Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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AKTUELLES

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Limeshain macht kostbares Element zum Thema

Ausstellung „Wasser im Klimawandel“

Ohne Wasser geht es nicht – das müsste nach diesem trockenen Sommer jedem klar sein. Was solche Dürreperioden mit dem Klimawandel zu tun haben und wie wir alle beim Wassersparen mitmachen können, zeigt die Ausstellung „Wasser im Klimawandel“. Sie ist ab Montag, den 12. Oktober, jeweils montags und mittwochs von 17 bis 19 Uhr in der Bücherei der Gemeinde Limeshain (Dorfgemeinschaftshaus Rommelhausen, Schulstraße 5) zu sehen. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain, zu dessen Aufgaben auch Fragen der nachhaltigen Beschaffung von Trink- und Brauchwasser zählen, hat sie entwickelt. Fünf Informationstafeln zeigen für 14 Tage gut verständlich und mit zahlreichen Bildern sowie Grafiken, die Bedeutung der Ressource Wasser.

Rouven Kötter (SPD), Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, ist als Dezernent unter anderem für die Themen Klima, Energie und Nachhaltigkeit verantwortlich und sagt über die Ausstellung: „Wenn ich morgens den Hahn aufdrehe, dann bekomme ich sauberes Trinkwasser für meinen Kaffee. Wir möchten zeigen, dass diese Selbstverständlichkeit ein kostbares Gut ist. In der Region können wir unseren Beitrag dazu leisten, es zu schützen. Besonders freue ich mich, dass unser zukünftiges Verbandsmitglied Limeshain als erste Gemeinde die neue Ausstellung zeigt. Hier können die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sehen, an welchen Projekten wir konkret arbeiten. Der globale Klimaschutz und eine nachhaltige Wasserversorgung sind wichtige Themen des Verbandes und lassen sich nicht voneinander trennen.“ Die Ausstellung sei ein erster Schritt, die Kommunen in Sachen Wasserversorgung zu unterstützen. Geplant seien zum Beispiel auch Fachtagungen, ergänzt Kötter.

Für Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig (SPD) ist das Thema der Ausstellung aktueller denn je: „Ein schonender, bewusster Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser ist enorm wichtig, um folgenden Generationen ein lebenswertes Erbe zu hinterlassen. Ich freue mich sehr, dass der Regionalverband dieses Thema bearbeitet und uns als erste Gemeinde diese Ausstellung zur Verfügung stellt. Ich bin mir sicher, dass wir nicht nur bei diesem Thema eng zusammenarbeiten werden und damit viel für die Bürgerinnen und Bürger in Limeshain erreichen können.“ Die Tafeln der Ausstellung zeigen, wie sich der menschengemachte Klimawandel, aber auch eine stetig wachsende Bevölkerung auf die Wasserverfügbarkeit in unserer Region und weltweit auswirken. Die Folge: in Zeiten häufiger werdender Hitze- und Dürreperioden müssen wir lernen, unser Wasser nachhaltig zu nutzen und fair zu verteilen.

Ein gutes Beispiel, wie das funktionieren kann, ist ein bewusstes Konsumverhalten. Denn damit beeinflussen wir die Wasserverfügbarkeit – sowohl direkt, durch den Verbrauch bei uns zu Hause, als auch indirekt und global. Und auch unser Abwasser müssen wir sorgsam behandeln: Wasser befindet sich in einem natürlichen Kreislauf. Alles, was ins Abwasser gelangt, endet irgendwann auch wieder in unserer Umwelt.

Weitere Informationen rund um einen nachhaltigen Umgang mit Wasser stellt der Regionalverband online im Klima-Energie-Portal (www.klimaenergie-frm.de) zur Verfügung. Bei diesem neu ausgebauten Onlineangebot können sich Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, wie sich der Klimawandel auf die Ressource Wasser auswirkt und wie eine nachhaltige Wasserversorgung in unserer Region aussehen könnte.

Weitere Informationen:
presse@region-frankfurt.de
Telefon-Nr.: (0 69) 25 77 19 07

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Keine Feiern und kommerzielle Veranstaltungen in öffentlichen Räumen in Limeshain bis zum Jahresende

Der Gemeindevorstand hat am 29.09.2020 beschlossen, die bisherigen Corona-Nutzungsregeln, wie Vereinsnutzung und die Nutzung für Versammlungen von Parteien sowie Sitzungen der gemeindlichen Gremien, für die öffentlichen Räume (Dorfgemeinschaftshäuser, MZH Hainchen, Kulturscheune und Limeshalle) sowie Trösterkaffees (nicht in Limeshalle und Barbarossasaal), bis zum 31.12.2020 beizubehalten, es sei denn, das Land würde entgegenstehende Corona-Bestimmungen erlassen. Kommerzielle und private Veranstaltungen sollen bis Jahresende nicht zugelassen werden.



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Mit jungen Kindern Erntedank feiern

Kinder und Erzieher aus der Kita Kinderlachen in Himbach begrüßen den Herbstanfang

Der Herbst verändert die Welt, der Oktober gilt als Erntemonat.
Es gibt viele Anlässe für stimmungsvolle Angebote der Kita in dieser Jahreszeit.

In den Geschäften und Supermärkten sind viele Obst- und Gemüsesorten mittlerweile ganzjährig erhältlich. Aus diesem Grunde ist es für unsere Kinder wichtig, etwas über regionale Produkte zu erfahren. Auf diese Weise kann man auch in einer Betreuungseinrichtung die Natur- und Pflanzenwelt kennenlernen.

Mit einer kleinen Erntedank-Feier möchten wir, Frau Beate Bandur und Frau Meike Köneke den Kindern vermitteln, dass Essen etwas wertvolles und schätzenswertes ist.

Um den Tag für die Gemeinde Limeshain etwas aufzuwerten, bereitete die Kita Kinderlachen eine kleine Überraschung zum Erntedank.

„In dem wir Menschen eine Freude machen wollen, schenken wir ihnen eine schöne Erinnerung“.

Der Eingangsbereich der Gemeindeverwaltung wurde am Abend vorab von den Vorschulkindern der Koalagruppe herbstlich dekoriert, und es gab einen frühmorgendlichen Empfang vor Ort.

Das Dekorieren für die Gemeindeverwaltung soll ein aufrichtiges DANKE für die gute Zusammenarbeit sagen.

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Aufhebung des Feuerverbots in Limeshain ab 01.10.2020

Aufgrund der Niederschläge in den letzten Tagen hat sich die Wetterlage auch in Limeshain entspannt. Zudem sinken derzeit die Temperaturen. Aus diesem Grund wird das allgemeine und flächendeckend gültige Feuerverbot aufgehoben. Sollte sich die Waldbrandgefahr wieder verändern, behalten wir uns vor, ein erneutes Feuerverbot auszusprechen.

Erlaubt ist:
- das Entfachen von offenen Feuerstellen außerhalb der örtlichen Bebauung (Lagerfeuer, Grillfeuer)
- das Entfachen von Zweckfeuern.

Die örtliche Ordnungsbehörde behält sich vor bei angemeldeten Feuerstellen Stichprobenkontrollen vorzunehmen.

Wir bitten um Beachtung der Hinweise der unteren Naturschutzbehörde bezüglich Lagerung und Verbrennung von Reisighaufen.

Ausnahme: Der Grillplatz „Am Georgenwald“ im Ortsteil Himbach bleibt weiterhin geschlossen.

HIER Informationen des Wetteraukreises!


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Mathias Neumann in den Ruhestand verabschiedet

Fast 30 Jahre war Mathias Neumann im Limeshainer Bauhof beschäftigt. Davon 20 Jahre lang als Leiter des Bauhofs. „Da lernt man die Gemeinde kennen“, stellte Bürgermeister Adolf Ludwig anlässlich der Verabschiedung seines Mitarbeiters in den Ruhestand fest. Bei einer Corona bedingten nur kleinen Zeremonie würdigte Ludwig die Arbeit Neumanns. Sie sei von einer großen Sachlichkeit und Verlässlichkeit geprägt gewesen.

Neumann zog ebenfalls eine positive Resonanz. „30 Jahre, wo sind sie hin“, meinte er. Es habe viel Arbeit gegeben, die gemacht wurde, im Kreis von netten Kollegen aus allen Bereichen der Verwaltung. „Ich bin eigentlich nie mit richtig schlechter Laune zur Arbeit gegangen“, stellte er fest. Eine Arbeit, die er immer als abwechslungsreich, nicht immer vorhersehbar und als nie langweilig schätzte. Wenn die Einschränkungen, die es derzeit wegen der Corona-Pandemie gebe, irgendwann aufgehoben seien, werde er seinen Abschied in den Ruhestand auch gebührend feiern, kündigte er an. Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung im Sitzungszimmer des Rathauses kamen nach und nach viele weitere Kollegen, die ihm kleine Präsente überreichten.

Zuvor hatte Ludwig den Werdegang Neumanns Revue passieren lassen, der 1957 in Bautzen geboren wurde. Neumann machte eine Ausbildung zum Facharbeiter für Schweißtechnik und war von 1984 bis 1989 als Steinmetz und Kraftfahrer tätig. 1989 siedelte er nach Westdeutschland über. 1991 bewarb sich Neumann erfolgreich um eine Stelle als Mitarbeiter im Bauhof in Limeshain. Er nahm an zahlreichen Schulungen teil um sich fortzubilden, und stieg im Juni 1999 zum Leiter des Bauhofs auf. Neben den täglichen anfallenden Aufgaben eines Bauhofs nahm er sich die Zeit für weitere Schulungen, die vor allem das Thema Sicherheit in vielen Facetten zum Inhalt hatten. Von Gefahrguttransporten, dem Abfall- und Gefahrgutrecht, die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen oder auch die Effizienz im Bauhof, die Gasmesstechnik oder die Arbeitssicherheit im kommunalen Winterdienst. Auf seinen Bauhofleiter habe er sich in den vergangenen 18 Jahren, seit er Bürgermeister ist, immer verlassen können und Neumann habe ihm oft in beratender Funktion zur Seite gestanden, bedankte sich Ludwig.

Statt Blumen gab es für Neumann einen kleinen Spielzeug-Werkzeugkasten. Ludwig und die Belegschaft der Verwaltung wünschten Neumann, der einen Teil seiner neuen Freizeit nun im Ferienhäuschen an einen See zwischen Dresden und Görlitz verbringen wird, Gesundheit und Zufriedenheit in einem erfüllten Ruhestand mit der Familie.

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Entsorgung von Elektrogeräten

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Limeshain informiert, dass aus rechtlichen Gründen keine Elektrogeräte mehr am Bauhof angenommen werden oder abgegeben werden dürfen.

Ihren Elektroschrott (Kühlschränke, Waschmaschinen, Toaster, Föns, etc.) können Sie ab sofort in allen Recyclinghöfen des Wetteraukreises abgeben.

Es erfolgt keine Abholung!

Der naheliegende Recyclinghof von Limeshain ist:

Elektrogeräte Entsorgungswerkstatt
Zum Hochbehälter 1
63695 Glauburg

Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag: 8.00 Uhr – 12.30 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr
Freitag: 8.00 Uhr – 11.30 Uhr und 12.00 Uhr – 15.00 Uhr
Samstag: geschlossen

Nachtspeicheröfen und Photovoltaikanlagen müssen bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Büdingen (AWB), Telefon-Nr. (0 60 31) 90 66 11 angemeldet werden.

Zudem sind laut Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG) § 17 Rücknahmepflicht der Vertreiber, Vertreiber mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 Quadratmetern verpflichtet
1. bei der Abgabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzer ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen, und
2. auf Verlangen des Endnutzers Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 Zentimeter sind, im Einzelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen; die Rücknahme darf nicht an den Kauf eines Elektro- und Elektronikgerätes geknüpft werden und ist auf fünf Altgeräte pro Geräteart beschränkt.

Ort der Abgabe im Sinne von Satz 1 Nummer 1 ist auch der private Haushalt, sofern dort durch Auslieferung die Abgabe erfolgt. Der Endnutzer hat dem Vertreiber beim Abschluss des Kaufvertrages für das neue Elektro- und Elektronikgerät seine Absicht mitzuteilen, bei der Auslieferung des neuen Geräts ein Altgerät zurückzugeben.
(2) Bei einem Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln gelten als Verkaufsfläche im Sinne von Absatz 1 alle Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte. Die Rücknahme im Fall eines solchen Vertriebs ist durch geeignete Rückgabemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endnutzer zu gewährleisten.
(3) Unbeschadet der Pflichten aus den Absätzen 1 und 2 dürfen Vertreiber Altgeräte freiwillig unentgeltlich zurücknehmen.
(4) § 13 Absatz 5 Satz 1 gilt für die Rücknahme nach den Absätzen 1 bis 3 entsprechend. Die Rücknahme durch die Vertreiber darf weder an Sammel- noch an Übergabestellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger nach § 13 Absatz 1 erfolgen. Bei der Rücknahme nach den Absätzen 1 bis 3 gilt § 14 Absatz 2 entsprechend. An der Rücknahmestelle ist die Entfernung von Bauteilen aus oder von den Altgeräten unzulässig; dies gilt nicht für die Entnahme von Altbatterien und Altakkumulatoren. Soweit die Vertreiber im Rahmen einer freiwilligen Rücknahme nach Absatz 3 zusätzlich zur Rücknahme nach den Absätzen 1 und 2 eine Abholleistung beim privaten Haushalt anbieten, können sie für diese ein Entgelt verlangen.

(5) Übergeben die Vertreiber zurückgenommene Altgeräte oder deren Bauteile nicht den Herstellern, im Fall der Bevollmächtigung nach § 8 deren Bevollmächtigten oder den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern, sind sie verpflichtet, die Altgeräte wiederzuverwenden oder nach § 20 zu behandeln und nach § 22 zu entsorgen. Für die Übergabe, Behandlung und Entsorgung von Altgeräten nach Satz 1 darf der Vertreiber kein Entgelt von privaten Haushalten verlangen.


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Germanenstämme entlang der Limesroute

Mit finanzieller Unterstützung des Geschichts- und Kulturvereins Limeshain erneuerte die Gemeinde Limeshain die Germanenstämme entlang der Limesroute, die von Altenstadt bis nach Marköbel führt.

Wolfgang Wefers vom Geschichts- und Kulturverein Limeshain (GKL) und Stine Kockrick, Vorsitzende des GKL und Mitarbeiterin der Gemeinde, nahmen mit Bürgermeister Adolf Ludwig die neuen Stämme in Augenschein und lobten die Arbeit der beiden Holzkünstler Wolfgang und Johanna Busch, die mit ihren Motorsägen das Holz bearbeiteten.
Die früheren Stämme aus Eschenholz waren morsch geworden und mussten ersetzt werden. Jetzt stehen die neuen Eichenstämme fest verankert im Waldboden. In filigraner Technik sägte Johanna Busch die Stammesnamen der Germanen in die Baumstämme. Zuvor hatte ihr Mann die Rinde von den Baumstämmen geschält. Auch den Transport in den Wald übernahmen die Buschs.

Rund 5.000 Euro kostete die Erneuerung der sehenswerten Stelen. 2.500 Euro steuerte der GKL bei.

Die zehn Kilometer lange Limesroute wurde vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Archäologischen Denkmalpflege, der Kreisarchäologie Wetterau und Main-Kinzig und den angrenzenden Kommunen Altenstadt, Limeshain und Hammersbach mit Installationen und Infotafeln versehen, die Bezug auf die Geschichte des Limes und das Geschehen an der Grenze zwischen Römern und Germanen nehmen.

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Blühsamen für alle Limeshainer…

Üppig blühende Blumenwiesen bieten unzähligen Insekten Nahrung, Unterschlupf und Lebensraum. Warum also nicht diesen wertvollen ökologischen Baustein im eigenen Hausgarten nutzen?
Genau das möchte die Gemeinde Limeshain fördern.

Unterstützt wird sie dabei vom Gartencenter Christ aus Stockheim, die 3000 Päckchen Blühsamen spenden. Für jeden Haushalt ein Päckchen.
Im Frühjahr wird die Aktion gestartet.

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Gemeinsamer Ordnungsbehördenbezirk "Ronneburger Hügelland"

Die Ordnungsämter der Kommunen Limeshain, Hammersbach, Ronneburg und Niederdorfelden arbeiten zusammen / Geld gespart, mehr Präsenz

Ende 2019 stufte das Oberlandesgericht die Verkehrsüberwachung über private Dienstleister als gesetzeswidrig ein. Damit hatten die im hoheitlichen Auftrag von einer Privatperson durchgeführten Handlungen keine Rechtsgrundlage mehr und viele Kommunen standen vor einem Problem, weil sie unter anderem bei der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs unterversorgt waren.

Rasches Handeln war angesagt und so taten sich Limeshain, Hammersbach, Ronneburg und Niederdorfelden zusammen, um sich über einen interkommunalen Ordnungs- und Verwaltungsbezirk zusammenzuschließen. Denn ihnen war klar, dass keine der vier Kommunen eine Aufstockung im Ordnungswesen alleine leisten kann. Da sie eine ähnliche Größe und Gebietskulisse aufweisen, schien den Verantwortlichen eine Zusammenarbeit geeignet, die dann auch von allen Gemeindegremien grünes Licht erhielt. Geschaffen wurde ein Ordnungsverwaltungsbezirk. Der ist, im Gegensatz zu einem Ordnungsamtsbezirk, förderfähig. So gibt es einmalig einen Zuschuss von 100 000 Euro aus dem Landesprogramm für interkommunale Zusammenarbeit.

Nun unterschrieben die vier Bürgermeister der Kommunen aus dem Wetteraukreis und dem Main-Kinzig-Kreis, Adolf Ludwig (Limeshain), Michael Göllner (Hammersbach), Andreas Hofmann (Ronneburg) und Klaus Büttner (Niederdorfelden) im Kollegsaal der Limeshalle in Himbach die Vereinbarung über die Zusammenarbeit.

Kritik übten die vier Rathauschefs allerdings an der Entscheidung des Oberlandesgerichts. „Wir hatten ein rechtssicheres System, das vom Regierungspräsidium geprüft war“, meinte Göllner. Und sein Amtskollege aus Ronneburg ergänzt: „Es wäre schön gewesen, uns eine ein- oder zweijährige Frist zu gewähren“. Angesichts der kurzen Zeit seit der Entscheidung lobten sie sich aber auch selbst, dass sie so rasch eine Lösung gefunden haben.

Eingestellt werden soll eine Person im Innendienst in Teilzeit und 2,5 Stellen sollen mit Hilfspolizisten besetzt werden. Insgesamt kostet das die vier Kommunen zusammen rund 250 000 Euro jährlich. Hätte jede Kommune für sich eingestellt, wären pro Gemeinde Kosten von 130 000 Euro entstanden, hatten sie ausgerechnet. Die Kosten des gemeinsamen Ordnungs- und Verwaltungsbezirks werden mittels der aktuellen Einwohnerzahl, Stichtag ist der 30. Juni eines jeden Jahres, errechnet und zugeordnet. „Ein bisschen Vertrauen zueinander gehört natürlich dazu, wenn man zusammenarbeitet“, erklärt Göllner.

Die Bürgermeister wiesen auf die verschiedenen positiven Effekte der interkommunalen Zusammenarbeit in dem Bereich hin und nannten die vermehrten Kontrollmöglichkeiten bei der Verkehrsüberwachung, die Kosteneinsparung wie auch Synergieeffekte durch einheitliche Prozesse und die Digitalisierung. Auch sei die Personalressource so berechnet, dass die Bediensteten sich gegenseitig vertreten können. Eine erhöhte Präsenz und zielgerichtete Einsätze seien möglich. Gleichzeitig steige dadurch das Sicherheitsgefühl der Bürger.

„Wir verdienen damit kein Geld“, machten alle vier deutlich. „Nur ein kleines Minus in dem Bereich wäre schon gut“, sagte Hofmann. Er hob hervor, dass in erster Linie die Bürger dafür sorgen könnten, die hier anfallenden Kosten zu schmälern. Richtiges Verhalten auf der Straße, beim Parken und den vielen anderen Dingen, bei denen Polizei und Ordnungsamt nicht eingreifen müssten, sorge auch für geringere Kosten und „wir bräuchten keine zusätzlichen Gelder im Haushalt“.

In den vergangenen Monaten gingen Mitarbeiter der Ordnungsämter oder auch der Bürgermeister selbst durch ihren Ort, um nach dem Rechten zu schauen, wenn es Beschwerden gab. Sie hoffen nun, dass vielleicht schon ab Dezember, aber spätestens ab Januar, das neue Personal im Einsatz sein werde. Bewerbungen auf die Stellen gebe es schon. Einige Investitionen, unter anderem die zwei Autos und die Ausstattung, stehen noch an. Die Gelder dazu kommen aus der Förderung.

Sitz des interkommunalen Ordnungsverwaltungsbezirks ist Ronneburg. Zunächst steht die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs als wichtigstes Ziel auf dem Programm. Aber auch die Mitarbeit und Unterstützung in den Ordnungsämtern oder in den Bürgerbüros zählt dann zu den Aufgaben.

Damit sich der jeweilige Mitarbeiter nicht mit dem langen Wortkonstrukt samt Nennung der vier Kommunen melden muss, schlug Hofmann vor, statt der vier Kommunen dann „Ronnburger Hügelland“ zu sagen, was seine drei Amtskollegen schmunzelnd akzeptierten.

Die Stellenausschreibungen sind zu finden unter: http://www.limeshain.de/stellenangebote.php

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Limeshain startet ins Gigabit-Zeitalter – Glasfaser-Hausanschlüsse bis Ende 2022 – Keine Investitionskosten für die Gemeinde

Limeshain macht sich fit fürs Gigabit-Zeitalter. Kann in der Gemeinde heute schon dank des bereits 2014 begonnen VDSL-Ausbaus auf Netzgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit zugegriffen werden, wartet nun auf die Bürger von Rommelhausen ein echter Quantensprung.

FTTH (Fibre to the home) heißt das Zauberwort. Gemeint ist der Ersatz der bisherigen Kupferkabel „auf den letzten Metern“ und die Fortführung der ultraschnellen Glaserfasertechnik von den Verteilerkästen bis ins Haus bzw. in die Wohnung der Nutzer. Dies garantiert Downloadwerte von einem Gigabit und mehr und bedeutet Zukunftssicherheit auch bei permanent ansteigendem Datenvolumen.

Möglich macht dies eine Kooperation zwischen der Gemeinde Limeshain und dem Altenstädter Unternehmen YplaY, das sich für den zügigen und flächendeckenden Ausbau verantwortlich zeichnet. Bis Ende 2022 sollen alle Haushalte, die sich für die neue Technik entscheiden, angeschlossen sein. Sie profitieren damit nicht nur zeitnah von maximalen Bandbreiten, sondern auch von einer hohen Stabilität des Netzes. Und letztlich auch von der Wertsteigerung ihrer Immobilie, schließlich ist „digitaler Komfort“ mittlerweile ein gewichtiges Argument bei Verkauf oder Vermietung von Wohneigentum.

Wer schon heute von YplaY versorgt wird, kann problemlos auf das neue Angebot umstellen. Und auch Neukunden entstehen bei Abschluss eines Zwei-Jahres-Vertrages keine Anschlusskosten. Es fallen lediglich die monatlichen Nutzungsgebühren an, die sich nach dem gewählten Leistungs- und Geschwindigkeitspaket richten.

Selbst die Gemeindekasse bleibt bei diesem Projekt gänzlich unangetastet. „Als in der Region ansässiges Unternehmen finanzieren wir den Ausbau komplett aus Eigenmitteln“, unterstreicht Peer Kohlstetter, Geschäftsführer der blue-networks-Gruppe, zu der seit Juli dieses Jahres auch YplaY gehört. Das so wichtige Infrastrukturprojekt für den ländlichen Raum komme ohne Investitionskostenzuschüsse der Öffentlichen Hand aus.

Kohlstetter verweist zudem auf die besondere Kundennähe seiner Firma. „Unser Service-Center sitzt ebenfalls in Altenstadt. Von hier aus starten auch die Techniker, die die Anschlüsse legen oder warten. Näher und damit schneller geht nicht.“

Über das vorgelegte Tempo bei der Planung des anstehenden Ausbaus der Glasfaseranschlüsse freut sich auch Bürgermeister Adolf Ludwig:

„Damit machen wir Limeshain auch in diesem so wichtigen Bereich fit für die Zukunft. Dass eine ländlich geprägte Gemeinde wie die unsere beim schnellen Internet im gesamten Wetteraukreis vornweg marschiert, ist bemerkenswert. Es war auch richtig, bei der Realisierung unserer ehrgeizigen Pläne schon frühzeitig mit YplaY auf ein Unternehmen zu setzen, das aus der Region kommt und aus Überzeugung mit dazu beiträgt, diese infrastrukturell zu entwickeln.“

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In eigener Sache

Unsere Jugendtreffs sind in Rommelhausen, Himbach und Hainchen. Der gemeinsame Jugendraum für alle Orteile ist ausgestattet mit einem Kicker, einem Poolbillard, PS II, einer super Sitzecke ;-) und natürlich einer Musikanlage. Auf dem Außengelände gibt es eine wetterfeste Tischtennisplatte, Basketballkorb, Bolzplatz, Vorrichtung für Badminton und jede Menge Platz...

Es gibt eine Mädchengruppe, Sportangebote, verschiedene Freizeiten, Musicalfahrt, Fortbildungen für die JuLeiCard, Partys, Übernachtungen im Jugendraum, verschiedene Ausflüge wie z.B. zum Kart fahren, Rollerfest, Tag der offenen Tür, Medienarbeit (Video, Fotografie, Computer), Tagesfahrt in einen Freizeitpark, Kinderdisco, Ferienspiele, Ferienbetreuung für Grundschulkinder (neu), Unterstützung von Limeshainer Jugendlichen bei der Lehrstellensuche sowie aufsuchende Jugendarbeit.

Alle Angebote werden von Jugendpflegern/-in betreut. Sie sind auch die Ansprechpartner bei Problemen jeder Art.

 


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A 45: Neue Hinweistafeln an der Anschlussstelle Hammersbach weisen auf das interkommunale Gewerbegebiet Limes hin

Künftig werden die Verkehrsteilnehmer auf der A 45 aus beiden Fahrtrichtungen bereits an der Abfahrt Hammersbach explizit auf das nahegelegene Gewerbegebiet Limes hingewiesen. Zunächst erfolgten die notwendigen Vorarbeiten wie beispielsweise eine Kampfmittelsondierung sowie das Herstellen der Fundamente. Im Laufe des morgigen Freitages, den
04.09.2020 werden an der Anschlussstelle Hammersbach im Zuge der A 45 nun die neuen Hinweistafeln - ergänzt um den Zusatz "Gewerbegebiet Limes frei"
- aufgestellt.

Das interkommunale Gewerbegebiet Limes befindet sich in der Gemarkung Hammersbach. "Hammersbach" war in der amtlichen Wegweisung der A 45 bereits aus beiden Fahrtrichtungen aufgeführt und diente als Sammelhinweis, unter anderem auch auf das nahegelegene Gewerbegebiet Limes. Dennoch kam es bei den Verkehrsteilnehmern auf diesem Streckenabschnitt immer wieder zu Irritationen, was zur Folge hatte, dass der überörtliche Verkehr oft unnötigerweise auf ungeeignete und längere Alternativrouten im Landesstraßennetz ausgewichen ist. Insbesondere ortsunkundige Lkw-Fahrer nutzten häufig die Abfahrt der benachbarten Anschlussstelle Altenstadt und mussten dann enge Ortsdurchfahrten passieren, um das Gewerbegebiet Limes zu erreichen.

Hessen Mobil hat dies nun zum Anlass genommen, um die vorhandene Hinweisbeschilderung an der Anschlussstelle Hammersbach im Zuge der A 45 mithilfe des gesonderten Hinweises "Gewerbegebiet Limes frei" zu optimieren.

Unser Ziel ist es, den überörtlichen Verkehrsfluss in diesem Bereich zu verbessern und damit eine Entlastung insbesondere der betroffenen Ortsdurchfahrten der Limeshainer Ortsteile Hainchen und Himbach zu erreichen.

 
 


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Die "Waldentdecker" sind los

Die Gemeinde Limeshain betreibt den ersten kommunalen Waldkindergarten im Wetteraukreis / Sportheim als Domizil umgebaut

Im Normalfall hätten die Kinder mit ihren Erzieherinnen bestimmt ein tolles Fest gefeiert. Weil das in Zeiten von Corona nicht möglich ist, unterschied sich die offizielle Einweihung des Waldkindergartens der Gemeinde Limeshain am Georgenwald in Himbach kaum von einem gewöhnlichen Kindergartentag. Mit einer Ausnahme, denn zu Besuch kam Bürgermeister Adolf Ludwig mit einem großen Paket im Arm, um den kleinen „Waldentdeckern“ wenigstens ein Geschenk zu überreichen.

Rasch war das bunte Papier zerrissen und das Bild auf dem Paket verriet, dass darin ein Insektenhotel steckte. Das soll bald einen geeigneten Platz in der Nähe des Waldkindergartens finden. Ein passendes Buch gehörte dazu, damit der Nachwuchs nachschauen kann, welche Insekten dort einziehen werden. Gekommen war auch die Leiterin der Kindertagesstätte (Kita) in Hainchen, Ilona Merten-Rack, sie hatte die Handpuppe Wuppi mitgebracht und das passende Buch mit Geschichten über Wuppis Abenteuerreisen.

Ihren ersten Tag am Georgenwald verbrachten die „Waldentdecker“ mit einer Wanderung in Richtung Hochbehälter. Ihrem Besuch berichteten sie von den ersten Abenteuern. Denn unterwegs gab es auf einer Weide Kühe zu bestaunen, die ziemlich munter gewesen seien.

Von Beginn an habe die Waldpädagogik in der Kita „Ein Haus für alle am Kastanienbaum“ in Hainchen einen hohen Stellenwert im Alltag gehabt. An regelmäßigen Waldtagen sei den Kindern das Spielen in und mit der Natur ermöglicht worden. Fachpersonal sei eingestellt worden und schließlich sei seit Ende 2017 eine feste Gruppe täglich in den Wald zum Jagdhaus in Hainchen gegangen, erklärte Merten-Rack. Doch trotz eines Bauwagens sei das Gelände weniger geeignet gewesen. Die Gemeinde, das Personal und die politischen Gremien hätten nach einer dauerhaften Unterkunft gesucht.

Nachdem die Sportgemeinschaft Himbach ihren Spielbetrieb aufgegeben habe, sei mit dem ehemaligen Sportheim am Georgenwald eine Lösung auf Dauer gefunden worden, ergänzte Ludwig. Mitte Mai sei mit einigen Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen worden. Dabei entstanden ein großer Gruppenraum, eine Küche und sanitäre Anlagen für die Kinder und das pädagogische Personal. Das Gebäude bietet nun bei extremen Wetterlagen wie Sturm, Gewitter oder großer Kälte Schutz und Sicherheit.

Da die „Waldentdecker“ nicht umsonst diesen Namen tragen, werden sie die Räume nur zum Mittagessen und in Ausnahmefällen nutzen. Vormittags und nachmittags sind sie mit ihren Erzieherinnen Jennifer Ritter, Anke Richter und Vivian Stahl in der Natur unterwegs und spielen im nahe gelegenen Wald.

Limeshain ist die erste Gemeinde im Wetteraukreis, die mit den „Waldentdeckern“ einen Waldkindergarten in dieser Form als Träger betreibt. Jungen und Mädchen im Alter ab drei Jahren bis zum Schulbeginn werden dort von 7.30 bis 15.30 Uhr betreut. Platz haben die „Waldentdecker“ für 25 Kinder. Zur Zeit sind es 17. Damit hat Limeshain nunmehr vier Kitas und den Waldkindergarten.

Ludwig dankte den politischen Gremien, die an dem Projekt festgehalten hätten. Die waren vertreten durch Franziska Linhart, Vorsitzende des Sozialausschusses, und die Erste Beigeordnete Gudrun Gimplinger. Ein Dank ging auch Bauamtsleiterin Martina Genge, die das Vorhaben begleitet hat. Für den Bauhof, der in die Arbeiten involviert war, stand stellvertretend Jürgen Suck. Neben notwendigen Elektroarbeiten seien die Sanitärräume kindgerecht ausgestattet worden. Der Boden sei erneuert und eine neue Küche eingebaut worden. Die Möbel stammen aus dem Hort. Garderoben und Schrank würden noch geliefert. Die Maler-, Fliesen- und Sanitärarbeiten habe der Bauhof ausgeführt. Die Kosten für die Umgestaltung der Räume zu einer Kindertageseinrichtung mit dem nötigen Standard bezifferte Ludwig auf 40 000 Euro. Die Landesförderung habe 50 Prozent betragen.

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Landesgartenschau 2027

Elf Kommunen aus Oberhessen wollen mit einer Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 ihre Potentiale weiterentwickeln, um die Chancen der Region für die Zukunft zu stärken. Das wollen aber die Gremien der Städte und Gemeinden nicht für sich alleine entscheiden. Vielmehr sollen die Bürger bei der Konzeptentwicklung mit ins Boot geholt werden. Deshalb wurde jetzt ein Aktionstag organisiert, an dem interessierte Bürger der Städte und Gemeinden sich informieren konnten, was die Region und die jeweiligen Kommunen jetzt schon zu bieten haben. Gleichzeitig bestand die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen. In Limeshain lud die Gemeinde zu einer Führung am Limeswachtturm und dem angrenzenden Limesrundweg im Wald bei Rommelhausen ein. Mit dabei war Henrike Strauch, Vorsitzende des Vereins Oberhessen, und Marilen Heinzmann vom Planungsbüro Planstatt Senner. Das Büro hatte im vergangenen Jahr die bundesweit erste interkommunale Landesgartenschau im Remstal in Baden-Württemberg konzipiert und kann somit auf viel Erfahrung zurückgreifen. Heinzmann machte deutlich, dass die Landesgartenschau keine Blümchenschau werden soll, sondern vielmehr Motor für Ortsentwicklung, Ökologie und Wirtschaft. Da viele Projekte nicht an der Gemarkungsgrenze aufhören, gehöre der interkommunalen Strategie die Zukunft.  Neben lokalen Highlights und Maßnahmen sollen die interkommunalen Projekte die Region stärker vernetzen. Vereint im Konzept seien die Themen Wasser, Natur und Landschaft, Siedlung und Kultur, Geologie und Vulkanismus sowie Vernetzung und Mobilität. Während die Bürger der Kommunen aufgerufen seien, ihre Ideen vorzutragen „bringen wir den Blick von außen mit, wobei wir auf ihre Ortskenntnis angewiesen sind“, sagte Heinzmann und ermunterte die Anwesenden auch „Ideen zu spinnen“.  Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig freute sich über die recht große Resonanz auf die Einladung. Jede Kommune könne zeigen was sie zu bieten hat. Alles soll am Ende zu einem großen Konzept zusammengeführt werden, was er als Chance für die gesamte Region wertete. Für Limeshain sei die Landesgartenschau eine Chance zur Weiterentwicklung, hob er hervor und wünschte sich, dass die Diskussion über eine Teilnahme in den Gremien weitergeführt werde. Einzelne so genannte „Leuchttürme“ gebe es ja schon. Vor allem der Limeswachtturm, der in authentischer Bauweise und mit Bürgerbeteiligung rekonstruiert worden sei, habe den Tourismus in der Kommune spürbar belebt, stellte Stine Kockrick, Vorsitzende des Geschichts- und Kulturvereins Limeshain fest. Und der neugestaltete Limesrundweg werde von Einheimischen und Besuchern sehr gut genutzt. Dann wollte Heinzmann von den Bürgern wissen, was Limeshain für sie bedeutet. Das Leben in der Natur, der Wald die Streuobstwiesen waren Schwerpunkte, die genannt wurden, wie auch der neue Waldkindergarten in Himbach. Dass alle drei Ortsteile mit Radwegen verbunden sind kam ebenfalls zur Sprache. Zwar wurde auch betont, dass Limeshain ein Zusammenschluss dreier Orte mit jeweils einer eigenen Kultur sei. Doch die Identifikation mit Limeshain sei in Teilen bereits gut gelungen. Beispiele dafür sei der Zusammenschluss der drei Ortsteilwehren zu einer gemeinsamen Freiwilligen Feuerwehr. In die Grundschule in Himbach gehen alle Kinder der Gemeinde, auch im Sport gebe es keine Ortsgrenzen wie auch in den Kirchengemeinden. Die Kulturscheune mit Garten im Hof Paul in Himbach sei ein weiteres Bespiel für die Beteiligung der Bürger an Projekten. Und dank engagierter Menschen im Ort gibt es wieder zwei Dorfläden, wurde ergänzt.

In Hessen wäre es die erste interkommunale Gartenschau, sagte Strauch. Der Aktionstag sei ein wichtiger Bestandteil der Bürgerbeteiligung und ein Baustein für die Machbarkeitsstudie, die das Planungsbüro erstellt. Weitere Aktionen seien vorgesehen, um alle Menschen bei den Planungen mitzunehmen. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie hatten sich Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Schotten entschieden. Ludwig drückte seine Hoffnung aus, dass am Ende auch alle noch dabei seien. Für Strauch war es wichtig zu betonen, dass die Kommunen finanziell von einer Teilnahme an der Landesgartenschau profitieren würden, weil verschiedene Fördertöpfe angezapft werden könnten. Wer mitmacht, stehe im Ranking der Vergabe von Fördergeldern automatisch weiter oben auf der Liste.

 Aus den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung würden nun ein erstes Konzept erarbeitet. Der Entwurf werde dann in Abstimmung mit Behörden und Verbänden vertieft. Mögliche Projekte würden in den Bau- und Finanzausschüssen der Gremien der Kommunen beraten. Schließlich werde die finale Machbarkeitsstudie dem Verein Oberhessen, den Gremien und den Bürgern vorgestellt, damit sie beschlossen werden kann. Mitte Dezember soll die Machbarkeitsstudie bei der Fördergesellschaft eingereicht werden.

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Auch der Dorfladen in Hainchen wird weitergeführt

Angelika und Martin Heuser unterschreiben Pachtvertrag

„Zum Glück gibt’s den Dorfladen.“ Und der Glücksklee soll dann auch das künftige Logo für den Dorfladen in Hainchen werden. So sehen es jedenfalls Angelika und Martin Heuser vor. Das Ehepaar lebt seit über 20 Jahren in Himbach und wird den Dorfladen künftig betreiben. Die Eröffnung ist für den 2. Januar geplant.

„Vielleicht schaffen wir es aber auch schon bis Mitte Dezember“, erklären beide, nachdem sie den Vertrag im Rathaus unterschrieben haben, der ab Oktober gilt. Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig war froh, dass mit den Heusers ein ebenfalls engagiertes Paar die Initiative ergriff und den seit Ende Juni geschlossenen Laden in Hainchens Ortsmitte wieder mit Leben erfüllen will. Erst vor wenigen Wochen hatten Steffi und Thomas Henrich den Vertrag für den Laden in Himbach mit der Gemeinde geschlossen. Der frühere Träger, die Diakonie Wetterau, hatte die beiden Dorfläden in den Ortsteilen Himbach und Hainchen im Frühsommer geschlossen, weil das angedachte Konzept nicht aufging. Neben der Sicherstellung der Nahversorgung sollten hier Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen eine Beschäftigung finden, um sie wieder an ein selbstbestimmtes Leben im Alltag zu gewöhnen.

Voller Tatendrang packen Angelika und Martin Heuser nun ihr Vorhaben an. Beide nutzen die Corona-Krise für einen Neuanfang. Aber es gibt noch mehr Faktoren, warum sie sich für den Betrieb des Dorfladens entschieden haben. Angelika Heuser wollte schon immer im Gastronomie-Bereich arbeiten. Aber ihr Vater, selbst als Gastronom tätig, habe ihr davon abgeraten. Zunächst als Versicherungskauffrau tätig, landete sie später als Veranstaltungskauffrau bei einer Event-Firma in Karben. Dort arbeitet auch ihr Mann. „Die Pandemie hat unserem Arbeitsmarkt schwer zugesetzt“, sagen sie. Deshalb wollen sie sich neu orientieren und die Zukunft selbst in die Hand nehmen, mit dem weiteren Standbein des Dorfladens: „Wir wollen agieren, nicht reagieren.“ Nicht zuletzt sei die Motivation die Liebe zu Hainchen. „Wir haben das Bedürfnis, etwas von dem zurückzugeben, was man uns in den vielen Jahren gegeben hat: unser Zuhause“, betonen sie.

Mit den Henrichs verbindet sie eine gute Bekanntschaft und sie sehen sich nicht als Konkurrenten. Vielmehr wollen sie in einigen Dingen zusammenarbeiten, etwa beim Einkauf.

Wie in Himbach steht auch in Hainchen die Grundversorgung für den Ort im Vordergrund. Gängige Lebensmittel und weitere Produkte wie in einem kleinen Supermarkt gehören zum Sortiment ebenso wie regionale Produkte, Geschenke und örtliches Handwerk. Auch gebe es die Möglichkeit, beim Einkauf Bargeld abzuheben. Es soll einen Kopierservice geben, einen Reinigungsservice, einen Bücherturm und eine Litfaßsäule für Aushänge von Vereinen und der Gemeinde. Der Dorfladen, der noch ein gemütliches Ambiente erhalten wird, soll Treffpunkt für Jung und Alt werden. Im Café-Bereich wird es Frühstück, Kaffee und Kuchen geben. Mitnehmprodukte, möglichst umweltfreundlich, werden angeboten. Mit regelmäßigen oder wechselnden Events will man die Bürger im Dorfladen zusammenbringen. Ideen dürften die Heusers genügend haben. Ein Kaffee- und Kuchennachmittag mit Wolle und Strickzeug, ein Brezel-Tag mit Spundekäs’, eine griechische, italienische oder bayerische Woche mit dem passenden Sortiment stellen sie sich vor und wollen außerdem mit der benachbarten Seniorenresidenz wie auch mit der Kindertagesstätte kooperieren. Es soll eine Spielecke für Kinder geben. Und nicht zuletzt könnten sie sich einen Verkaufsmarkt für regionale und überregionale Betriebe vor dem Dorfladen vorstellen. Denkbar sei auch ein Mittagstisch. Da möchten sie mit einem lokalen Catering-Service zusammenarbeiten.

Geöffnet sein wird der Laden montags bis samstags, von 6 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr, sowie sonntags, von 7 Uhr bis 11 Uhr. Donnerstagnachmittag ist zu. Heusers behalten sich vor, die Zeiten zu beobachten und zu analysieren und sich letztendlich am Bedarf zu orientieren. „Es wird nicht jede Woche eine andere Öffnungszeit geben. Kontinuität ist wichtig“, kündigt Angelika Heuser an. Auf jeden Fall sollen sich die Kunden wohlfühlen. Dann kommen sie gerne, verweilen und kommen auch gerne wieder, betont das Ehepaar. Entsprechend werde derzeit auch nach motivierten Mitarbeitern gesucht. Mit einigen seien sie schon im Gespräch.

Am Anfang wird sich vor allem Angelika Heuser um das Geschäft kümmern. Sie übernimmt die kaufmännische Verantwortung, ihr Mann Martin die Bereiche Marketing, Kommunikation und die sozialen Medien sowie das Controlling, die Auswertung und Betreuung der kompletten EDV-Infrastruktur. Es gibt noch viel zu tun bis zu Eröffnung. Das wissen die Beiden. „Aber wir schlafen nachts gut und fühlen uns auch gut. Also machen wir wohl alles richtig“, blicken sie optimistisch nach vorne.

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Ein Smiley für mehr Verkehrssicherheit

Mit einem lachenden oder grimmigen Smiley werden Autofahrer künftig vor der Limeshalle darauf hingewiesen, ob sie zu schnell oder mit angemessenem Tempo unterwegs sind.
Auf einem so genannten Dialog-Display, das an dieser Stelle aufgestellt ist, erscheint beim Vorbeifahren eine klare Botschaft: Mundwinkel nach oben bedeutet, das Tempo passt. Mundwinkel nach unten heißt, tritt auf die Bremse. Gleichzeitig wird im Wechsel mit dem Smiley-Gesicht die gefahrene Geschwindigkeit angezeigt.

Die Dialog-Displays gehören zu einer Aktion des Hessischen Verkehrsministeriums unter dem Motto „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“, die im Jahr 2017 gestartet wurde. Hessische Städte und Gemeinden konnten sich für eine solches Gerät bewerben. 287 Kommunen haben seitdem teilgenommen. Jedes Jahr wurden jeweils 48 Dialog-Displays verlost. In diesem Jahr hatte Limeshain neben Rosbach, Reichelsheim, Ober-Mörlen in der Wetterau Losglück. Die Kosten für die Geräte von insgesamt 75.000 Euro werden vom Verkehrsministerium des Landes übernommen. Die Landesverkehrswacht unterstützt gemeinsam mit den 31 örtlichen Verkehrswachten die Aktion und begleitet die Kommunen bei der Auswahl des Standorts. Von der Wetterauer Verkehrswacht waren Heinz Euler und Christa Reichert nach Himbach gekommen, um das Dialog-Display an Ort und Stelle in Funktion zu sehen. Immerhin befinden sich dort die Grundschule, der Kindergarten und die Limeshalle. Auf der anderen Straßenseite ist die Verwaltung. Zusammen mit Bürgermeister Adolf Ludwig, der Ersten Beigeordneten Gudrun Gimplinger und Ralf Antonowitsch vom Ordnungsamt im Rathaus hoffen sie, dass die Anzeige die Autofahrer zu angepasstem Fahren ermahnt. Eine von Unfallforschern durchgeführte Studie habe die Sinnhaftigkeit dieser Geräte bestätigt, ließ das Verkehrsministerium mitteilen. Die Zahl von Geschwindigkeitsüberschreitungen vor Schulen und Kindergärten habe damit abgenommen. Mit einem Lächeln wird belohnt, wer sich richtig verhält. Einen grimmigen Blick gibt es für die, die zu schnell sind. Die individuelle Rückmeldung zeigt offenbar Erfolg.

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Die Gemeinde Limeshain arbeitet an einem neuen Internetauftritt

In Zusammenarbeit mit der ekom21 wird die Gemeinde Limeshain eine neue bürgernahe und moderne Homepage erstellen. Das Web-Projekt soll einen hohen Nutzwert für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste und weitere Interessenten unterschiedlichster Zielgruppen bieten.
Die Arbeiten werden voraussichtlich einen Zeitraum von drei Monaten in Anspruch nehmen.
Wir hoffen, dass Sie somit noch schneller zu den gewünschten Informationen rund um Limeshain gelangen.

Wir sind ständig bestrebt unseren Service zu verbessern, um so die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhöhen.

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Die Digitalisierung schreitet auch in Limeshain weiter voran

In einem neuen Projekt setzt die Gemeinde Limeshain die Anforderungen des Online-Zugangsgesetzes (OZG) weiter um. Hiernach sind die Kommunen bis spätestens Ende 2022 verpflichtet einen umfangreichen Katalog von Verwaltungsleistungen online anzubieten. Die Umsetzung stellt auch die Gemeinde Limeshain vor bedeutende Herausforderungen.

In Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum ekom21 nahm im August eine Projektgruppe der Verwaltung die Arbeit auf.
Das OZG dient in erster Linie der Verwaltungsmodernisierung und stellt zukünftig den „digitalen Gang“ in das Rathaus zur Verfügung. Dadurch kann ein Anliegen schneller und bequemer von Zuhause aus erledigt werden. Das Angebot wird ständig erweitert, so dass den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen in Limeshain der Online-Service jederzeit zur Verfügung steht.

Wir hoffen, dass die Arbeiten bis zum Spätherbst dieses Jahres zum vorläufigen Abschluss gebracht werden können.

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Statt Kaugummi - Bienenfutter

Viele Bienenarten sind vom Aussterben bedroht und brauchen unsere Hilfe.

Bienenfutter für wenige Cent. Für 50 Cent gibt es Spezialsamen für Wald- und Honigbienen, der im Garten, in Blumenkästen oder auf Grünflächen ausgesät werden kann.

Die Gemeinde Limeshain hat so einen umgebauten Kaugummi-Automaten bestellt. Die Nachfrage ist groß. Wir hoffen, dass er bald geliefert wird, so dass er noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen kann. Der Automat soll an der Gemeindeverwaltung angebracht werden.
 


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Mit dem Dorfladen in Himbach geht es weiter...

Die Freude im Limeshainer Rathaus war groß. Dort unterzeichneten Steffi und Thomas Henrich Ende Juli den Vertrag für den Dorfladen in Himbach. Auch Bürgermeister Adolf Ludwig und die Erste Beigeordnete Gudrun Gimplinger unterschrieben die Papiere. Sichtlich froh zeigte sich der Rathauschef und seine ehrenamtliche Vertretung. Der Dorfladen in Himbach wie auch der in Hainchen seien eine Herzensangelegenheit für ihn. Umso mehr habe ihn die Schließung der beiden Geschäfte, die unter der Trägerschaft der Diakonie standen, beschäftigt. Mit der Familie Henrich habe man jemanden, der engagiert an das Projekt rangehe. Mit Zuversicht blickte er auch nach Hainchen, denn hier gebe es mittlerweile auch Interessenten, das Geschäft wieder mit Leben zu erfüllen.

Der Dorfladen in Himbach soll im Januar öffnen. Geplant war von Henrichs zunächst bereits der Dezember. Steuerliche Gründe hätten sie zu der Verschiebung bewogen. Steffi Henrich meinte, dass es ganz gut sei, noch einen Monat mehr Zeit für die Umsetzung ihrer Pläne zu haben. Seit die Henrichs im Frühsommer mit ihrem Vorhaben an die Öffentlichkeit gingen, würden die Ordner mit Unterlagen immer dicker, die Türen seien mit den Memo-Zetteln mehr und mehr zugeklebt. Und gleichzeitig gehen beide ihrem Beruf nach, sie mit „Wohnkonzepte Henrich“ und Ehemann Thomas mit „Service und Grünpflege rund ums Haus“. Zusätzlichen Schwung für ihr Vorhaben haben sie von den Bürgern bekommen. Denn die Fragenbogenaktion hatte eine tolle Resonanz. Dafür bedanken sie sich ausdrücklich. Viele Ideen und Wünsche seien ihnen genannt worden. Angefangen bei dem Wunsch nach Kaffee und frischem Kuchen am Nachmittag oder der Einrichtung eines „Hermes-Shop“ für Pakete.

Das Gerüst für ein eigenes Konzept hatten sie im Juni schon präsentiert. Für Ludwig ein modernes, junges Konzept, das hoffentlich auch ankommt.

Die Nahversorgung mit Dingen für den täglichen Bedarf bleibt wie bisher erhalten. Regionale Produkte von Anbietern vor Ort und der Region sollen mit aufgenommen werden, wie frische Backwaren, Ziegenkäse, Eier, Honig, Gemüse sowie Spirituosen sowie Fleisch und Wurst aus Reibert’s Hoflädchen. Ausgewählte Veranstaltungen im und vor dem Laden soll es geben. Einen Sonntag im Monat könnte es nachmittags Kaffee und Kuchen nach Rezepten der Himbacher Landfrauen gaben. Einmal im Monat könnte ein italienischer Abend stattfinden, oder eine Weinprobe mit Zwiebelkuchen, ein Grillfest, ein Kräppelnachmittag oder auch ein „After-Work-Donnerstag“. Ein Wochen- oder Monatsmarkt unter Einbeziehung weiterer Händler schwebt den Henrichs vor. Auf jeden Fall soll für jede Generation etwas dabei sein. Und das Bistro als täglicher Treffpunkt bleibt auch. Die Henrichs denken auch noch weiter, an eine Lotto-Annahmestelle, eine Reinigungsannahme, eine Paket-Annahme, weil es Laufkundschaft in den Laden bringe Geplante Öffnungszeiten sind montags bis freitags jeweils von 6 bis 13 Uhr und 15.30 bis 18 Uhr, und samstags von sechs bis 13 Uhr.

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Der Dorfladen in Himbach hat einen Nachmieter

Sie lieben Himbach von ganzem Herzen und möchten gerne mit Herz, Leidenschaft und Frische dem Dorfladen helfen, der zentrale Anlaufpunkt in Himbach zu bleiben. Steffi und Thomas Henrich sind die neuen Nachmieter des Dorfladens in Himbach.
Eröffnung soll am 1. Dezember sein.
Dass das kleine Lädchen in der Himbacher Ortsmitte schließt, wollten sie nicht hinnehmen und entwickelten ein Konzept, dass sie dem Bürgermeister vorstellten mit positiver Resonanz. Ideen haben die Beiden genug, um den Dorfladen attraktiv für Kunden zu erhalten. Die Nahversorgung mit Dingen für den täglichen Bedarf bleibe bestehen und soll mit regionalen Angeboten von Anbietern vor Ort und aus der nahen Umgebung ergänzt werden. Frische Backwaren, Ziegenkäse, Eier, Honig, Gemüse sowie Spirituosen und auch Fleisch und Wurst aus Reibert’s Hoflädchen sollen zusätzlich in den Regalen stehen. Eine „Unverpackt-Ecke“ sei geplant. Mit besonderen Events wollen sie zusätzlich Kunden und Publikum anlocken. Einmal im Monat an einem Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen, nach Rezepten der Himbacher Landfrauen, anbieten, einen italienischen Abend, eine Weinprobe mit Zwiebelkuchen, ein Grillfest, einen Kräppelnachmittag, ein „After-Work-Donnerstag“, vielleicht auch einen Wochen- oder Monatsmarkt unter Einbeziehung weiterer Händler. Sie wollen die Himbacher bei ihren Plänen mitnehmen. Das beginnt schon bei der Namensgebung für den Laden. Ideen nehmen sie gerne an.
Im Geschäft soll es eine Vereinsecke geben. Hier könnten sich die Ortsvereine mit ihrem Angebot und Terminen vorstellen. Es soll kleine Mitbringsel geben, auch frische Blumen, Glückwunschkarten oder etwas Handgenähtes. Das Bistro bleibe auch erhalten. Die Öffnungszeiten: montags bis freitags von sechs bis 13 Uhr und 15.30 bis 18 Uhr, und samstags von sechs bis 13 Uhr. Bürgermeister Adolf Ludwig hofft nun, dass sich auch für den Dorfladen in Hainchen, der inzwischen geschlossen ist, ebenfalls ein Nachmieter findet.

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Sprechtage des Versichertenberaters im zweiten Halbjahr 2020

Die Gemeinde Limeshain teilt mit, dass ab August die nächsten Sprechtage des Versichertenberaters Herrn Bernd Knepper im Rathaus der Gemeinde Limeshain angeboten werden.
Um sich für eine Rentenbeantragung die notwendige Zeit nehmen zu können, sollten die Sprechzeiten nach Terminvereinbarung erfolgen.

Die nächsten Sprechstunden finden jeweils von 14.00 bis 15.30 Uhr statt am:

18. August 2020
15. September 2020
13. Oktober 2020
10. November 2020
15. Dezember 2020

Einen Beratungstermin können Sie gerne unter der Telefonnummer (0 60 48) 96 11-37 vereinbaren.
Am Telefon werden die Verhaltensregeln erläutert, die unbedingt eingehalten werden müssen. Ein Nasen-Mundschutz ist beim Betreten des Rathauses zu tragen.
Sie werden auch informiert, welche Dokumente mitzubringen sind.

Anzutreffen ist der Versicherungsberater im Rathaus der Gemeinde Limeshain, Raum 20, im Erdgeschoss.


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Bekanntmachung über Stoffe und Abfälle die nicht in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Limeshain werden darauf hingewiesen, dass die nachfolgend aufgeführten Stoffe und Abfälle, lt. § 10 der „Abfallsatzung der Gemeinde Limeshain“ nicht in das Kanalnetz eingeleitet werden dürfen.

   
1) In die öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen dürfen nur Abwässer eingeleitet werden, die den Bauzustand und die Funktionsfähigkeit der Anlagen nicht stören, die das Personal bei der Wartung und Unterhaltung der Anlagen nicht gefährden, die die Abwasserbehandlung und die Klärschlammverwertung nicht beeinträchtigen und die den Gewässerzustand nicht nachhaltig beeinflussen.
   
2)

In das Abwassernetz dürfen nicht eingeleitet werden:
- Feststoffe, wie z.B. Schutt, Asche, Sand, Kehricht, Lumpen, Dung, Küchenabfälle, Tierkörper und Tierkörperteile im Sinne des § 1 Abs.1 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes, Haut- u. Lederabfälle, Schlempe, Trub, Trester und Schlamm, die zu Ablagerungen und Verstopfungen der Abwasserleitungen führen können. Dies gilt auch für Abfälle, die über einen Abfallzerkleinerer dem Abwasser zugeführt werden;
- Flüssigkeiten, wie z.B. Blut, Jauche, Gülle, Silage, Molke, Krautwasser, die aufgrund ihrer Beschaffenheit zu Störungen bei der Abwasserreinigung und damit zu Beeinträchtigungen im Gewässerzustand führen können;
- wassergefährdende Stoffe, wie z.B. Mineralöle, Benzin, Karbid, Phenol, Säuren, Laugen, Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arzneimittel oder vergleichbare Chemikalien, die durch ihre Feuergefährlichkeit, Explosivität, Toxizität, Persistenz und Bioakkumulation zu Beeinträchtigungen führen können. Dies gilt auch für radioaktive und mit Krankheitskeimen behaftete Stoffe.

Also alle Stoffe, die gem. Abfallbeseitigungsgesetz als Abfall ordnungsgemäß zu beseitigen sind.



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"Anforderungen ändern sich ständig

Bernd Knepper bietet in der Limeshainer Verwaltung Beratungen zu den Themen Rente und Versicherungen an

Beratung zur Rente, zu Versicherungen und Auskünfte zum Schwerbehindertenrecht (SGB IX) – all das kann ab sofort bei der Gemeinde Limeshain in Anspruch genommen werden: Dort hilft Bernd Knepper jeden letzten Dienstag im Monat Antragstellern, die Hilfe beim Ausfüllen von Dokumenten benötigen und Fragen zu diesen speziellen Themen haben.

Monika Imhof, in der Verwaltung zuständig für die Belange der Senioren, hat das Angebot organisiert. Es gehöre zum Service einer Verwaltung dazu, sagt sie. „Die Leute werden älter, die entsprechenden Fragen sind da.“ Sie habe sich eingehend in anderen Kommunen informiert und mit Knepper Kontakt aufgenommen, der sich für die kostenlosen Beratungsstunden im Rathaus in Himbach gerne bereit erklärt habe. Der 64-Jährige war als Lohnbuchhalter und in einer Gewerkschaft tätig, engagierte sich als Arbeitnehmervertreter und Vertrauensperson für Schwerbehinderte sowie in der Erwachsenenbildung und bei der Berufsgenossenschaft. Seine Erfahrungen bringt er bereits in Düdelsheim bei Beratungsterminen ein.

Seine Klienten sind Menschen, die in absehbarer Zeit einen Rentenantrag stellen wollen oder Menschen mit Behinderung, die sich um eine Teilerwerbsminderungsrente bemühen. Er berät Ratsuchende, die wissen wollen, wann sie frühestens Rente beantragen können. „Ich bin aber kein Rentenberater, sondern Versichertenberater“, betont Knepper. Er habe keinen Zugriff auf das Rentensystem, könne keine Zahlen nennen, sondern nur in Prozenten berechnen, wie hoch die Rente sei. Aber er füllt mit dem Antragsteller die Formulare aus, fragt nach den notwendigen Unterlagen, schaut nach Lücken bei den Angaben und Fehlzeiten, die noch durch zu erbringende Unterlagen ergänzt werden müssen, damit der Antrag an die Deutsche Rentenversicherung geschickt und dort problemlos bearbeitet werden kann.

Häufig würden Fragen zur Hinterbliebenrente gestellt, berichtet er von einem weiteren Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Arbeit. Waisen- oder Halbwaisenrente stehe ebenfalls auf seiner Agenda. Auch das Schwerbehindertenrecht gehört zu seinen Aufgaben. Menschen, die wegen ihrer Krankheit entlassen würden, wenden sich an ihn, suchen Informationen, welchen Grad der Behinderung sie beantragen können. Nachteilsausgleiche, mehr Urlaub, Kündigungsschutz, Anträge für besondere Arbeitsmittel gehörten in dem Fall dazu. Auch auf dieen Gebieten hat Knepper die richtigen Antworten und kann bei der Antragstellung helfen.

Knapp 2400 Versichertenberater gibt es in Deutschland. Einmal im Jahr nimmt Knepper an Schulungen teil. Die Teilnahme sei zwar freiwillig. „Gesetze, Vorschriften und Anforderungen ändern sich in dem Bereich aber ständig. Ich will oder vielmehr muss doch auf dem Laufenden sein, wenn ich anderen Menschen helfen möchte.“

Wer als Versichertenberater tätig werden will, sollte einen gewerkschaftlichen Hintergrund haben, berichtet er über die Voraussetzungen. Kurioses habe er bislang nicht erlebt. Einmal allerdings wollte eine Frau genau wissen, wer er sei, seine Ausweise sehen. Das sei bei einem Hausbesuch geschehen. Denn Knepper kommt auch zu den Ratsuchenden nach Hause, natürlich nur nach Termin. Die Dame sei skeptisch gewesen, und das habe er ihr auch nicht übelgenommen, im Gegenteil, sagt er. Immerhin gehe es um private und vertrauliche Daten.

 
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Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen

Bisher wurden „runde“ Geburtstage und Ehejubiläen von den einzelnen Kommunen an die Redaktion des Kreis-Anzeigers gemeldet und in der Lokalausgabe abgedruckt – es sei denn, jemand hatte sich gegen die Veröffentlichung explizit ausgesprochen.

Ab 01. Januar 2018 wird der Kreis-Anzeiger nur noch die Geburtstage und Jubiläen veröffentlichen, um deren Bekanntmachung von den Jubilaren schriftlich im Vorfeld gebeten wurde. Anlass ist die neue, verschärfte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt und dem Kreis-Anzeiger vorgibt, die bisherige Praxis anzupassen.

Wer möchte, dass sein Geburtstag oder Jubiläum in der Zeitung veröffentlicht wird, kann sich gerne schriftlich – per E-Mail, Fax oder Brief – an die Redaktion wenden:

Kreis-Anzeiger
Zeppelinstraße 11
63667 Nidda-Borsdorf
E-Mail: redaktion@kreis-anzeiger.de
Fax: (0 60 43) 5 02 20

Wir bitten um Verständnis.


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Was ist der Hessen-Finder?

Der "Hessen-Finder" ist der landesweite Informationsdienst der hessischen Landesregierung und wurde als notwendiger Baustein für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, der Einführung des Systems "Einheitlicher Ansprechpartner", entwickelt. Überall dort, wo die Verwaltung im Rahmen ihrer eigenen Öffentlichkeitsarbeit den "Hessen-Finder" einbindet, erfährt der Bürger auf einfachste Weise, wer, wo, wann und unter welchen Voraussetzungen für sein Anliegen zuständig ist.
Der Hessen-Finder bietet landesweit einheitlich, rechtssicher und leicht verständlich beschriebene Verwaltungsleistungen in Bezug auf Bürger- und Unternehmensanliegen (Leistungen) und enthält alle wesentlichen und notwendigen Rechtsgrundlagen sowie die Kontaktdaten und Ansprechpartner der jeweils zuständigen Verwaltung.

Wo auf dieser Internetseite finde ich den "Hessen-Finder"?

Der Hessen-Finder selbst ist auf unserer Internetseite in diesem Sinne nicht zu finden, aber seine oben beschriebenen Inhalte. Sie finden die Leistungen, Ansprechpartner und Kontaktdaten aus dem Hessen-Finder über das Logo auf unserer Startseite.

Wozu das alles eigentlich?

Am 12.12.2006 verabschiedeten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die "Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt (RL 2006/123/EG). Ziel dieser Norm ist die Vollendung eines einheitlichen Binnenmarktes im Dienstleistungsbereich.
Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLRL) bis zum 28.12.2009 sollen die bürokratischen Hindernisse in der öffentlichen Verwaltung abgebaut werden. Damit wird der grenzüberschreitende Handel von Dienstleistungen erleichtert. Mit diesem Projekt bekommt E-Government in Deutschland eine neue Dynamik: Die EU-DLRL ist eine große Chance zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Was ist eigentlich die EU-Dienstleistungsrichtlinie?

Die wirtschaftliche Integration Europas hat die EU zu einem der führenden Wirtschaftsräume werden lassen. Doch gerade das beachtliche Potenzial des Dienstleistungssektors für Wachstum und Beschäftigung konnte bislang nicht ausgeschöpft werden. Die europäische Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) soll dies nun ändern. Nach Zustimmung des Rates ist die Richtlinie Ende Dezember 2006 in Kraft getreten.
Die Richtlinie soll bestehende Hindernisse abbauen, den grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen fördern und damit zur Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarktes beitragen. Sie ist ein wichtiges Reformvorhaben bei der Umsetzung der Lissabon-Strategie.

Ich will mehr wissen!

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport unter www.hmdi.de .



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Informationen zu den Sitzungen der Gemeindegremien

In der Rubrik "Sitzungen" (siehe unter "Service" oder "Direktlink"), erhalten Sie jederzeit aktuelle Informationen, wie Tagesordnungen, Protokolle etc. zu den Sitzungen der einzelnen Gemeindegremien.

Bitte klicken Sie hier: Sitzungen


 

Informationen zu den Trinkwasserwerten in Limeshain

HIER finden Sie die aktuellsten Trinkwasserwerte in Limeshain.



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