Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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FEUERWEHR

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Feuerwehr Limeshain

Zentrales Gerätehaus der
Freiwilligen Feuerwehr Limeshain

An der Feuerwache 2
Ortsteil Himbach
63694 Limeshain
Telefon-Nr.: (0 60 48) 95 12 40
E-Mail: info@feuerwehr-limeshain.de

Gemeindebrandinspektor
Herr Christian JUNGMANN
Neuer Weg 4
63694 Limeshain-Himbach
Telefon-Nr. (0 60 48) 95 25 53
E-Mail: gbi@limeshain.de

Stellvertretender Gemeindebrandinspektor
Herr Bernd BOPP
Wingertshecke 9
63694 Limeshain-Hainchen
Telefon-Nr. (01 73) 3 07 24 02

Gemeindejugendfeuerwehrwart
Herr Wolfgang KOCH

Gruppenführer
Herr Tobias WÖRNER
Alemannenstraße 1
63674 Altenstadt

Gruppenführer
Herr Christian DIETZEL
Bachstraße 15
63694 Limeshain-Rommelhausen

Gruppenführer
Herr Michael THEISEN
Am Kirschberg 14
63694 Limeshain-Himbach

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Sieger kommen erneut aus Aulendiebach

CITY-CUP Zehn Mannschaften in Himbach am Start / Zahl der Teilnehmer rückläufig / Wettbewerb besteht aus drei Teilen

Gute feuerwehrtechnische Kenntnisse bewiesen die Jugendfeuerwehren beim City-Cup des Wetteraukreises. Der fand in diesem Jahr zum 14. Mal statt. Genauso lange ist die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Limeshain Ausrichter der Wettbewerbe. Zum Stützpunkt in Himbach kamen jetzt zehn Mannschaften. Aber: „Leider nimmt die Zahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr ab“, bedauerte Kreisbrandinspektor Lars Henrich. „Umso mehr bedanken wir uns bei denen, die gekommen sind.“

Gewinner seien eigentlich alle Teams, denn wer zum City-Cup eingeladen wird, hat bereits bei den jeweiligen Stadtmeisterschaften einen Sieg eingefahren. „Macht Werbung für Eure Feuerwehr, motiviert Eure Freunde und Bekannte zum Mitmachen“, appellierte der Kreisbrandinspektor an die Jugendlichen und ihre Betreuer.

Limeshains Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann überbrachte die Grüße von Bürgermeister Adolf Ludwig, der die Pokale gestiftet hatte. Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis übernahm anschließend die Siegerehrung. Bei den Mannschaften, die als Gruppen mit jeweils neun Teilnehmern am Start waren, gewann Aulendiebach mit 1566 Punkten vor Geiß-Nidda/Bad Salzhausen (1549), Unter-Schmitten IV (1474) und Bodenrod (1415). Sechs Mannschaften waren als Staffel mit jeweils sechs Jungen und Mädchen angetreten. In dieser Kategorie hatte die Jugendfeuerwehr Ortenberg Mitte I mit 1596 Punkten die Nase knapp vor Aulendiebach (1590). Rang drei belegte Bindsachsen (1573). Es folgten Ortenberg Mitte III (1552), Michelau (1517) und Unter-Schmitten III (1482).

Die Wettbewerbe des City-Cups bestehen aus drei Teilen: einem Löschangriff, einer Schnelligkeitsübung, zu der auch das Verlegen einer Schlauchleitung gehört, und einem Staffellauf mit feuerwehrspezifischen Übungen, zum Beispiel mit Schlauchwickeln und Knotenbinden.

Quelle: Kreis-Anzeiger 27.09.2017

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"Feuerwehr muss man wollen"

HELFER IN DER NOT Ein Gespräch über Kameradschaft, Ausbildung und die schwierige Aufgabe, Nachwuchs zu gewinnen

Freiwillige Feuerwehren sind Tag und Nacht auf ehrenamtliche Einsatzkräfte angewiesen. Die dauernde Bereitschaft, von Urlaub einmal abgesehen, und manchmal auch gefährliche Einsätze machen es den Verantwortlichen nicht leicht, Nachwuchs zu finden. Die Freiwillige Feuerwehr in Limeshain ist zurzeit gut aufgestellt, macht gute Nachwuchsarbeit. Um den Status quo zu erhalten, bedarf es regelmäßiger Werbung in eigener Sache. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Rommelhausen stellten Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann, sein Stellvertreter Bernd Bopp und weitere Feuerwehrkameraden die Arbeit der Feuerwehr den Bürgern vor. Christian Jungmann und Bernd Bopp erläutern im Gespräch, welche Voraussetzungen potenzielle Feuerwehrfrauen und -männer mitbringen sollten und wie schwer die Mitgliedersuche ist.

Die Arbeit in der Feuerwehr ist nicht leicht. Wer ist für den Feuerwehrdienst geeignet?

Bopp: Grundsätzlich einmal jeder, der Menschen helfen will, sei es bei Bränden, Unfällen und in anderen Notfällen. Ich war zwölf Jahre alt, als ich zur Feuerwehr ging. Feuerwehr muss man wollen. Ich bin jemand, der gerne an vorderster Front hilft. Anderen liegt das weniger, die haben es mehr mit der Technik und sind als Maschinisten tätig. Ganz wichtig ist die Kameradschaft in der Feuerwehr, denn wer nicht zusammen feiern kann, kann auch nicht zusammen arbeiten.

Also das alte Motto, dass die Feuerwehr nicht nur Brände, sondern auch den Durst löscht?

Bopp: Nein, keinesfalls. Bei uns heißt feiern nicht „hoch die Tassen“. Mit dem Vorurteil will ich gleich aufräumen. Wir haben sogar aktive Mitglieder, die gar keinen Alkohol trinken.

Jungmann: Man muss sich bewusst sein, rund um die Uhr einsatzbereit zu sein, wenn man zur Feuerwehr geht.

Bopp: Man will ja auch gebraucht werden.

Was wird von einem Feuerwehrmann beziehungsweise einer Feuerwehrfrau erwartet?

Bopp: Zuverlässigkeit. Wir haben mit wenigen Ausnahmen mittwochs unsere Treffen von der Einsatzabteilung. Am ersten Mittwoch im Monat steht Gerätewartung auf dem Programm, am zweiten eine Einsatzübung, am dritten die technische Ausbildung und am vierten wieder eine Einsatzübung. Daran sollten die Kameraden auch so oft wie möglich teilnehmen. Natürlich gibt es berufliche oder familiäre Gründe, weswegen jemand verhindert ist. Gibt es einen fünften Mittwoch im Monat, dann treffen wir uns unverbindlich. Und man muss die Hackordnung in der Feuerwehrwehr akzeptieren, sich also von höheren Rängen in Sachen Feuerwehr auch etwas sagen lassen.

Wie sieht das bei Aus- und Fortbildungen auf überörtlicher Ebene aus.

Bopp: Auch dazu muss die Bereitschaft vorhanden sein. Ohne diese Lehrgänge kommt man bei der Feuerwehr nicht weiter.

Wie sieht die Ausbildung aus?

Bopp: Wer in der Jugendfeuerwehr anfängt, erhält bereits Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr, auch ganz praktisch. Mit 17 Jahren darf man in die Einsatzabteilung wechseln. Da beginnt die Lehrgangs- und Fortbildungszeit. Man lernt die Dienstvorschriften kennen, hat Gerätekunde oder lernt das Tragen eines Standrohrs und wie viele Personen ich für welchen Einsatz benötige, das nur als Beispiele. Auf den Grundlehrgang aufbauend, der 15 Abende und drei Samstage umfasst, geht es weiter zur Spezialisierung, wie die Sprechfunkberechtigung, die Ausbildung zum Maschinisten oder Atemschutzgeräteträger. Zwei Jahre nach dem Grundlehrgang und den weiteren Ausbildungsgraden wird man Truppmann, ist Chef von zwei Einsatzkräften. Und dann folgen weitere Ausbildungen über den Gruppen- und Zugführer bis zum Verbandsführer.

Wie fit müssen ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau sein?

Bopp: Es wird kein Fitnesstraining verlangt. Aber wer Atemschutzgeräteträger werden will, durchläuft eine arbeitsmedizinische Untersuchung. Die dürfen übrigens keinen Bart haben und sollten immer ordentlich rasiert sein. Nur dann sitzt die Atemmaske korrekt. Sonst besteht die Gefahr, beim Einsatz gefährliche Brandgase einzuatmen.

Wie bereiten Sie sich auf gefährliche Einsätze vor, bei denen es auch um Menschenleben geht?

Jungmann: Wir stellen entsprechende Szenarien nach und besprechen das anschließend. Gerade für Feuerwehrleute, die noch nie in solche Situationen kamen, ist es wichtig, sie darauf vorzubereiten.

Neue Leute für die Einsatzabteilung zu finden, beginnt meist über die Jugendarbeit. Kann ein ausgebildeter Feuerwehrmann bei Wohnortwechsel einfach in die Feuerwehr am neuen Wohnort wechseln?

Bopp: Innerhalb Hessens auf jeden Fall. Wer aus Bayern kommt, muss beim Gruppenführerlehrgang noch nachbessern. Der dauert dort nur eine Woche, bei uns zwei. In unserer Feuerwehr haben wir fünf Seiteneinsteiger.

Jungmann: Leider kommt es aber vor, dass zugezogene fertige Einsatzkräfte nicht den Zugang zu der für sie neuen Feuerwehr finden, auch bei uns. Und das Problem bei den Nachwuchskräften aus der Jugend ist die Zeit nach der Schule, wenn Ausbildung oder Studium beginnen. Dann sind einige für unsere Einsatzabteilung leider verloren.

Die Limeshainer Feuerwehr hat aber trotzdem eine gut aufgestellte und ausgebildete Einsatzabteilung. Wie sieht es mit der Tagesalarmbereitschaft aus? Viele ihrer Einsatzkräfte arbeiten doch sicherlich außerhalb der Gemeinde.

Jungmann: Ja. Wir haben seit einigen Jahren eine Kooperation mit der Feuerwehr im benachbarten Hammersbach, die sehr gut funktioniert. Da ergänzt man sich, und wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Mit Blick auf das gemeinsame Gewerbegebiet an der A 45, an das beide Kommunen grenzen, war das eine vorausschauende Planung.

Die Feuerwehr braucht aktive Mitglieder, aber auch die passiven sind wichtig, denn Feuerwehr kostet die Gemeinden viel Geld. Sollte jeder Haushalt einer Kommune nicht automatisch Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr sein?

Jungmann: Früher war das ein ungeschriebenes Gesetz. Inzwischen ist es schwer zu vermitteln, vor allem an Neubürger, die aus der Großstadt kommen, weil jeder eine Brandschutzversicherung hat.

INFO
Die Freiwillige Feuerwehr Limeshain hat 41 aktive Feuerwehrmänner und –frauen. 14 Jungen und Mädchen sind in der Jugendfeuerwehr aktiv. Bei den „Funkis“, den Jüngsten in der Feuerwehr, werden sechs Kinder spielerisch mit den Aufgaben der Brandschützer vertraut gemacht. 2002 taten sich die Ortsteilwehren von Hainchen, Himbach und Rommelhausen zum Feuerwehrverband Limeshain mit Stützpunkt in Himbach in einem neu gebauten Feuerwehrgerätehaus zusammen. Die jeweiligen Feuerwehrvereine in den Ortsteilen blieben erhalten.

Quelle: Kreis-Anzeiger 30.08.2017

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Außergewöhnliche Situation erfordert außergewöhnliche Maßnahme

Eine nicht alltägliche Maßnahme musste die Freiwillige Feuerwehr Limeshain zu Beginn der Sommerferien umsetzen.

Im Zuge der zweiwöchigen Straßensperrung zwischen der Himbacher Kreuzung und der Einmündung zum Feuerwehrhaus, war die Straße natürlich auch für Einsatzkräfte und Feuerwehrfahrzeuge unpassierbar.

Deshalb wurde im Vorfeld geplant und ein alternativer Standort für das Löschgruppenfahrzeug (LF 8/6) in Rommelhausen gesucht, welches von den Einsatzkräften aus dem Ortsteil besetzt worden wäre. So wäre bei einem Notfall, trotz Baustelle, jederzeit rechtzeitig Hilfe gewährleistet gewesen.

Ein besonderer Dank der Feuerwehr geht an dieser Stelle an den Inhaber des Autohauses Matthias Kramer in Rommelhausen, Herrn Matthias Kramer. Auf Anfrage zeigte er sich sofort bereit, einen Platz in seiner Lagerhalle für das Fahrzeug sowie die Ausrüstung der Kameradinnen und Kameraden bereitzustellen. 

Während der zwei Wochen kam es zu keinem Einsatz. Nach Aufhebung der Sperrung konnte das LF 8/6 zurück an seinen Stammplatz im Feuerwehrhaus gebracht und der Normalzustand wieder hergestellt werden.
 
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Gemeinde zahlt 35.000 Euro

Feuerwehr Limeshain hat neuses Mannschafts-Transport-Fahrzeug / Gruppenführer Urkunden ausgehändigt

Die Freiwillige Feuerwehr Limeshain hat ein neues Mannschafts-Transport-Fahrzeut (MTF) bekommen. Es ersetzt einen VW aus dem Jahr 1987. Zur Übergabe durch die Gemeinde an die Feuerwehr am Feuerwehrstützpunkt in Himbach waren Mitglieder der Einsatzabteilung und der Fördervereine gekommen.

Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig überreichte Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann die Schlüssel. Jngmann erläuterte anschließend Details. Der Ford Transit Custom mit 130 PS und einen Dieselmotor nach Euro6 ist mit einer Sondersignalanlage und Durchsagemöglichkeit ausgestattet. Der Achtsitzer verfügt über Frontblitzleuchten einer Umfeldbeleuchtung und einem Ladungssicherungssystem. Eingebaut sind ein Digitalfunkgerät und zwei Handsprechfunkgeräte. Der Gemeindebrandinspektor dankte den Gemeindegremien, die das neue Fahrzeug genehmigten. 35.000 Euro stellte die Gemeinde dafür bereit. 5.555 Euro gab der Dachverband dazu, so dass einige zusätzliche Wünsche zum Ausbau des Wagens erfüllt werden konnten.

Das sei nur möglich, weil der Dachverband zusammen mit den Fördervereinen der früheren Wehren aus den Ortsteilen regelmäßig finanzielle Unterstützung gewähre, betonte Jungmann. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde im vergangenen Jahr für die Einsatzkräfte ein neues hydraulisches Rettungsgerät für 20.000 Euro gekauft hat. Ein akkubetriebener Lüfter wurde aus Vereinsmitteln in Höhe von 4.500 Euro bezahlt. Eine großartige Unterstützung, wie Jungmann dankend feststellte.

Im Rahmen der Fahrzeugübergabe nutzte Bürgermeister Ludwig die Gelegenheit, den auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr bestätigten neuen Gruppenführern Michael Theisen, Christian Dietzel und Tobias Wörner die Urkunden der Gemeinde zu überreichen. Er dankte den drei Einsatzkräften dafür, dass sie bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. „Eine Feuerwehr braucht immer auch eine gute Führung“, stellte Ludwig fest.

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"Uns brechen die Mitgliederzahlen weg"

HAUPTVERSAMMLUNG Feuerwehr Limeshain macht auf sinkende Zahlen aufmerksam / Jahr ohne größere Schadensereignisse

Es war ein Jahr ohne größere Schadensereignisse, das nun hinter den 41 Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain liegt. Das berichtete Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann auf der Hauptversammlung im Feuerwehrstützpunkt in Himbach.

Die Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr zu 15 Bränden und neun Hilfeleistungen gerufen. Beim ersten Alarm, einem Heckenbrand, war das Jahr gerade 22 Minuten alt. Dreimal kam Alarm von der automatischen Brandmeldeanlage der Seniorendependance, die jeweils durch Küchenarbeiten ausgelöst wurde. Bei einem Alarm wegen Gasgeruchs habe sich gezeigt, dass die Alarmkette funktioniere, „weil die Kameraden mit dem Gerätewagen Gefahrgut aus Altenstadt ebenso rasch vor Ort waren“. Eher kurios der Einsatz in einem Einfamilienhaus, dessen Keller verraucht war. Auslöser war ein Waschbär, der den Schornstein verstopft hatte. Insgesamt kamen 260 Stunden zusammen, noch einmal 61 Stunden wurden für die Brandschutzerziehung aufgewendet, berichtete Jungmann. Zusätzlich besuchten die Wehrleute sechs Lehrgänge auf Landes- und zehn auf Kreisebene mit einem Aufwand von 686 Stunden. Insgesamt kamen 4668 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammen. „Und das als Hobby, das ist eine beachtliche Leistung“, so Jungmanns Fazit.

Die Ausrüstung wurde durch eine Wärmebildkamera, einen Akku-Lüfter und einen neuen Satz hydraulischen Rettungsgeräts aufgewertet. Jungmann dankte der Gemeinde, den drei Feuerwehrfördervereinen, dem Dachverband der Feuerwehr und dem Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet Limeshain für die Unterstützung.

14 Jungen und zwei Mädchen bereiten sich in der Jugendfeuerwehr auf die Einsatzabteilung vor, berichtete Gemeindejugendfeuerwehrwart Wolfgang Koch. In der Funki-Gruppe erhalten Kinder im Grundschulalter Einblicke in die Aufgaben der Feuerwehr. Dort sind zurzeit sechs Kinder, weil acht in die Jugendfeuerwehr entlassen wurden, berichtete Monika Merten-Rack, die von Elvira Richter und Ines Linhart unterstützt wird. Kreisbrandmeister Matthias Meffert würdigte Jörg Steeg für dessen 40-jährige Arbeit in der Feuerwehr mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande. „Uns brechen die Mitgliederzahlen weg“, sagte er. Ein Patentrezept dagegen habe er nicht. Er baue durchaus auf Mund-zu-Mund-Propaganda. „Es will nicht jeder in die Feuerwehr, aber es gibt immer noch welche, die gerne mitmachen.“ Die Limeshainer Beigeordnete Gertrud Gimplinger überbrachte Anerkennungsprämien: 1000 Euro erhielt Karl Rack für 40 Jahre in der Einsatzabteilung, Joachim Marbe 500 Euro (30 Jahre) und Bernd Bopp 200 Euro (20 Jahre).

Nicole Bopp wurde zur Hauptfeuerwehrfrau, Tobias Wörner zum Löschmeister und Christian Dietzel zum Oberlöschmeister befördert. In geheimer Abstimmung wurden von der Versammlung Christian Dietzel, Tobias Wörner und Michael Theisen zu Gruppenführern gewählt, sowie Erich Schott zum Leiter der Alters- und Ehrenabteilung.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.03.2017

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Nachwuchsarbeit zwei Jahrzehnte geprägt

FEUERWEHR Ilona Merten-Rack erhält Florian-Medaille des Landes Hessen in Gold

Seit 20 Jahren kümmert sich Ilona Merten-Rack um den Nachwuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Limeshain. Sie hat die Kinder- und später die Bambini-Gruppe aufgebaut, war stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwartin und fungiert bei Wettkämpfen der Jugendwehren als Wertungsrichterin. Dafür erhielt sie nun die Florian-Medaille des Landes Hessen in Gold.

Die Auszeichnung überreichte ihr Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis beim Tag der offenen Tür der Limeshainer Feuerwehr am Wochenende. Gleichzeitig feierte die Feuerwehr das 20-jährige Bestehen der „Funkis“, ihrer Bambini-Gruppe (der Kreis-Anzeiger berichtete). Mit den Bambinis sei neben der Jugendfeuerwehr der Grundstein zum Erhalt des Systems Freiwillige Feuerwehr gelegt worden, betonte Limeshains Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann. Und auch Bürgermeister Adolf Ludwig lobte das Wirken Ilona Merten-Racks. Ihn freue gleichzeitig der große Zuspruch aus der Bevölkerung an diesem Tag. „Damit bringen die Bürger ihre Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Einsatzkräften zum Ausdruck.“ Dankesworte richteten Christian Jungmann und Adolf Ludwig auch an Monika Rack, die mit Ilona Merten-Rack die Bambinis seit Beginn zwölf Jahre leitete, sowie an Elvira Richter, die seit acht Jahren an der Seite von Ilona Merten- Rack die „Funkis“ betreut.

Beim Tag der offenen Tür zeigten die Jugendwehr und die Einsatzkräfte bei Schauübungen ihr Können. Für die Jüngsten gab es einen Spieleparcours. Alte und neue Feuerwehrfahrzeuge konnten besichtigt werden. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte der Musikzug der Feuerwehr Langenbergheim.

Quelle: Kreis-Anzeiger 23.08.2016

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Der Henning war´s

„Der Henning Koch war eigentlich der Grund, warum wir eine Kindergruppe in der Feuerwehr gründeten.“ Ilona Merten-Rack, Betreuerin des jüngsten Nachwuchses in der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain, erinnert sich gerne an die Anfänge vor 20 Jahren. Am kommenden Sonntag, 21. August, feiern die „Funkis“, wie sich die Bambinigruppe nennt, beim Tag der offenen Tür der Limeshainer Brandschützer ihr 20-jähriges Bestehen.

„Hennings älterer Bruder Wolfgang war damals in der Jugendfeuerwehr, und Henning wollte gerne mit dabei sein, war aber erst sieben Jahre alt. Deshalb haben wir überlegt, was wir mit den Kindern im Grundschulalter machen, die gerne zur Feuerwehr wollen“, so Merten-Rack. Vor allem verwaltungs- und versicherungstechnische Fragen mussten geklärt werden. Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Rommelhausen habe dann entschieden, die Kinder bei der Rommelhausener Wehr zu versichern.

Mit Schwägerin Monika Rack kümmert sich die Erzieherin und Leiterin des Kindergartens in Hainchen, selbst seit 26 Jahren in der Limeshainer Wehr aktiv, um die Kindergruppe, die sich den Namen „Funkis“ gab. Das Interesse der Kinder an der Feuerwehr ist seitdem ungebrochen. Zwischen zwölf und 18 Kindern zählt die Bambinigruppe jährlich. Um den Nachwuchs müssen sich die Verantwortlichen offenbar keine Sorgen machen. „Vor den Sommerferien haben wir acht Kinder an die Jugendfeuerwehr überstellt. Nach den Sommerferien sind es noch einmal drei, die aufgrund ihres Alters in der Jugend mitmachen können.“

Damit der Kontakt zur Jugendwehr gegeben ist, verlegten die „Funkis“ ihre Treffen auf freitags, wenn auch die Jugendlichen sich treffen, erklärt Merten-Rack, die inzwischen mit Elli Richter und Ines Linhart den Feuerwehrnachwuchs bei Laune hält.

„Die Feuerwehrführung unterstützt uns sehr“, würdigt Merten-Rack die Hilfe. „Die Bambini kriegen Uniformen wie die Jugend und T-Shirts. Und bei Fahrten zu Bambini-Olympiaden oder anderen spielerischen Wettkämpfen ist immer einer der Feuerwehrmänner bereit, die Kinder mit dem Mannschaftswagen hinzubringen und abzuholen“.

Die Kinder in der „Funki“-Gruppe zahlen keinen Beitrag. „Aber wir sind dankbar, wenn die Eltern als passive Mitglieder den Fördervereinen der Freiwilligen Feuerwehr beitreten“, räumt Ilona Merten-Rack ein. Weil die Jungen und Mädchen noch nicht wie die Mitglieder der Jugendwehr an größere Geräte dürfen, bedeute das für die Betreuerinnen, das Interesse der Jüngsten an der Feuerwehr auf andere Weise zu erhalten. Ein Schwerpunkt werde auf den Brandschutz gelegt, den sie auch im Elternhaus mit den Eltern überprüfen sollen, nennt die „Funki“-Leiterin ein Beispiel. Sie lernen die Geräte und die Autos kennen, „und dürfen sich mal mit dem leichteren B-Schlauch nass spritzen“. Viel Wert wird auf die Förderung des Zusammenhalts und der Verantwortungsbereitschaft gelegt.

Die Nachwuchsarbeit trägt auf jeden Fall Früchte. „In der Einsatzabteilung sind acht Mitglieder, die auch schon bei den Funkis’ waren“, rechnet Merten-Rack nach. Und einer von ihnen ist Henning Koch. Er ist seit seinem ersten Tag in der Kindergruppe der Feuerwehr treu geblieben. „Ilona, die damals schon die Funkis leitete, schaffte es immer wieder, mich neu zu begeistern. Die Faszination für Feuer, Wasser und die großen Autos ist natürlich geblieben. Mit der Zeit verstand ich, dass Brände löschen nicht die einzige Aufgabe der Feuerwehr ist. Heute ist meine Motivation mehr die soziale Komponente, die Kameradschaft und vor allem, Menschen in Not zu helfen.“

Inzwischen ist Henning Koch der Stellvertreter seines Bruders Wolfgang, der Gemeindejugendfeuerwehrwart ist.

Quelle: Kreis-Anzeiger 19.08.2016

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Feuerwehr blickt über den Tellerrand

BILANZ Interkommunale Zusammenarbeit erfordert auch Kooperation der Brandschützer / Versammlung der Limeshainer Einsatzkräfte

Wie so viele Feuerwehren aus dem Wetteraukreis waren auch die Einsatzkräfte des Limeshainer Gemeindefeuerwehrverbandes in Wallernhausen, um nach dem Unwetter vom 13. Juli zu helfen. Daran erinnerte Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann während der Hauptversammlung. „Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll die Motivation der Freiwilligen Feuerwehren“, stellte er fest. Immerhin fand zeitgleich das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft statt.

Zwei Brandeinsätze gab es im Berichtsjahr ebenfalls. Der erste betraf eine Übergabestation der Erdgasversorgung in Hainchen und der zweite Mülltonnen an einem Haus in Himbach. „Durch das beherzte Eingreifen von Nachbarn und Besitzern konnte Schlimmeres verhindert werden“, berichtete Jungmann. Insgesamt schlug der Einsatz in Wallernhausen mit sieben Hilfeleistungen in der Statistik der Freiwilligen Feuerwehr in Limeshain zu Buche, dreimal mussten Ölspuren beseitigt werden, und ein Verkehrsunfall zwischen Eckartshausen und Altwiedermus gehörte ebenfalls dazu.

Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann nahm zusammen mit Bürgermeister Adolf Ludwig Beförderungen vor. Christian Bienewald und Maximilian Hensel wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Bernd Bopp zum Oberlöschmeister, Volker Weber zum Oberfeuerwehrmann und Henning Koch zum Löschmeister.

Jungmann ging in seinem Bericht auf die Kooperation mit den Kameraden aus Hammersbach ein: „Was wir gemeinsam vor sieben Jahren begonnen haben, gewinnt immer mehr an Bedeutung.“ Jungmann nannte das mit Hammersbach und Büdingen ausgewiesene interkommunale Gewerbegebiet sowie die Seniorendependancen in Hainchen und Hammersbach. „Eine gemeinsame Einsatzplanung ist schon im Gange.“ Auch bei bestimmten Einsatzstichworten werde die Limeshainer Wehr zu Einsätzen in Calbach und Eckartshausen alarmiert, sagte er und befand, dass „ein Blick über den Tellerrand heute notwendig ist“.
Aktiv war die Limeshainer Feuerwehr, die neun Frauen und 32 Männer zählt, auch in eigener Sache. So wurden die digitalen Handsprechfunkgeräte in die Fahrzeuge eingebaut. Die Umrüstung auf Digitalfunk laufe gut an und habe sich in Wallerhausen bewährt, so Jungmann. Jetzt fehle nur noch die Umstellung auf die digitale Alarmierung.

Auch das Feuerwehrhaus in Himbach, die Fahrzeuge und die Einsatzgeräte wurden regelmäßig gepflegt. Zudem veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband in Limeshain wieder Lehrgänge und Fortbildungen, wofür Kreisbrandmeister Matthias Nickel ausdrücklich dankte. Am Schlauchturm wurde die Selbstrettung geübt.

Erstmals wurden im vergangenen Jahr alle Aktivitäten der Einsatzabteilung in der Florix-Datei, sozusagen das Dienstbuch, erfasst, sagte Jungmann. Aus den 110 Berichten ließen sich alle geleisteten Stunden ermitteln. Fast 3000 Stunden investierten die Feuerwehrkameraden für interne Aus- und Fortbildungen, die Instandhaltung der Fahrzeuge und des Feuerwehrhauses. 447 Stunden kamen zusätzlich durch Lehrgänge und Seminare zusammen. Und für die tatsächlichen Einsätze wurden 219 Stunden verbucht. „Insgesamt leitete die Einsatzabteilung 3645 Stunden“, bilanzierte Jungmann.

Um dem Feuerwehrnachwuchs den Übergang in die Einsatzabteilung zu erleichtern, können 16-Jährige der Jugendfeuerwehr an Übungen der Einsatzabteilung teilnehmen. Zwei Mädchen und elf Jungen sind aktuell in der Jugendwehr, berichtete Jugendwart Wolfgang Koch. Neben der Vorbereitung auf die Einsatzabteilung, unter anderem durch die Teilnahme an Wettkämpfen, brachten sich die Jugendlichen auch in ehrenamtliche Aufgaben mit ein. Sie sammelten Weihnachtsbäume in der Gemeinde ein, halfen beim Vatertagsgrillen in Rommelhausen, bei der Aktion saubere Umwelt und waren bei der Jugendsammelwoche aktiv. 18 Kinder sind bei den „Funkis“ organisiert, die sich altersgerecht mit dem Thema Feuerwehr befassen und auch an Bambini-Olympiaden teilnehmen, teilte deren Leiterin Ilona Merten-Rack mit. Die Ehren- und Altersabteilung trifft sich regelmäßig, so Gerd Schwebel, und unterstützt bei Festen.

Nach dem Rücktritt des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors und Schriftführers Andreas Viel wurde Bernd Bopp zum Nachfolger gewählt, Joachim Marbe zum Schriftführer. Jungmann dankte Jörg Steeg, der als Gruppen- und stellvertretender Wehrführer aufhörte und bei Werner Müller, der als Gerätewart ausschied.

Quelle: Kreis-Anzeiger 24.03.2015

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Feuerwehr übt im Kindergarten

EINSATZ Leerstehendes Gebäude in Rommelhausen genutzt

Im leerstehenden Kindergarten in Rommelhausen hat die Freiwillige Feuerwehr Limeshain ihre Jahresabschlussübung durchgeführt. 30 Feuerwehrleute nahmen daran teil. Angenommen wurde ein Brand im rechten Gebäudeteil bei unklarer Sachlage. Der Einsatzbefehl umfasste verschiedene Arbeitsaufträge. Sowohl das Durchsuchen der Räume nach vermissten Personen als auch das Verhindern eines Übergreifens des Feuers auf benachbarte Gebäude zählten zu den Aufgaben. Weiterhin musste zeitnah das Beleuchtungsgerät aufgebaut werden, um die Einsatzstelle ausleuchten zu können. Die Wasser führenden Fahrzeuge gewährleisteten die erste Wasserversorgung, bis die Wasserentnahme über die Hydranten sichergestellt war. Gleichzeitig rüsteten sich Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz aus, um die Räume nach Personen absuchen zu können. Durch die Verwendung einer Nebelmaschine konnten realitätsnahe Bedingungen geschaffen werden. Dank des Einsatzes des Hochleistungslüfters konnte das Gebäude in kürzester Zeit rauchfrei gemacht werden.

Quelle: Kreis-Anzeiger 30.12.2014

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Reges Interesse an der Feuerwehrarbeit

EINBLICK Tag der offenen Tür im Limeshainer Stützpunkt

Beim ihrem Tag der offenen Tür bot die Freiwillige Feuerwehr Limeshain ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Die Mitglieder der Feuerwehr um Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann standen den Besuchern Rede und Antwort bei Fragen über zu ihrer Arbeit. Die Einsatzfahrzeuge wurden den interessierten Besuchern fachmännisch erklärt. Und auch die Räume im Himbacher Feuerwehrstützpunkt konnte man in Augenschein nehmen.

Zusätzlich gab es fachkundige Informationen über die Funktionen und den Umgang mit Rauchmeldern und Defibrillatoren. Rauchmelder sollten regelmäßig jedes Jahr mit einer neuen Batterie bestückt werden, erläuterte Jungmann einer Gruppe interessierter Besucher. Damit würden unliebsame Überraschungen vermieden. Denn mit einem kurzen, aber lauten Piepston zeige der Rauchmelder eine schwächer werdende Batterie an, so Jungmann. Dabei könnten Missverständnisse entstehen, etwa dass der Nachbar das Piepsen höre und, wenn niemand in dem Haus auf das Piepsen reagiere, die Feuerwehr alarmiere. Die rücke dann vergeblich aus.

Jungmann verwies in dem Zusammenhang darauf, dass bislang die Kostenfrage für das vergebliche Ausrücken der Einsatzkräfte ungeklärt sei. Sicher sei nur, dass die alarmierende Person keine Kosten tragen müsse.

Immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel ist eine Fettbrandexplosion, die von den Limeshainer Feuerwehrleuten den Besuchern demonstriert wurde und die eindrücklich zeigte, wie gefährlich eine derartige Situation ist.

Für die Kinder hatten die Verantwortlichen einen Spieleparcours aufgebaut, den Ilona Merten-Rack als Betreuerin der Feuerwehr-Bambinigruppe mit ihren Helfern zusammengestellt hatte. Mit einer Wasserspritze musste ein Ball durch ein Labyrinth gezirkelt werden. Beliebt waren der Teebeutelweitwurf und weitere Geschicklichkeitsspiele. Ein kleiner Tischtennisball sollte mit Wasser durch einen U-förmigen Schlauch gespült werden. An einer weiteren Station waren Utensilien ausgelegt, die die Feuerwehr zum Einsatz braucht, sowie einige Dinge, die nicht benötigt werden, und die galt es herauszufinden. Für die erfolgreiche Teilnahme gab es am Ende eine Belohnung.
Für die musikalische Unterhaltung an dem Tag hatte die Limeshainer Feuerwehr das Blasorchester des Musikvereins Heegheim eingeladen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 19.08.2014

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Alle Teilnehmer bestehen Lehrgang

FEUERWEHR 55 Stunden Ausbildung / Offene Türen

36 Feuerwehrfrauen und -männer nahmen an einem Grundlehrgang in Limeshain teil. In 55 Stunden praktischer und theoretischer Ausbildung durch Sebastian Dreifert, Dominik Kessler, Hans-Albert Menzel und Karl Rack wurden die Grundlagen der feuerwehrtechnischen Arbeit vermittelt. Alle Feuerwehrleute haben das Lehrgangsziel erreicht, sodass ihnen nach der Abschlussprüfung Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann die erfolgreiche Teilnahme bescheinigte.

Seit dem Bezug des zentralen Feuerwehrhauses im August 2002 wurden im Auftrag des Kreisfeuerwehrverbandes dort zahlreiche Lehrgänge und Seminare angeboten. Am 17. August öffnet die Feuerwehr Limeshain ihre Türen, um Interessenten ihre Arbeit vorzustellen. Zudem können die Räume und Fahrzeuge angeschaut werden.

Quelle: Kreis-Anzeiger 25.06.2014

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"Er hat die Limeshainer Feuerwehr geprägt"

EHRENPLAKETTE Gemeinde Limeshain würdigt Karl Rack

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Limeshain bildet traditionell den Rahmen für die Verleihung der Ehrenplakette der Gemeinde an Persönlichkeiten, die sich um das öffentliche Wohl verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde die Würdigung dem ehemaligen Gemeindebrandinspektor Karl Rack zuteil. „Menschen mit deiner Einstellung zum Ehrenamt sind wichtig für eine Gemeinde und bereichern in besonderem Maße unsere Gesellschaft“, betonte Bürgermeister Adolf Ludwig. Der gebürtige Rommelhausener Karl Rack trat 1974 mit 15 Jahren der Jugendfeuerwehr Rommelhausen bei und wurde zwei Jahre später in die Einsatzabteilung übernommen. 1983 übernahm er das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Vier Jahre später rückte er als Ortsbrandmeister aller drei Limeshainer Ortsteilwehren auf. Seit 1988 gibt Rack sein Wissen auch auf Kreisebene als Kreisausbilder Truppführer an die Feuerwehrkameraden weiter. Sein Wirken für die Freiwillige Feuerwehr würdigte der Deutsche Feuerwehrverband 1998 mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande und 2005 mit dem Ehrenkreuz in Silber. 2012 erfolgte die Verleihung des Deutschen Feuerwehrkreuzes in Gold. Im vergangenen Jahr erhielt Rack das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande anlässlich seiner Verabschiedung als Gemeindebrandinspektor.

Ludwig hob vor allem Racks beharrliche Organisationsarbeit bei der Zusammenlegung der drei Ortsteilwehren zur Freiwilligen Feuerwehr Limeshain hervor. „Mit diesem Zusammenschluss war die Limeshainer Feuerwehr Vorreiter in Hessen“. Eng mit der Strukturveränderung verknüpft war der Bau des rund zwei Millionen Euro teuren Feuerwehrstützpunktes in Himbach, der 2002 bezogen wurde. Rack war maßgeblich an der Konzeption des Gebäudes beteiligt.

Auf Initiative Racks arbeiten die Feuerwehren aus Hammersbach und Limeshain kreisübergreifend zur Verbesserung des Brandschutzes in beiden Kommunen zusammen. Seit 2004 ist Rack Vorsitzender des Gemeindefeuerwehrverbands Limeshain. Kommunalpolitisch engagiert er sich seit 2006 für die FWG im Gemeindevorstand.

„Allein schon der beeindruckende Zeitraum seiner Dienstzeit unterstreicht seine persönliche Feuerwehrphilosophie“, sagte Ludwig. „Mit seiner Persönlichkeit er die Limeshainer Feuerwehr entscheidend geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist: leistungsfähig, modern, gut ausgebildet und hoch motiviert.“

Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Kirsten Breithaupt, überreicht Ludwig die Ehrenplakette an Rack. Ehefrau Monika, selbst seit 25 Jahren aktiv in der Feuerwehr, erhielt einen Blumenstrauß.

Rack gab den Dank nicht nur an seine Familie, sondern auch an seine Kameraden weiter. „Denn was ist ein Häuptling wert, wenn er keine guten Indianer hat?“. Er habe ein gutes Team gehabt und mit Christian Jungmann zuletzt einen guten Stellvertreter, der nun in seine Fußstapfen trete. Er werde auch weiterhin in der Feuerwehr mitwirken und den Kameraden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 22.01.2014

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Neuer Einsatzleitwagen für Limeshainer Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Limeshain hat einen neuen Einsatzleitwagen (ELW1). Die offizielle Übergabe fand im zentralen Feuerwehrhaus in Himbach im Rahmen einer kleinen Feierstunde statt, zu der auch Vertreter benachbarter Feuerwehren gekommen waren.

Dort überreichte Bürgermeister Adolf Ludwig die Schlüssel an den Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann. Das 140 PS starke Gefährt mit acht Sitzplätzen kostete 41500 Euro und dient als Einsatzleitwagen sowie als Mannschaftstransportfahrzeug. 6500 Euro habe die Limeshainer Feuerwehr beigesteuert, bedankte sich der Bürgermeister bei Jungmann.

Das Geld für das neue Fahrzeug stamme aus dem Budget zur Beschaffung des Digitalfunks, erklärte Ludwig. Die Kosten für den Digitalfunk seien dank der entsprechenden Ausschreibung durch den Wetteraukreis günstiger geworden.

Deshalb habe die Gemeinde Limeshain das Geld für das Fahrzeug aufbringen können. Der ELW sei mit zwei analogen Funkarbeitsplätzen ausgestattet. Für die Umrüstung auf Digitalfunk sei alles vorbereitet. Der Ford Transit verfüge über eine Kombination aus Faxgerät und Drucker. Und es könnten vier Atemschutzgeräte in dem Fahrzeug verstaut werden. „Mit diesem ELW ist ein notwendiges und wichtiges Fahrzeug für einsatztaktische und strategische Maßnahmen für unsere Feuerwehr beschafft worden“, stellte Ludwig fest.

Die Freiwillige Feuerwehr spiele im Sicherheitskonzept der Gemeinde eine zentrale Rolle. In den vergangenen zehn Jahren seien 50 Prozent des Fuhrparks der Feuerwehr erneuert worden. Angeschafft worden seien in dieser Zeit ein Gerätewagen Logistik, ein Mannschaftstransportfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und nunmehr der ELW1.

Unterstützung durch Gremien

Vor dem Hintergrund, dass die Feuerwehren ein vielschichtiges Einsatzspektrum vor allem auf dem Gebiet der technischen Hilfeleistung abdecken müssen – sie bilden mittlerweile den Schwerpunkt der Einsätze – bestünden die Aufgaben der Kommunen darin, die Voraussetzungen für effektives Handeln der Feuerwehren zu schaffen und das entsprechende Gerät oder die Fahrzeuge zu beschaffen. „Eine kostspielige Sache“, so Ludwig. Doch die Gemeindegremien unterstützten die Arbeit der Feuerwehren, trotz knapper Kassen, freute sich der Bürgermeister. Außerdem würdigte er die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Auch Gemeindebrandinspektor Jungmann bedankte sich bei den politischen Gremien, die durch ihre Entscheidungen eine notwendige Anschaffung möglich gemacht hätten. Das Geld, das die Feuerwehr beigesteuert habe, stamme von den Feuerwehrvereinen aus den Veranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens der gemeinsamen Feuerwehr in Limeshain sowie aus dem Waschbetrieb. Denn die Limeshainer Wehr verfüge über eine spezielle Waschmaschine für Feuerwehrkleidung und biete diesen Dienst anderen Feuerwehren an.

Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann gratulierte zu dem neuen Fahrzeug. Er sei ja eigentlich als „Sparbrötchen“ bekannt, gab er zu. Doch dieser ELW sei extrem günstig, stellte er fest. „Das ist toll“, so Hartmann zu den Kosten, die nur durch viel Eigenleistung so niedrig gehalten wurden. Das sei vorbildlich.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.10.2013

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Zusammenhalt und soziales Miteinander

FEIERLICHKEITEN Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain feiert zehnjähriges Bestehen / Urkunden für Gründungsmitglieder

Die Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain feierte jetzt gemeinsam mit Angehörigen und Freunden ihr zehnjähriges Bestehen im Feuerwehrgerätehaus in Himbach.

Ein Jahr nach dem Zusammenschluss der Einsatzabteilungen der drei Limeshainer Ortsteile im Jahr 2002 habe der damalige Gemeindebrandinspektor Karl Rack eine gemeinsame Ehren- und Altersabteilung angeregt, erzählte Heinrich Feick. „Du führst in Hainchen die Abteilung und hast Erfahrung auf diesem Gebiet. Du könntest doch auch in der Großgemeinde Limeshain eine solche Abteilung auf die Beine stellen“, habe Rack zu ihm gesagt. Rack habe ihm jegliche Unterstützung zugesagt, aber Feick dennoch freie Hand gelassen. Er habe dann die ehemaligen Feuerwehrkameraden der drei Ortsteilwehren Hainchen, Himbach und Rommelhausen auf die Planungen aufmerksam gemacht und ein Treffen organisiert, so Feick weiter.

Im März 2003 legten neun Kameraden in der neu errichteten Feuerwache in Himbach den „Grundstein“ für die Ehren- und Altersabteilung. Ein regelmäßiger Termin für gemeinsame Treffen sei rasch festgelegt worden. Seitdem würden sich die Kameraden regelmäßig treffen und in gemütliche Runde ein paar schöne Stunden verbringen.

Gründungsmitglieder waren Erich Büchl, Erich Greulich, Heinrich Feick, Karl Reuter, Gerd Schwebel, Reinhold Wenzel, Manfred Nolde, Willi Nolde und Gerhard Wenzel. Leider seien Büchl, Greulich, Willi Nolde sowie die weiteren Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung, Herbert Häubel, Adolf Naumann, Erich Bott und Horst Naumann, bereits verstorben.

Gemeinsame Unternehmungen in den vergangenen Jahren sorgten für viele unvergessliche Stunden. Daran erinnerten Feick und Gerd Schwebel. Ausflüge hätten oft auf dem Programm gestanden. Ziele seien unter anderem Nierstein am Rhein, Krombach, der Hessentag in Butzbach, das ZDF in Mainz, Schotten und der Nidda-Stausee und Greifenstein gewesen.

Die Gruppe habe an Festen der Gemeinde und bei Veranstaltungen des Limeshainer Feuerwehrverbandes engagiert teilgenommen. Die Jahrestreffen der Ehren- und Altersabteilungen auf Kreisebene seien ebenfalls besucht worden. In den Jahren 2005 und 2007 habe die Limeshainer Abteilung die Treffen selbst ausgerichtet. In dem Zusammenhang bedankten sich Feick und Schwebel noch einmal bei den zahlreichen Helfern.

Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig, selbst Mitglied der Ehren- und Altersabteilung, und Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann und dessen Stellvertreter Andreas Viel nahm an der Feier teil, würdigten die Arbeit der ehemaligen Feuerwehrkameraden während ihrer Einsatzzeit, aber auch im Anschluss daran, und dankten ihnen für die Unterstützung. Der Zusammenhalt auch nach der aktiven Zeit sei für die einstigen Feuerwehrmänner wichtig und fördere das soziale Miteinander, sagte Ludwig. Es sei schön, dass die regelmäßigen Treffen stets gerne besucht würden.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.08.2013

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"Feuerwehr in Limeshain wie kein anderer geprägt"

Viele Worte des Dankes und der Anerkennung für Gemeindebrandinspektor Karl Rack – Rücktritt nach fast 40 Jahren unermüdlichen Engagements

30 Jahre lang war Karl Rack zunächst Ortsbrandmeister und später Gemeindebrandinspektor und insgesamt 39 Jahre lang in leitender Funktion in der Freiwilligen Feuerwehr. Jetzt trat Rack von seinem Amt als Gemeindebrandinspektor auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain zurück. Seine Feuerwehrkameraden, die Gemeinde Limeshain und Vertreter des Kreisfeuerwehrverbands bescherten ihm eine beeindruckende Feier und würdigten seine Verdienste für die Limeshainer Wehr.

In seiner Laudatio blickte Bürgermeister Adolf Ludwig auf Racks Wirken zurück, übergab ihm die Entlassurkunde und den Landesehrenbrief. Bereits 1974 sei Rack in die Jugendfeuerwehr Rommelhausen eingetreten und 1976 in die Einsatzabteilung übernommen worden. 1983 sei er zunächst zum stellvertretenden Ortsbrandmeister und 1987 zum Ortsbrandmeister der drei Limeshainer Feuerwehren ernannt worden. Weiter habe sich Rack als Kreisausbilder qualifiziert. Sein Engagement sei 1998 mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande, 2005 mit dem Ehrenkreuz in Silber und 2012 mit dem Deutschen Feuerwehrkreuz in Gold gewürdigt worden. Mehr als 20 Jahre Fach- und Führungslehrgänge habe Rack besucht, sogar einen Bootsführerlehrgang, zählte Ludwig auf.

Als herausragende Leistung hob Ludwig Racks Einsatz und beharrliche Überzeugungsarbeit sowie dessen Organisationstalent um die Zusammenführung der drei Ortsteilwehren hervor. „Mit diesem Schritt waren die Limeshainer Wehren Vorreiter in Hessen“. Eng mit den Strukturänderungen verknüpft sei der Bau des zentralen Feuerwehrstützpunktes in Himbach, an dessem Konzept Rack federführend beteiligt gewesen sei. Durch sein Engagement auf politischer Ebene – Rack (FWG) ist seit 2006 im Gemeindevorstand – habe er sichergestellt, dass das Gebäude nach modernsten Gesichtspunkten gebaut wurde.

Auch strategisches Denken habe Rack an den Tag gelegt. Als wegweisend nannte Ludwig die Anschaffung einer Industriewaschmaschine. Mittlerweile würden elf Feuerwehren die Dienstleistungen für die Feuerwehrkleidung und für die Schläuche in Anspruch nehmen. Auch werde das Gebäude für Schulungen auf Kreisebene genutzt und rund um das Gelände finde regelmäßig der City Cup der Wetterauer Jugendfeuerwehren statt. Viel Wert lege Rack auch auf die Ausbildung seiner Feuerwehrleute und halte sie an, Lehrgänge zu besuchen. Auch Neuerungen habe sich Rack nie in den Weg gestellt. Ludwig nannte die Kooperationsvereinbarung mit der Feuerwehr in Hammersbach vor fünf Jahren, um kreisübergreifend den Brandschutz in beiden Gemeinden zu verbessern.

„Rack ist ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele, der von sich als auch von seinen Feuerwehrleuten vollen Einsatz verlangt und dies auch vorlebt“, betonte Ludwig. Seine Ideen habe er zielstrebig vertreten. Dafür habe Rack nicht immer Lob geerntet, aber damit müsse man als Führungskraft umgehen können, habe Rack bewiesen. „Er hat die Feuerwehr in Limeshain wie kein anderer geprägt, entscheidend vorangebracht und zu dem gemacht, was sie heute ist – eine leistungsfähige, moderne, gut ausgebildete und hoch motivierte Feuerwehr “, sagte Ludwig.

Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann schloss sich seinem Vorredner an. Rack habe zwar Ecken und Kanten, aber dadurch auch ein eigenes Profil entwickelt. Weiterhin lobte er dessen Arbeit als Kreisausbilder. „Du hast ein Feuerwehrgesicht“, stellte Hartmann fest. Als Kreisausbilder habe er sich zur Beginn jedes Lehrgangs gehörig Respekt verschafft. „Am Ende haben sie ihn immer alle geliebt“. Hartmann zeichnete Rack mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Band in besonderer Ausführung für seine Verdienste in der Freiwilligen Feuerwehr aus, eine Ehrung, die er bisher erst zweimal überreicht habe, wie Hartmann betonte. Außerdem würdigten die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung und der Jugendfeuerwehr Racks Arbeit. Der bedankte sich sichtlich gerührt für die lobenden Worte und Auszeichnungen. Sein besonderer Dank gehe an seine Familie – seine Frau Monika wie auch die beiden Töchter Lisa und Sandra gehören ebenfalls der Limeshainer Wehr an –, die ihn stets unterstützt hätten. Immerhin habe er nach dem Motto gelebt „erst die Feuerwehr, dann die Familie“. Er habe die Feuerwehr geführt, „wie ich auch eine eigene Firma geleitet hätte“, betonte Rack. Seit er in führender Position gewesen sei, sei es sein Ziel gewesen, eine schlagkräftige Feuerwehr aufzubauen. „Dabei musste ich mich gegen alte Knorzköppe durchsetzen“, gab Rack unumwunden zu. Die Politik sei auf seine Ideen eingegangen.

„Die haben aber anfangs gedacht, das schafft der nie“, sagte Rack und meinte damit die Zusammenführung der drei Ortseilwehren. „Das war die beste Entscheidung“, stellte er fest. Er mache nun Platz für Jüngere, die mit ihren Ideen die Feuerwehr weiter voranbringen werden, werde aber weiterhin in der Feuerwehr tätig sein. Und er stehe gerne mit Rat und Tat zur Seite. „Ich werde mich aber in keiner Weise einmischen, nur wenn ich gefragt werde.“

Seinem Nachfolger Christian Jungmann wünschte er „so viel Glück und Erfolg wie ich in fast 30 Jahren erlebt habe“. Als Überraschung für Rack spielte im Anschluss der Spielmanns- und Fanfarenzug Ronneburg zum Ausklang des Abends.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.03.2013

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Aufgaben erfolgreich bewältigt

Rückblick auf ereignisreiches Feuerwehrjahr in den Ortsteilen von Limeshain

29mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Limeshain im vergangenen Jahr alarmiert. In allen Fällen sei fachgerechte Hilfe geleistet worden. „Zum Glück waren keine schweren Einsätze zu bewältigen“, berichtete Karl Rack, der zum letzten Mal als Gemeindebrandinspektor seinen Jahresbericht im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus in Himbach verlas. 38 männliche und sieben weibliche Aktive zählt die Einsatzabteilung.

Um erfolgreich die Einsatzaufgaben zu bewältigen, sei eine qualifizierte Ausbildung Voraussetzung, betonte Rack. Deshalb seien auch im Jahr 2012 wieder zahlreiche Schulungen und Lehrgänge besucht worden. Er bedankte sich bei den Lehrgangsteilnehmern für die Leistungen. Gleichzeitig sprach er den Arbeitgebern seine Anerkennung aus, „ist es doch nicht mehr selbstverständlich, dass diese ihre Mitarbeiter für diese wichtigen Weiterbildungen frei stellen“. Neben den Einsatz- und Übungsstunden und der Gerätewartung komme ein immer größer werdender Zeitaufwand für Verwaltungsaufgaben hinzu, die von Ehrenamtlichen geleistet würden.

Im Limeshainer Feuerwehrstützpunkt sei im Berichtsjahr wieder ein Grundlehrgang durch Ausbilder des Wetteraukreises im Auftrag der Landesfeuerwehrschule mit 36 Teilnehmern durchgeführt worden. Weiterhin werde der Stützpunkt von Kameraden der Nachbargemeinden für die nach Dienstvorschrift notwendigen Selbstrettungsübungen genutzt, führte Rack weiter aus. Auch ein Seminar für Öffentlichkeitsarbeit sei vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführt worden. Lehrgangsteilnehmern und Gästen sei wie stets ein angenehmes Ambiente geboten worden, bedankte sich Rack bei allen Helfern.

Stützpunkt-Jubiläum

Im Mittelpunkt des vergangenen Jahres standen die dreitägigen Feiern zum zehnten Jahrestag der Einweihung des Feuerwehrstützpunktes in Himbach. Die Tanzveranstaltung sei leider sehr schlecht besucht gewesen, zog Rack ein Fazit. Beim Kommersabend habe die Limeshainer Wehr erfahren, „welch hohen Stellenwert wir bei den anderen Ortsvereinen, politischen Organisationen und in der Bevölkerung haben“. Auf große Resonanz sei der anschließende Tag der offenen Tür rund um den Feuerwehrstützpunkt gestoßen, trotz hochsommerlicher Temperaturen. Rack bedankte sich bei allen, die sich um die Organisation der Festtage verdient gemacht hätten.

Durch Einnahmen aus Veranstaltungen und den Dienstleistungen seien wieder Investitionen in den Brandschutz getätigt worden, die den Haushalt der Gemeinde entlasten würden, sagte Rack. Abschließend bedankte sich Rack bei allen, die ihn bei der Bewältigung seiner Aufgaben unterstützt hätten. Auch bei den Gemeindegremien bedankte er sich für die konstruktive Zusammenarbeit.

Gemeindejugendfeuerwehrware Wolfgang Koch berichtete von der Arbeit im Nachwuchsbereich. Drei Mädchen und neun Jungen seien in der Jugendfeuerwehr aktiv. Zwei seien im vergangenen Jahr in die Einsatzabteilung übernommen worden. 36 Übungen und Unterricht seien absolviert worden sowie zehn weitere Termine außerhalb der Übungszeiten. Sechs Termine hätten die Betreuer wahrgenommen auf Kreis- und Gemeindebene sowie bei Workshops. Außerdem habe die Jugendwehr die Weihnachtsbäume eingesammelt, die gelben Säcke für die Firma Fehr ausgetragen und damit die Kasse der Jugendwehr aufgebessert, an der Jugendsammelwoche teilgenommen, am Vatertag beim Förderverein der Rommelhäuser Wehr das Geschirrmobil besetzt.

Ein Zeltlager an der Lahn habe im Sommer zu den Aktivitäten gehört, die Ferienspiele am Feuerwehrhaus wurden angeboten und damit Werbung für die Wehr gemacht, die Jugendfeuerwehr am Tag der offenen Tür beim Jubiläum vorgestellt und der City Cup wurde mitausgerichtet. Ein Berufsfeuerwehrjugendtag mit fingierten Einsätzen habe stattgefunden, beim Apfelpflücken habe man geholfen und Apfelsaft hergestellt sowie ein Jahresabschlussfest gefeiert.

Zwölf Kinder sind in der „Funkigruppe“ organisiert. Neben der spielerischen Vermittlung der Arbeit in der Feuerwehr habe Spiel und Spaß im Vordergrund gestanden. Außerdem habe die Gruppe am Spiel ohne Grenzen in Dorheim wie auch in Bleichenbach mit guten Ergebnissen teilgenommen. Auch am Tag der offenen Tür hätten die Jüngsten mitgemacht, berichtete die stellvertretende Leiterin der Gruppe, Elvira Richter.

Über die Aktivitäten der Alters- und Ehrenabteilung berichtete Heini Feick. Dazu zählten unter anderem die Besuche von Veranstaltungen der Limeshainer Feuerwehrvereine, am Familiengrilltag der Limeshainer Wehr und am Neujahrsempfang der Gemeinde. Auch ein eigener Grilltag sei organisiert worden. Weiterhin seien die Kameraden zum Treffen der Alters- und Ehrenabteilungen auf Kreisebene gefahren.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.03.2013

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Einsatz im Dienst der Allgemeinheit gewürdigt

Kreisbrandinspektor nimmt Ehrungen in Limeshain vor

Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann nahm mit Limeshains neuem Gemeindebrandinspektor Christian Jungmann auf der Hauptversammlung der Feuerwehr Limeshain Ehrungen langjähriger aktiver Feuerwehrleute vor. Das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande erhielten Joachim Marbe und Jörg Richter für 25 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung.

Seit 40 Jahren aktive Feuerwehrmänner sind Werner Müller und Jürgen Vogt. Sie wurden mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Außerdem überreichte Bürgermeister Adolf Ludwig die vom Land Hessen ausgelobte Anerkennungsprämie an verdiente Feuerwehrmänner und sprach ihnen seine Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement aus. Familie, Beruf und Freizeit seien mit dem Einsatz für die Feuerwehr „unter einen Hut zu bringen“. Das bedeute immer wieder persönliche Einschränkungen und das Verständnis der Lebenspartner und Familien. Für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Heinz Köhler, Werner Müller und Helmut Heldmann jeweils eine Prämie von 1.000 Euro. Jörg Steeg, seit 30 Jahren aktiv in der Einsatzabteilung, bekam 500 Euro. Außerdem wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung Christian Bienemann zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.03.2013

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Einsatz im Dienst am Nächsten

Limeshains Feuerwehrkameraden in den vergangenen Wochen besonders häufig ausgerückt

Für die Feuerwehr Limeshain, die im vergangenen Jahr das zehnjährige Bestehen ihrer gemeinsamen Einsatzabteilung feierte, ging wieder eine arbeitsreiche Periode zu Ende. Zwar gab es glücklicherweise keine extrem schwerwiegenden und spektakulären Unglücksfälle, wurde von den Verantwortlichen betont, jedoch mussten die Aktiven besonders häufig in den letzten Wochen ausrücken.

Dies setzte sich auch zum Jahreswechsel so fort. Während in den meisten Familien die Vorbereitungen für die Festtage liefen und die freie Zeit genossen werden konnte, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Limeshain auch zwischen den Jahren mehrfach ausrücken: Es wurden zwei weitläufige Ölspuren beseitigt und in Amtshilfe der Polizei musste die Landstraße zwischen Himbach und Eckartshausen abgesichert werden.

Die Bescherungen in diesen Feuerwehrfamilien verliefen somit anders als geplant. Am Silvesternachmittag und in der Neujahrsnacht galt es zwei Heckenbrände zu löschen, nicht zuletzt, um Schlimmeres zu verhindern.

Aufgrund der sogenannten stillen Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger bemerke die Bevölkerung den Einsatz der Feuerwehrleute leider oft nicht, beklagen die Verantwortlichen bei der Limeshainer Wehr.

Sicherlich haben sich diese Männer und Frauen bewusst für das „Hobby“ Feuerwehr entschieden, aber gerade an solchen Tagen, sollte man ihnen Dank sagen, betont die Feuerwehrführung.

Schließlich verrichteten sie ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich. Und dies sollte man nicht als selbstverständlich ansehen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 11.01.2013

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Blankgeputzte Feuerwehrautos im Mittelpunkt

Feuerwehrverband Limeshain feiert sein zehnjähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür - Großes Programm auch für kleine Besucher

Zu einem Tag der offenen Tür lud der Feuerwehrverband Limeshain anlässlich seines zehnjährigen Bestehens ein. Rund um den zentralen Feuerwehrstützpunkt in Himbach herrschte bei hochsommerlichen Temperaturen geschäftiges Treiben. Eine umfangreiche Fahrzeugausstellung auf dem Freigelände stieß bei Alt und Jung auf großes Interesse. Die jüngsten Besucher waren in einem Spieleparcours beschäftigt. Auch die Räumlichkeiten standen jedem Besucher offen.

Für Essen und Trinken war reichlich gesorgt. In der schattigen Fahrzeughalle fanden die Gäste Platz. Dort spielte das Stammorchester der Eintracht Glauberg zur Unterhaltung mit einem abwechslungsreichen Repertoire auf.

Die blank geputzten Feuerwehrautos waren immer wieder Ziel der Besucher, darunter auch viele interessierte Feuerwehrleute aus den Nachbarkommunen Limeshains, die schauen wollten, was die Kollegen an Technik und Ausstattung an ihren Fahrzeugen aufboten. Neben den beeindruckenden roten Wagen waren immer wieder Grüppchen zu finden, in Fachgespräche vertieft. Auch einige Ausrüsterfirmen boten ihre Neuigkeiten an. Und auch die Laien ließen sich immer wieder von den Limeshainer Feuerwehrleuten die Autos und ihre Funktionen erklären. Ein Blick hinter die Türen und Klappen war immer erlaubt. Und natürlich durften die jungen Besucher in das Wageninnere krabbeln und sich wie kleine Feuerwehrmänner und -frauen fühlen, wenn sie hinter dem Lenkrad oder dem Beifahrersitz Platz nahmen.

Hinter dem Feuerwehrhaus, etwas abseits des Trubels, hatten die „Funkis“, die jüngste Nachwuchsgruppe der Limeshainer Feuerwehr, einen Spieleparcours aufgebaut. Betreuerin Monika Merten-Rack konnte auf viel Unterstützung durch die Jugendfeuerwehr und Eltern an den einzelnen originellen Stationen bauen. Da galt es, gezielt mit einem Wasserstrahl einen Tischtennisball durch ein Rinnensystem zu treiben. Teebeutelweitwurf einmal anders sorgte an einer anderen Station für einige unfreiwillig ulkige Szenen. Denn der Teebeutel musste zunächst in Wasser getunkt werden, ausgedrückt und anschließend mit dem Mund weggeschleudert werden.

Eine weitere Aufgabe forderte die Fingerfertigkeit der Teilnehmer heraus, galt es doch, viele verschiedene Muttern auf Schrauben zu drehen. Viel Geduld war auch beim Schlösseröffnen gefragt. Hier mussten zunächst die jeweils passenden Schlüssel gefunden werden, um das Vorhängeschloss zu öffnen. Wer den Parcours absolvierte, erhielt am Ende eine schicke Medaille mit dem Titel Feuerwehrfrau oder -mann des Jahres. Außerdem schickten die Funki-Betreuer Besucher auf eine Jubiläumsrallye, bei der es galt, einen Fragenkatalog zu beantworten. Neben Fragen nach dem Namen des Gemeindebrandinspektors mussten die Teilnehmer auch wissen, wieviel gelbe Türen es im Feuerwehrhaus gibt oder wieviel Wasser in den Tank des Löschfahrzeugs passt und wie alt das zentrale Feuerwehrhaus ist.

Quelle: Kreis-Anzeiger 21.08.2012

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"Wille war vorhanden, gemeinsam etwas zu erreichen"

Feuerwehrverband Limeshain feiert zehnjähriges Bestehen mit Festkommers in Limeshalle - Rückblick auf Entwicklung - Zahlreiche Festredner

Der Feuerwehrverband Limeshain feierte am Wochenende sein zehnjähriges Bestehen mit einem Kommersabend. Eine große Anzahl politischer Würdenträger aus der Landes-, Kreis und Kommunalpolitik, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr auf Kreisebene sowie benachbarter Vereine waren der Einladung in die Himbacher Limeshalle gefolgt. Dort begrüßte sie Gemeindebrandinspektor Karl Rack. Alle Redner würdigten den Vorbildcharakter des Zusammenschlusses der drei Ortsteilwehren aus Hainchen, Himbach und Rommelhausen. Außerdem erinnerten sie an den langen Weg bis zur endgültigen Entscheidung, die drei Wehren unter einem Dach zusammenzufassen.

Bürgermeister Adolf Ludwig, Schirmherr der Veranstaltungen zum zehnten Geburtstag, ging in seiner Ansprache zunächst auf die Anfänge der Feuerwehren ein. Bereits die Römer hätten ein gut organisiertes System zur Brandbekämpfung gehabt. Für die Stadtteile Roms hätten jeweils Kohorten zur Verfügung gestanden. Bereits damals seien die Zuständigkeiten aufgeteilt gewesen.

Ludwig nannte Stichworte zur Entwicklung der Feuerwehren in den vergangenen Jahrhunderten und verwies dabei auf die veränderten Anforderungsprofile für die Einsatzkräfte. „Die Einsätze sind unkalkulierbarer und gefährlicher geworden“, sagte er. Gleichzeitig hätten sich auch die Anforderungen an die Ausrüstungen und Geräte verändert. Der Veränderungsprozess sei von den Verantwortlichen in Politik und Feuerwehr erkannt worden. „Das Ziel war der Bau einer zentralen Feuerwache“, so Ludwig.

Die Pläne seien noch während der Amtszeit seines Vorgängers Klaus Hühn entwickelt worden. „Bis dahin war es ein durchaus holpriger Weg. Doch es war die richtige Entscheidung“, so der Bürgermeister, der andere Kommunen ermutigte, ebenfalls diesen Weg zu gehen. Ludwig dankte allen Beteiligten, die sich für den Zusammenschluss eingesetzt und daran gearbeitet hätten. Sein bei der Einweihung ausgesprochener Wunsch, das zentrale Feuerwehrhaus mit Leben zu füllen, sei in Erfüllung gegangen. Regelmäßige Lehrgänge und Schulungen für Feuerwehrleute, die dort stattfinden, genießen laut Ludwig einen guten Ruf. Dies sei unter anderem auch Racks Frau Monika zu verdanken, die sich um die Gäste kümmert und ihren Mann uneingeschränkt unterstützt. „Der Brandschutz in der Gemeinde ist vorbildlich gesichert. Die Einsatzkräfte bilden eine schlagkräftige Gruppe und haben einen hohen Ausbildungsstand. Wir sind stolz auf unsere Feuerwehr“, lobte der Bürgermeister.

„Wie die Menschen hier zusammenarbeiten, ist beispielhaft“, begann Landrat Joachim Arnold seine Ansprache. „Hier war der Wille da, etwas gemeinsam zu erreichen“, würdigte er den Zusammenschluss dreier Ortsteilwehren, der für den Wetteraukreis vor zehn Jahren einmalig war. Außerdem schaue die Gemeinde „innerlich gefestigt mit wachen Augen über den Tellerrand hinaus“, ging Arnold auf die Kooperation der Limeshainer Wehr mit den Feuerwehrkollegen aus Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) ein, die der Sicherung der Tagesalarmbereitschaft dient.

Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Limeshainer Feuerwehrverbands. Viele Beobachter hätten sie mit Zweifeln kommentiert. „Aber es gibt Kommunen, da passt das hin. Und hier passt es eben“, betonte der Kreisbrandinspektor.

Karl Rack, der als Leiter der drei Ortsteilwehren an der Konzeptentwicklung beteiligt war, ließ in seiner Rede die Geschichte bis zum Zusammenschluss Revue passieren, die im Jahr 1983 ihren Anfang nahm. Auch der damalige Bürgermeister Fritz Lehr und Kreisbrandmeister Günther Vogt, die Rack am Abend in der Limeshalle begrüßt hatte, hätten am Konzept mitgewirkt. Anlass für die Überlegungen seien die maroden Feuerwehrhäuser gewesen. Deren Sanierung, Um- oder Neubau wären äußerst kostspielig geworden. Nicht der politische Wille, sondern die Tatsache, ein modernes Haus mit einer guten technischen Ausstattung zu erhalten, habe schließlich die Einsatzabteilungen damals überzeugt. Gut zwei Millionen Euro kostete der Bau des zentralen Feuerwehrstützpunkts.

Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) sprach in ihrem Grußwort von einem mutigen Weg, der aber sichtlich gelungen sei. Für ihren Kollegen Klaus Dietz (CDU) spielten vor allem die finanziellen Aspekte eine Rolle, die für ein gemeinsames Feuerwehrzentrum sprächen. Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner lobte die Kooperation mit den Limeshainer Feuerwehrleuten. Mit den Grußworten von Vertretern der Ortsvereine und befreundeter Feuerwehren aus den Nachbarkommunen fand der Kommers einen würdigen Abschluss.

Im Anschluss spielte die Band „Betty und die Keiler“ und sorgte für beste Stimmung. Am Abend zuvor stand die Gruppe „Four on the floor“ auf der Bühne der Limeshalle und gestaltete einen Partyabend für Jung und Alt. Für Sonntag hatte die Limeshainer Feuerwehr zu einem Tag der offenen Tür rund um das zentrale Feuerwehrhaus eingeladen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.08.2012

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Hohe Auszeichnung für Karl Rack

Gemeindebrandinspektor bekommt Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbands

Anlässlich der Feiern zum zehnjährigen Bestehen des Limeshainer Feuerwehrverbands erhielt Gemeindebrandinspektor Karl Rack das Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbands. Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann überreichte dem engagierten Brandschützer diese hohe Auszeichnung in Würdigung seiner Verdienste in der Limeshainer Feuerwehr und auf Kreisebene als Ausbilder.

Rack habe sich in der Vergangenheit mit weiteren Mitstreitern für den Zusammenschluss der drei Limeshainer Ortsteilwehren eingesetzt. Außerdem sei er als Ausbilder für junge Feuerwehrleute ein „guter Mann“. „Ich schicke meine künftigen Kreisausbilder gerne zu ihm“, stellte Hartmann fest. Er würdigte Racks Einstehen für die Sache. „Du lässt Dich nicht verbiegen und sagst, was Du denkst.“

Rack trat im Jahre 1974 in die Jugendfeuerwehr Rommelhausen ein und wurde 1976 in die Einsatzabteilung übernommen. 1983 wurde er stellvertretender Ortsbrandmeister und 1987 Leiter der Feuerwehren. Seit 1988 ist er Kreisausbilder. Sein unermüdliches Wirken würdigte der Deutsche Feuerwehrverband bereits 1998 mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen und 2005 mit dem Ehrenkreuz in Silber. Der Gemeindebrandinspektor bedankte sich für die Ehrung. „ Ich nehme die Auszeichnung gerne an“, sagte Rack. Ein Dank ging auch an seine Kameraden wie auch an seine Familie, die ihn stets unterstützen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 20.08.2012

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Zehn Jahre erfolgreich unter einem Dach

Mit ihrem Zusammenschluss waren die drei Limeshainer Feuerwehren einst Vorreiter in Hessen - Eine Bilanz

Am 13. Juni 2001 wurde der Grundstein für das zentrale Feuerwehrhaus aller drei Ortsteilwehren der Gemeinde Limeshain gelegt. Gut ein Jahr später, am 18. August 2002, zogen die Feuerwehrleute in das Gebäude, das sich an den Bauhof im Ortsteil Himbach anschließt, ein und der Limeshainer Feuerwehrverband war unter Dach und Fach. Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit lagen hinter den Beteiligten. Gut zwei Millionen Euro kostete der Bau, wobei das Land einen ansehnlichen Zuschuss gewährte, erinnert sich Gemeindebrandinspektor Karl Rack, der als Leiter der drei Ortsteilwehren an der Konzeptentwicklung beteiligt war.

Doch wie kam es überhaupt dazu, dass die Limeshainer Feuerwehren als erste im Wetteraukreis den Zusammenschluss wagten? Zu Beginn der 1980er Jahre habe der technische Prüfdienst der hessischen Brandversicherungskammer die Platzprobleme und die nicht oder nur unzureichend vorhandenen Sanitäranlagen in den Feuerwehrhäusern in Hainchen, Himbach und Rommelhausen bemängelt, berichtet Rack. Zwei der drei Feuerwehrhäuser hätten neu gebaut und dafür sogar Grundstücke gekauft werden müssen. Nicht nur hohe Kosten, sondern auch sinkende Mitgliederzahlen seien Grund für die Überlegungen gewesen, die drei Ortsteilwehren unter einem Dach zusammenzufassen, auch gegen die gesetzlichen Forderungen von einer Feuerwehr in jedem Ortsteil, so Rack. Die Gemeindegremien hätten Zustimmung signalisiert.

So ist unter Federführung von Rack und unter Mitwirkung des damaligen Kreisbrandinspektors Günter Vogt wie des damaligen Bürgermeisters Fritz Lehr ein Konzept entwickelt worden. Für den Stützpunkt sei die Fläche in Himbach neben dem Bauhof infrage gekommen. Aufgrund der zentralen Lage könne die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten eingehalten werden.

„Nicht politischer Wille, sondern die Tatsache, ein modernes Haus mit einer guten technischen Ausstattung zu erhalten, überzeugte auch die drei Einsatzabteilungen“, berichtet Rack weiter.

9.900 Quadratmeter groß ist das Grundstück, auf dem das zweigeschossige Haus steht, 1980 Quadratmeter groß ist die Nutzfläche. Sieben Fahrzeuge haben in der Halle Platz. Es gibt Umkleide- und Duschräume für männliche und weibliche Feuerwehrleute, ein Büro, eine Küche, einen Unterrichtsraum, Jugendraum, Werkstatt, Lager- und Vereinsräume, einen Schlauchpflegeraum mit anschließendem 13 Meter hohem Trocken- und Übungsturm, der auf drei Ebenen Balkone aufweist für Abseil- und Anleiterübungen, zählt Rack auf.

Zur Pflege der eigenen und, gegen ein geringes Entgelt, fremder Einsatzkleidung gibt es eine Industriewaschmaschine und einen Industriewäschetrockner. „Wir waschen im Jahr zwei- bis dreieinhalb Tonnen Brandschutzkleidung“, so Rack. Von den 25 Städten und Kommunen im Kreis nehmen elf Wehren das Angebot in Anspruch, außerdem die aus Nidderau, Ronneburg und Schotten. Für die Wäsche ist Feuerwehrfrau Elvira Richter zuständig, die in der Hausmeisterwohnung neben dem Feuerwehrhaus wohnt. Auch für die Pflege der Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger ist die Limeshainer Feuerwehr zuständig. Darauf legt Rack großen Wert.

Dem Auftrag von Bürgermeister Adolf Ludwig anlässlich der Eröffnung des Feuerwehrstützpunktes, das Haus mit Leben zu erfüllen, sei man nachgekommen. Seminare, Ausbildungen, fachliche Schulungen auf Kreisebene sowie Wettkämpfe für Jugendfeuerwehren fänden in den Räumen und auf dem Gelände statt. Für die Bewirtung zuständig ist dann Racks Ehefrau Monika, ebenfalls aktives Feuerwehrmitglied.

Während es nur noch eine Einsatzabteilung gibt, sind die drei Feuerwehrvereine bestehen geblieben. Die zahlen jährlich einen Betrag von 600 Euro an den Gemeindefeuerwehrverband Limeshain. „Außerdem bezuschussen die Vereine Geräte und Material für die Einsatzabteilung, die die Gemeinde nicht kaufen muss, die aber die Arbeit der Feuerwehrleute erleichtern“, sagt Rack.

35 männliche und acht weibliche Feuerwehrleute zählt die Einsatzabteilung, 13 Jungen und ein Mädchen gehören der Jugendwehr an. Bei den „Funkis“ - dort werden Sechs- bis Zehnjährige an die Feuerwehrarbeit herangeführt - sind elf Jungen und fünf Mädchen organisiert. Die Alters- und Ehrenabteilung hat 35 Mitglieder.

Vom 17. bis zum 19. August soll das zehnjährige Bestehen des Limeshainer Feuerwehrverbandes gefeiert werden. „Wir sind vor zehn Jahren in ein gemeinsames Feuerwehrhaus gezogen und waren damals Vorreiter in Hessen. Dass der Zusammenschluss so gut geklappt hat und auch weiter so gut funktioniert und unser Konzept auch über die Kreisgrenzen hinaus Beachtung fand, darauf sind wir mit Recht stolz“, hatte Rack bereits bei der Hauptversammlung festgestellt.

Quelle: Kreis-Anzeiger 13.07.2012

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"Freiwillige Feuerwehr unverzichtbar"

Klare Worte von Gemeindebrandinspektor Karl Rack auf Hauptversammlung in Limeshain

Die umfangreiche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Limeshain im Jahr 2011 stand im Mittelpunkt der jüngsten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Limeshain sowie des Gemeindefeuerwehrverbandes, die im Feuerwehrstützpunkt in Himbach stattfand. In seinem Bericht machte Gemeindebrandinspektor Karl Rack die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehren auch für die Zukunft deutlich. Die 34 Feuerwehrmänner und acht Feuerwehrfrauen leisteten insgesamt 795 Einsatzstunden im vergangenen Jahr.

Für Unterrichtseinheiten und Übungen seien weitere 1.235 Stunden aufgewendet worden und die monatlichen Gerätewarttage hätten mit weiteren 618 Stunden zu Buche geschlagen. Damit ergebe sich ein Saldo von 2.648 Stunden, die im Dienst für die Allgemeinheit ehrenamtlich geleistet worden seien.

„Zeiten für den Neujahresempfang der Gemeinde, Absicherung der Erlebniswanderung, Absicherung des Schützenausmarsches und der Martinszüge, das Einsammeln der Weihnachtsbäume, Lehrgänge, allgemeine Verwaltung sowie die Brandschutzerziehung sind hierbei noch nicht eingerechnet“, sagte Rack. Wenn man einen Stundensatz von 30 Euro der Gemeinde in Rechnung stellen müsste, käme hier ein Betrag von 79.440 Euro zu Stande.

Kampf für Feuerwehr

„Wir müssen weiter für das System der Freiwilligen Feuerwehren kämpfen“, so Rack in seinem Aufruf. „Eine Feuerwehr aus Hauptamtlichen oder gar eine Berufsfeuerwehr ist für die Städte und Gemeinden nicht finanzierbar“.

28 Mal seien die Aktiven alarmiert worden. Hinzu kämen noch zwei Brandsicherheitsdienste, berichtete Rack weiter. Besonders hob er den Brand eines Fachwerkhauses in Marköbel hervor, bei dem die Limeshainer Wehr mit allen verfügbaren Kräften vor Ort gewesen sei. Sechs Feuerwehrleute seien unter Atemschutz im sogenannten Innenangriff eingesetzt gewesen.

Im Feuerwehrhaus seien verschiedene Veranstaltungen durchgeführt worden, wie Abseilübungen benachbarter Wehren sowie die Brandschutzerziehung der Grundschule und der Kindergärten, berichtete Rack. Aber auch ein Grundlehrgang auf Kreisebene, die Ferienspiele, der City-Cup der Wetterauer Jugendfeuerwehren standen neben verschiedenen Sitzungen auf Kreis-, Regierungspräsidiums- und Landesebene auf dem Terminplan. Stolz zeigte sich Rack bezüglich der Dienstleistung „Wäscherei“, die sehr gut angenommen werde.

Im Berichtsjahr seien außerdem Rollcontainer in Dienst gestellt worden. Hierfür dankte Rack besonders den Feuerwehrvereinen, die die Anschaffungen in diesem Umfang finanziell erst ermöglicht hätten. Die Container werden in Zukunft bei Bedarf auf dem Gerätewagen-Logistik verladen und ermöglichen so ein schnelles und flexibles Handling der verschiedenen Gerätschaften, je nach Einsatzsituation, erklärte er.

Mit dem Ausbildungsstand zeigte sich Rack zufrieden. An Lehrgängen oder Seminaren an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel oder auf Kreisebene nahmen Ines Linhart (Grundlehrgang), Maximilian Hensel, Tobias Wörner (Maschinistenlehrgang), Christian Bienewald, Matthias Schmidt (Sprechfunkberechtigung), Daniel Brozio, Tobias Wörner (Atemschutzlehrgang), Henning Koch, Wolfgang Koch (Seminar Absturzsicherung), Wolfgang Koch (Sanitäter der Feuerwehr), Christian Jungmann (Verbandsführerlehrgang) teil.

Von zahlreichen Aktivitäten berichtete Gemeindejugendwart Wolfgang Koch. Neben 36 Übungen und Unterrichte seien mit Unterstützung der Einsatzabteilung die Weihnachtsbäume in den Limeshainer Ortsteilen eingesammelt worden. Die Jugendfeuerwehr habe an der Aktion Saubere Umwelt teilgenommen, an der Jugendsammelwoche und an Sportwettkämpfen. Weiter habe sich die Jugendfeuerwehr an den Ferienspielen beteiligt und zum achten Mal den City-Cup der Wetterauer Jugendfeuerwehren ausgerichtet. „Leider ist die Zahl der Mitglieder auch bei uns rückläufig“, bedauerte Koch. Derzeit sind elf Mitglieder in der Jugendfeuerwehr aktiv, davon zwei Mädchen.

Der Funki-Gruppe, dort werden die jüngsten Mitglieder spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt, gehören zwölf Kinder an. Betreuerin ist Elvira Richter.

Als Sprecher der Ehren- und Altersabteilung blickte Heinrich Feick auf einen gefüllten Terminkalender zurück. Die Geselligkeit werde bei den Teilnehmern groß geschrieben. Aber auch zum Ehren- und Alterstag des Kreisfeuerwehrverbandes Wetterau in Wölfersheim sei die Gruppe gefahren.

Ute Hühn dankte als Erste Beigeordnete der Gemeinde Limeshain in Vertretung für den entschuldigten Bürgermeister Adolf Ludwig für die stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Limeshain und ihr ehrenamtliches Engagement für die Mitbürger. „Wir wissen, dass die Limeshainer Bevölkerung sich immer auf ihre Feuerwehr verlassen kann“, so die lobenden Worte Ute Hühns.

Kreisbrandmeister Lars Henrich, für den terminlich verhinderten Kreisbrandinspektor Ottfried Hartmann nach Himbach gekommen, schloss sich dem Lob Hühns an. Und bei Veranstaltungen und Lehrgängen greife der Kreisfeuerwehrverband gerne auf den Standort Limeshain zurück.

Im Anschluss daran sprach Karl Rack Beförderungen aus. Zur Oberfeuerwehrfrau und zum Oberfeuerwehrmann wurden Lisa Rack, Maximilian Hensel, Matthias Schmidt, Daniel Brozio und Tobias Wörner befördert. Die Urkunde zum Oberbrandmeister erhielt Christian Jungmann.

Am Ende verwies Rack auf die Feiern zum zehnjährigen Bestehen des Limeshainer Feuerwehrverbandes vom 17. bis 19. August hin. „Wir sind vor zehn Jahren in ein gemeinsames Feuerwehrhaus gezogen und waren damals Vorreiter in Hessen. Dass der Zusammenschluss so gut geklappt hat und auch weiter so gut funktioniert und unser Konzept auch über die Kreisgrenzen hinaus Beachtung fand, darauf sind wir mit Recht stolz“.

Quelle: Kreis-Anzeiger 29.03.2012

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Herausragende Leistung junger Feuerwehrleute gelobt

Wettkampf um den City Cup der Nachwuchs-Blauröcke zum siebten Mal in Himbach veranstaltet - Sieg für Titelverteidiger Unter-Schmitten

Seit dem Jahr 2004 gibt es den City Cup für den Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren im Wetteraukreis und zum mittlerweile siebten Mal fand der renommierte Wettkampf für die Jugendwehren auch am Feuerwehrhaus in Himbach statt.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel und der Kreisjugendwart Marco Reis bedankten sich bei den Wertungsrichtern wie auch bei der Gemeinde Limeshain und der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain, die einmal mehr einen reibungslosen Ablauf garantierten und erneut ein gutes Organisationstalent bewiesen.

Die jungen Feuerwehrkameraden lobten sie für ihre gezeigten Leistungen. Kinnel freute sich auch über die Einsatzbereitschaft der Jugendwehren, die während andere sich noch einmal im Bett umdrehten, an einem Sonntag um acht Uhr morgens bereits eintrafen, um anschließend im Wettkampf ihr Können zu messen. Dem zollten auch der Gemeindebrandinspektor Karl Rack und der Beigeordnete Ernst Zinn Respekt. Die Pokale für die ersten fünf Plätze stiftete Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig, der wegen anderer unaufschiebbarer Terminverpflichtungen allerdings verhindert war, wie betont wurde.

Den Sieg holte sich Titelverteidiger Unter-Schmitten mit 1593 Punkten. Wie Reis anmerkte, war dies deren dritter Sieg in Folge beim City Cup.

Den zweiten Platz holten sich die jungen Feuerwehrkameraden aus Ober-Schmitten (1580) und den dritten Platz Ober-Lais (1579). Auf den weiteren Plätzen folgten Aulendiebach (1577), Diebach am Haag (1571), Bellmuth (1559), Rinderbügen (1558), Geiß-Nidda/Bad Salzhausen (1557), Bleichenbach (1552), Griedel (1537,9), Bodenrod (1532,9), Kefenrod (1507,9), Ortenberg (1504), Beienheim (1465), Ober-Florstadt (1431,6) und Nieder-Florstadt (1348,6).

Am City Cup nehmen Jugendwehren teil, die als Erst- und Zweitplazierte aus Stadt- und Ortsmeisterschaften der Kommunen im Wetteraukreis hervorgingen. Der Wettkampf besteht aus drei Teilen. Begonnen werde mit dem C-Teil, einer Schlauchstafette.

Dabei muss die neunköpfige Mannschaft auf Zeit acht Schläuche aneinanderkuppeln. Der A-Teil ist ein simulierter Löschangriff mit einer Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, der Wasserabgabe über drei C-Rohre.

Anschließend müssen noch Seile geknotet werden. Die Zeit beim Knoten werde dann von der Zeit, die der Löschangriff dauerte, abgezogen. Der B-Teil besteht aus einem Staffellauf mit Hindernissen. Es muss ein C-Schlauch gewickelt werden, Schutzkleidung angezogen und ein Leinenbeutel durch ein acht Meter entferntes Ziel geworfen werden.

Dass 16 Mannschaften am City Cup teilnahmen, werteten die Vertreter der Kreisfeuerwehr einerseits als gut, wünschten sich aber für das nächste Mal dann doch noch einige Teilnehmer mehr. Der nächste City Cup findet wieder in Himbach statt, kündigte Rack bereits an.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.09.2011

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Limeshainer Wehr hat einen Jugendwart

Einsatzabteilung wählt Wolfgang Koch - Rückläufiger Trend - Feuerwehrstützpunkt in Himbach ist gut genutzt

Nach drei Jahren Vakanz hat der Gemeindefeuerwehrverband Limeshain wieder einen Jugendwart. Während der Versammlung im Feuerwehrstützpunkt in Himbach wählten die Mitglieder der Einsatzabteilung Wolfgang Koch in dieses Amt sowie seinen Bruder Henning zum Stellvertreter. Weiterhin stand die Wahl von drei Gruppenführern auf der Tagesordnung.

Nach einer geheimen Abstimmung standen Andreas Wörner, Jörg Steeg und Michael Theisen als Gruppenführer für die nächsten zwei Jahre fest. Alexander Knobloch und Wolfgang Koch erhielten die Beförderungsurkunden zum Löschmeister. Bürgermeister Adolf Ludwig würdigte in einem Grußwort die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain. Dass immer wieder junge Menschen nachrückten, sei erfreulich, machte er am Beispiel des Jugendfeuerwehrwartes fest.

Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis machte auf die allgemeinen Probleme im Nachwuchsbereich aufmerksam. Durch die Zunahme von Ganztagsschulen werde es schwerer werden, Kinder und Jugendliche für ein Engagement in der Jugendfeuerwehr zu gewinnen. „Auf Kreisebene beschäftigen wir uns schon mit dem Thema“, sagte er.

Zuvor hatte Gemeindebrandinspektor Karl Rack, der auch Vorsitzender des Gemeindefeuerwehrverbands ist, die Versammlung über die Aktivitäten und die Einsätze im vergangenen Jahr informiert. Fünf Frauen und 35 Männer zählt die Einsatzabteilung, die 2010 zu 34 Einsätzen alarmiert wurden, 19 davon Brandeinsätze. Rack erinnerte an den Großeinsatz beim Scheunenbrand Ende Juli in Himbach. 14 technische Hilfeleistungen waren zu absolvieren. Auch blinden Alarm gab es. Daneben wurden die Einsatzgeräte regelmäßig von durchschnittlich 17 Feuerwehrangehörigen überprüft. 408 Stunden wurden dabei unentgeltlich für die Einsatzbereitschaft der Limeshainer Feuerwehr geleistet. An 24 Ausbildungsveranstaltungen nahmen im Schnitt 19 Feuerwehrkameraden teil. Dafür wurden 950 Stunden aufgebracht, führte Rack weiter aus.

Erfreut nahm er zur Kenntnis, dass der Feuerwehrstützpunkt in Himbach gut ausgelastet ist. Neben Lehrgängen, Seminaren und Tagungen für und durch Angehörige der Feuerwehr, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, finden dort auch regelmäßig Sitzungen der Gemeindegremien statt. Außerdem wird am Stützpunkt, wie in den Jahren zuvor, auch in den kommenden fünf Jahren der City-Cup der Jugendfeuerwehren des Wetteraukreises veranstaltet.
„Durch die Einnahmen aus unseren Veranstaltungen und Dienstleistungen konnten wir auch 2010 wieder Investitionen in den Brandschutz tätigen und somit den Haushalt der Gemeinde Limeshain entlasten“, stellte Rack zufrieden fest. Seinen Dank richtete er an die drei Feuerwehrvereine aus den Ortsteilen für die finanzielle Unterstützung. Allerdings bedauerte der Gemeindebrandinspektor den rückläufigen Trend bei den Feuerwehren, der sich auch in Limeshain andeute. „Um weiterhin die Einsatzbereitschaft sicher zu stellen, wird es erforderlich sein, unseren Gewerbebetrieben nachzufragen, ob Feuerwehrangehörige beschäftigt sind und diese für Einsätze tagsüber freigestellt werden können“, sagte Rack. Die Gemeinde sollte mit bestem Beispiel vorangehen und Mitarbeiter in der Verwaltung zum Dienst in der Feuerwehr anhalten, wünschte er sich.

Jugendfeuerwehrwart Wolfgang Koch berichtete von 36 Übungs- und Unterrichtsstunden, was umgerechnet 160 Stunden Jugendarbeit und 35 Stunden Betreuungsarbeit ausmachte. Mit 15 Jugendlichen, davon zwei Mädchen, sei die Anzahl derzeit relativ konstant. Höhepunkt für vier Jugendfeuerwehrleute war die erfolgreiche Teilnahme an der Leistungsspanne, die sich aus sportlichen und feuerwehrtechnischen Aufgaben in Theorie und Praxis zusammensetzt. Außerdem sollen die jungen Menschen frühzeitig an die Aufgaben der Einsatzabteilung herangeführt werden. Deshalb werden in diesem Jahr wieder zwei Jugendfeuerwehrleute, die 16 Jahre alt sind, auf einen Grundlehrgang geschickt.

Die Jüngsten sind bei den „Funkis“ organisiert. Zwölf Kinder lernen bei Elvira Richter spielerisch erste Feuerwehrkenntnisse. Heinrich Feick berichtete über die Aktivitäten der Ehren- und Altersabteilung, die sich regelmäßig zum Würfeln und Karten spielen trifft und an Festen und Treffen der Ortsvereine teilnimmt.

Quelle: Kreis-Anzeiger 23.03.2011

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"Wir haben ganz schön gebüffelt"

39 Wetterauer Feuerwehrfrauen und -männer schließen Grundlehrgang mit erfolgreicher Prüfung ab

„Wir haben ganz schön gebüffelt.“ So äußerten sich die 39 Feuerwehrfrauen und -männer, die jetzt ihre Abschlussprüfung im Grundlehrgang der Feuerwehren des Wetteraukreises abgelegt haben. Drei Wochen lang haben sie neben Beruf, Schule oder Universität noch die Schulbank gedrückt. Der Lehrgang vermittelte die Grundlagen, die von jedem Feuerwehrangehörigen beherrscht werden müssen. „Wenn wir in den Einsatz gehen, muss jeder Griff sitzen, zum Nachdenken bleibt meist wenig Zeit, denn es geht hier um Menschenleben“, so Lehrgangsleiter Karl Rack.

Die Ausbildung umfasst Löschangriffe und technische Hilfeleistungen, Erste Hilfe und Menschenrettung. Einige Teilnehmer mussten sich zu Beginn sehr motivieren, um neben dem Beruf oder der Ausbildung diese zusätzliche Ausbildung zu stemmen. Immerhin: Der Großteil der Teilnehmer brachte Hintergrundwissen mit, weil diese Feuerwehrleute sich schon lange in der Jugendfeuerwehr engagieren. Die anderen hatten es schwerer, denn sie sind sogenannte Quereinsteiger, von denen es heute leider viel zu wenige gibt, wie die Verantwortlichen der Feuerwehr bedauern.

Quereinsteiger bedeutet, diese Menschen haben zuvor mit der Feuerwehr nichts zu tun gehabt und haben sich auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitgestaltung für den Dienst am Nächsten entschieden. Die Ausbilder, alles erfahrene Feuerwehrleute, gaben sich große Mühe die zukünftigen Kollegen an ihrem Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Erfreulicherweise war der Anteil der Feuerwehrfrauen in diesem Lehrgang hoch, denn auch der Feuerwehrdienst ist schon lange keine reine Männersache mehr.
Die praktische Ausbildung fand an drei Samstagen statt und die „Azubis“ waren hoch motiviert. Schläuche wurden ausgeworfen, Verteiler gesetzt, Löschangriffe simuliert und Gefahrenlagen eingespielt, um die Teilnehmer bestmöglich auf den Einsatzdienst vorzubereiten.

Die Ausbilder mit Karl Rack als Lehrgangsleiter, Ralf Höhmann, Hans Albert Menzel, Volker Müller und Sebastian Dreifert als Hospitant waren hoch zufrieden mit den Leistungen der Lehrgangsteilnehmer, die sie während des dritten Wochenendes in der Abschlussprüfung unter den kritischen Augen von Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann präsentierten.

Die Kreisausbilder stellen mit diesem Lehrgang die Weichen für die Zukunft, was die Motivation und die hohen Anforderungen im Feuerwehrdienst anbelangt. Feuerwehrleute sind heutzutage Spezialisten, die einen hohen Ausbildungsstand haben müssen, um den Anforderungen, den das Einsatzspektrum abverlangt, gerecht werden zu können.

Der Ausbildungsstandort Limeshain habe seinen guten Ruf wieder einmal unter Beweis gestellt, so die Wetterauer Feuerwehrführung nach der Veranstaltung. Und die Lehrgangsteilnehmer haben die gute Organisation der Veranstaltung mit den vielen Helfern im Hintergrund gelobt. Schließlich haben alle selbst schon einmal mal ihre Feuerwehrlaufbahn mit dem Grundlehrgang begonnen.

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Unter-Schmitten gewinnt City-Cup 2010 in Limeshain

16 Mannschaften aus dem Wetteraukreis begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Reis zum City-Cup 2010 in Limeshain. Das strahlende Siegerteam kommt in diesem Jahr aus Unter-Schmitten. Mit Bestergebnissen in allen drei Wettbewerbseinheiten setzte sich das Team mit 18 Punkten Vorsprung vor der Mannschaft aus Geiß-Nidda und Bad Salzhausen durch. Der Titel ist hoch einzuschätzen, es qualifizieren sich für den City-Cup ausschließlich die Stadtmeister beziehungsweise die Vizestadtmeister der Kommunen.

Marco Reis freute sich über die steigende Zahl der teilnehmenden Mannschaften beim City-Cup. Wertungsrichterobmann Uwe Misar gab im Anschluss an seine Begrüßung organisatorische Hinweise, bevor er mitteilte, dass der City-Cup sein letzter Kreiswettbewerb als Wertungsrichterobmann sei, da er im kommenden Jahr aus dem Kreisjugendfeuerwehrvorstand ausscheiden werde.

Der City-Cup des Wetteraukreises besteht aus drei Übungsteilen. Beim A-Teil des Bundeswettbewerbes handelt es sich um einen simulierten Löschangriff mit drei CM-Strahlrohren, bei dem eine Leiterwand, eine Hürde und ein Kriechtunnel von je einem Trupp überwunden werden müssen. Nach dem Löschangriff müssen vier Knoten und Stiche schnellstmöglich angelegt werden. Der B-Teil ist ein 400 Meter langer Staffellauf mit feuerwehrtechnischen Einlagen. Dabei muss zum Beispiel ein C-Schlauch so schnell wie möglich sorgfältig aufgerollt werden oder das Anlegen von Teilen der persönlichen Schutzausrüstung innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Ein zielsicheres Auge ist gefragt, um aus acht Metern Entfernung eine Feuerwehrleine durch zwei Stangen zu werfen, die nur 120 Zentimeter auseinander stehen. Hinzu kommt der C-Teil, eine Schnelligkeitsübung, bei der schnellstmöglich acht C-Schläuche fehlerfrei und ohne Verdrehungen hintereinander gekuppelt werden müssen.

Der zweifache Titelgewinner Geiß-Nidda/Bad Salzhausen (1.578 Punkte), der mit einer frühen Startnummer in den Wettbewerb gegangen war, sah lange wie der sichere Sieger aus und hätte somit für den Wanderpokal des City-Cups einen festen Platz in seinem Feuerwehrgerätehauses suchen können, bevor als letzte Mannschaft die Jugendfeuerwehr aus Unter-Schmitten an den Start ging. Mit Bestergebnissen bei allen drei Wettbewerbseinheiten sicherte sich das Team mit 1.596 Punkten den City-Cup. Neben den beiden Niddaerer Mannschaften kam die Jugendfeuerwehr aus Rinderbügen (1572 Punkte) auf Rang drei und komplettierte das Siegertreppchen.

Etwas enttäuscht war man wieder in Ober-Lais (1.566 Punkte). Mit Platz vier ging das Team erneut leer aus. Der City-Cup ist der einzige Kreiswettbewerb, den die überaus erfolgreiche Jugendfeuerwehr noch nicht erringen konnte. Die Jugendfeuerwehr aus Aulendiebach (1.541,7 Punkte) bestätigte mit Platz 5 ihr gutes Vorjahresergebnis. Die weiteren Plätze belegten die Mannschaften aus Bellmuth, Kohlen/Nidda, Ortenberg, Ebersgöns, Steinberg, Bleichenbach/Eckartsborn, Pohl-Göns, Beienheim, Stockheim, Bindsachsen und Bodenrod.

Zur Siegerehrung begrüßte der Kreisjugendfeuerwehrwart unter anderem Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig, den stellvertretenden Kreisbrandinspektor Michael Kinnel und den Gemeindebrandinspektor Karl Rack. Ludwig überbrachte in seinen Grußworten auch die Grüße und den Dank des Magistrates. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass alle Jugendlichen bei der „Stange“ bleiben und später in die Einsatzabteilung wechseln werden. Weiterhin dankte er der Kreisjugendfeuerwehr, dass die Gemeinde Limeshain bereits zum sechsten Mal Ausrichter des City-Cups sein durfte und sich schon auf das kommende Jahr freue. Auch 2011 wolle man ein guter Gastgeber für die Jugendfeuerwehren des Kreises sein.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor, der die Grüße der Kreisgremien überbrachte, dankte den Jugendfeuerwehrkameraden für ihr Engagement und ihre Leistung. Sein Dank galt auch den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern, die viel Zeit für die Ausbildung ihrer Jugendfeuerwehr aufbringen. Zum Schluss seiner Grußworte dankte Kinnel der Gemeinde Limeshain für die Bereitstellung des Feuerwehrgerätehauses und der Wettkampfanlage sowie dem Helferteam, vor und hinter der Küchentheke.

Mit einem Geschenk überraschte Gemeindebrandinspektor Karl Rack in seiner Grußrede den scheidenden Fachbereichsleiter Uwe Misar für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren und dafür, dass Misar sich einst für den Wettbewerbsort Limeshain eingesetzt hat. Sein weiterer Dank galt den 18 Wertungsrichtern.

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