spätestens vor den Sommerferien vor. Möglicherweise könne etwas gemeinsam mit dem Zirkusprojekt entstehen, dass sie ebenfalls betreut.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 17. Januar, ab 17 Uhr im Jugendclub, der im Gebäude des Bauhofs in Himbach sein Domizil hat, statt. Jugendliche, die Lust am Theater spielen haben, sind willkommen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 18.12.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern…

Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

"Inklusion kann funktionieren"

„Aktion Mensch“ fördert ein Zirkusprojekt für behinderte und nicht behinderte Kinder

Mit 4.000 Euro fördert die „Aktion Mensch“ das Zirkusprojekt der Limeshainer Jugendpflege. Wie Jugendpflegerin Tanja Felten berichtet, habe sie gemeinsam mit Bodo Sporleder, Vorsitzender des Vereins „Your Place Wetterau“, im März ein Konzept für einen inklusiven Kinderzirkus erarbeitet. Das Konzept sei dann weiter an die „Aktion Mensch“ geleitet worden. „Nur wenige Monate später haben wir die Information erhalten, dass das Projekt mit 4.000 Euro unterstützt wird“, so Tanja Felten. In der Sporthalle in Himbach treffen sich einmal in der Woche Kinder mit und ohne Handicap, um gemeinsam mit ihr und der Zirkuspädagogin Romina Potzka eine Zirkusvorstellung zu erarbeiten.

Der Limeshainer Bürgermeister Adolf Ludwig ist von der Arbeit der Jugendpflegerin überzeugt. Auch das Zirkusprojekt bewertet er positiv, weil behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam etwas unternehmen: „Das zeigt, dass Inklusion funktionieren kann“, so Ludwig.

Felten, die ebenfalls Zirkuspädagogin ist, betont, dass es ihr wichtig sei, die Sozialkompetenz der Kinder zu stärken. „Sie lernen selbstverständlicher aufeinander zu achten. Gleichzeitig machen sie die Erfahrung, dass jeder für die Gruppe unverzichtbar ist, um den gemeinsamen Auftritt anzustreben“, so Felten.

Elf Kinder besuchen die Zirkusgruppe, die im März als Testlauf begonnen hat. Dank der Förderung kann jetzt nach den Sommerferien intensiv gearbeitet werden. Von dem Geld sollen eine Seillaufanlage, Laufkugeln und Trapeze gekauft werden. Außerdem kann nunmehr Romina Potzka als zusätzliche Trainerin mitarbeiten.

„Wir begleiten derartige Projekte und helfen darüber hinaus bei der Antragstellung auf Fördergelder“, erklärt Sporleder. Im Verein „Your Place“ engagieren sich Fachleute aus dem sozialen Bereich sowie Angehörige von Menschen mit Handicap. Sie beraten Angehörige und Betroffene und informieren unter anderem kommunale Einrichtungen und die lokale Wirtschaft zum Thema Inklusion.

Tanja Felten organisierte nach eigenen Angaben in der Vergangenheit bereits einige Projekte, so ein zweijähriges Zirkusprojekt in Büdingen. Mit der Stadt Ortenberg entwickelt sie einen Kinder- und Jugendzirkus in Ortenberg, der über die Regionalentwicklung Oberhessen und mit Leader-Zuschüssen gefördert würde und voraussichtlich 2013 umgesetzt werden soll.

Quelle: Kreis-Anzeiger 18.08.2012

Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern …

Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

"Wichtig, wer meine Nachfolgerin wird"

Gerti Kuhl nimmt Abschied - Limeshains neue Jugendpflegerin Tanja Felten beginnt ihre Arbeit bereits im März

Von März 2012 an ist in der Gemeinde Limeshain eine neue Jugendpflegerin beschäftigt: Tanja Felten, Theater- und Zirkuspädagogin, wird als Nachfolgerin von Gerti Kuhl neue Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen in Limeshain sein. Felten absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie ist seit 16 Jahren freiberuflich als Künstlerin im Schauspielbereich sowie als Erlebnispädagogin aktiv. Schwerpunkte seien Themen rund um den Zirkus wie auch Kanufahren, sagt Felten.

Im vergangenen Herbst habe sie während der Ferienbetreuung in der Gemeinde bereits erste Kontakte geknüpft, als Kuhl sie für das Zirkusseminar holte. „Für mich ist das jetzt eine ganz neue Situation, in einem Angestelltenverhältnis zu arbeiten“, gibt Felten zu.

Bürgermeister Adolf Ludwig freut sich auf die Zusammenarbeit mit Felten und stellte sogleich klar, dass er keine Vorgaben machen werde, sondern den Jugendpflegern der Gemeinde - Jens Hein und Markus Adam ergänzen das Team - alle möglichen Freiheiten lasse. „Ich schnüre kein Korsett und bestehe nicht darauf, dass die Jugendpflege nach meinen Vorstellungen arbeitet“.

Kein leichter Abschied!

Wichtig seien hingegen Gespräche, um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten. Gleichzeitig bedauert er es, dass Gerti Kuhl nach zwölfjähriger Tätigkeit als Jugendpflegerin in Limeshain ausscheidet. Sie hat als Fotografin ein neues berufliches Standbein gefunden.

Tanja Felten gab im Gespräch mit Ludwig einen ersten Einblick in ihre Pläne. Nicht nur das Aufräumen des Jugendclubs in Himbach stehe in ihrem Terminkalender, scherzte sie. So lädt sie alle Kinder und Jugendlichen mittwochs von 15.00 bis 16.00 Uhr in die Limeshalle ein. Dort steht ein Zirkustraining auf dem Programm. „Laufkugel, Jonglage, Akrobatik, Trapez“, zählte die Mutter zweier Töchter (vier und neun Jahre alt) zu den Inhalten des Projekts auf. Am Ende soll das Erlernte in eine komplette Vorführung eingebracht werden, so ihr Ziel.

Ganz wichtig sei ihr bei der Arbeit Kinder mit Behinderungen einzubeziehen. „Es gibt für jeden eine Aufgabe“, so ihr Motto. Erfahrung diesbezüglich habe sie an der Hammerwaldschule gemacht. Schön wäre es außerdem, wenn es ihr gelänge, auch die Senioren der Gemeinde für ihre Arbeit zu begeistern.

„Das kann das Nähen von Kostümen sein oder auch aktive Teilnahme“, so ihre Überlegungen. „Ich werde auf die Menschen zugehen“, kündigte sie an. Auch die gemeindlichen Institutionen wie Kindergärten und Vereine würde sie gerne mit der Jugendarbeit vernetzen.

Der Abschied von ihrer bisherigen Aufgabe fällt Gerti Kuhl nicht gerade leicht, auch wenn sie sich auf ihre neue berufliche Aufgabe freue. „Wäre die Fotografie nicht so mächtig in mein Leben gekommen, wäre ich noch hier“, gesteht sie. Im November 1999 begann sie in Limeshain mit der Mädchenarbeit. Erfahrung in der Jugendarbeit sammelte sie davor bereits seit 1982. Bald wurde mehr daraus. Die sogenannte aufsuchende Jugendarbeit kam dazu. Sie ging zu Jugendlichen und deren Familien, wenn es Probleme gab. Diese Notwendigkeit habe mittlerweile sehr nachgelassen.

„Ich lernte mit den Jahren viele Jugendliche kennen“, erzählt Kuhl. „Geh mal zur Gerti“, hieß es, wenn ein junger Mensch Probleme hatte. Es kam die Betreuung in den Sommerferien hinzu, in Kooperation mit der Kinder- und Jugendlobby in Limeshain und auch in den Herbstferien wurden Kinder eine Woche lang betreut.

Kuhl unternahm Tagesfahrten mit Kindern und Jugendlichen und betreute unterschiedliche Projekte, die sich an den Interessen der Teilnehmer orientierten. Sie schätzte es, dass die Gemeindeverantwortlichen stets ein offenes Ohr für die Jugendarbeit hatten. Der Rathauschef habe die Notwendigkeit erkannt und unterstützt. „Das hat mich stark motiviert“, sagte Kuhl.
Das habe auch daran gelegen, dass Kuhl gemeinsam mit ihren beiden Mitstreitern ihre Arbeit öffentlich transparent machte, und dem Jugend- und Sozialausschuss regelmäßig vorstellte, gab Ludwig das Lob zurück.

Gerti Kuhl selbst habe sich intensiv um eine kompetente Nachfolgerin bemüht. „Es war mir wichtig, wer meine Nachfolgerin ist“, zeigt sie sich überzeugt, mit Tanja Felten eine engagierte und erfahrene Jugendpflegerin gefunden zu haben.

Quelle: Kreis-Anzeiger 25.02.2012


Das Bild lässt sich durch anklicken vergrößern …

Bild


Pfeil nach obenzum Seitenanfang


 

x